
Rumänien aktiviert Alarmstufe Rot in Avrig: 20 Personen mit Lebensmittelvergiftung ins Krankenhaus
Die Behörden im Kreis Sibiu haben am 26. September 2026 Notfallteams zu einer Veranstaltungshalle in Avrig entsandt, 30 Personen untersucht und 19 Erwachsene sowie einen Minderjährigen in Krankenhausbehandlung überstellt.
Ausbruch in Veranstaltungshalle in Avrig
Am Samstagabend, dem 26. September 2026, aktivierten die Notfallbehörden im Kreis Sibiu den Roten Interventionsplan, nachdem mehrere Gäste einer Party in einer Veranstaltungshalle in der Stadt Avrig Symptome einer Lebensmittelvergiftung entwickelt hatten. Die Inspektion für Notfallsituationen des Kreises Sibiu (ISU Sibiu) löste das Alarmprotokoll aus, um die Entsendung von Notfallressourcen im gesamten Kreis zu koordinieren. Erste Meldungen deuteten darauf hin, dass mindestens 11 Teilnehmer aufgrund von Magen-Darm-Beschwerden sofortige medizinische Hilfe angefordert hatten. Die Ersthelfer trafen am Samstagabend in der Einrichtung in Avrig ein, um einen Einsatzleitposten einzurichten, das Ausmaß des Ausbruchs zu bewerten und mit der medizinischen Sichtung der Partygäste zu beginnen.
Mobilisierung der Rettungsdienste
Der Einsatz brachte Ressourcen sowohl von der ISU Sibiu als auch vom Rettungsdienst des Kreises Sibiu (SAJ) zusammen. Die Einsatzleitsätze mobilisierten drei SMURD-Teams, darunter ein spezialisiertes Team für erweiterte Lebensrettung, das von einem Notarzt besetzt war. Der Rettungsdienst des Kreises stellte sechs Krankenwagen für den Einsatz bereit, darunter fünf Typ-B-Rettungswagen, die direkt zur Veranstaltungshalle in Avrig entsandt wurden. Die Einsatzkräfte entsandten außerdem ein spezielles Fahrzeug für den Personentransport und den Transport mehrerer Verletzter. Zusätzlich zu den aktiven Einheiten vor Ort versetzten die Behörden drei SAJ-Teams der Tagschicht in Bereitschaft, um im Falle einer steigenden Patientenzahl Unterstützung zu leisten.
- ISU Sibiu aktiviert den Roten Interventionsplan bei Verdacht auf Lebensmittelvergiftung in Avrig
- Rettungskräfte beginnen mit Vor-Ort-Untersuchungen für 11 symptomatische Partygäste
- Behörden deaktivieren den Roten Plan, nachdem 20 Personen ins Krankenhaus verlegt wurden
Medizinische Untersuchungen und Krankenhauseinweisungen vor Ort
Die Rettungskräfte führten systematische Untersuchungen aller Personen durch, die sich bei der Versammlung in Avrig krank gemeldet hatten. Während erste Berichte von 11 symptomatischen Personen sprachen, die kontrolliert wurden, führten die Einsatzkräfte schließlich medizinische Untersuchungen an insgesamt 30 Personen vor Ort durch. Diese untersuchte Gruppe bestand aus 29 Erwachsenen und einem Minderjährigen. Nach der klinischen Triage durch die Ärzte und Sanitäter vor Ort stellten die Notfallteams fest, dass 20 Patienten zur Behandlung in Krankenhäuser verlegt werden mussten. Die hospitalisierte Gruppe bestand aus 19 Erwachsenen und einem 16-jährigen Minderjährigen, während die übrigen 10 untersuchten Teilnehmer keinen Krankenhausaufenthalt benötigten.
- Zunächst symptomatisch
- 11 Personen
- Vor Ort untersucht
- 30 Personen
- Hospitalisierte Patienten
- 20 Personen
Beendigung und Deaktivierung des Notfallplans
Nachdem alle 20 betroffenen Personen sicher in Krankenhäuser transportiert und die übrigen Teilnehmer untersucht worden waren, deaktivierten die Notfallbehörden offiziell den Roten Interventionsplan. Die koordinierte Zusammenarbeit zwischen ISU Sibiu, SMURD und SAJ endete, nachdem das medizinische Personal vor Ort bestätigt hatte, dass keine weiteren Teilnehmer der Veranstaltung notfallmedizinische Versorgung benötigten. Die schnelle Triage und die organisierten Transportmaßnahmen stellten sicher, dass alle 19 Erwachsenen und der 16-jährige Minderjährige am Samstagabend eine stationäre medizinische Behandlung ihrer Lebensmittelvergiftungssymptome erhielten. Die Behörden beendeten die Rettungsmaßnahmen am Veranstaltungsort nach der Abfahrt der letzten Transportfahrzeuge.


