Fußball · Sassuolo, Reggio Emilia und Rom

Lazio gewinnt 6:2 gegen Sassuolo – Mussolinis Urenkel erzielt erstes Serie-A-Tor

Romano Floriani Mussolini, der Urenkel von Benito Mussolini, traf in der 16. Minute, nachdem ein VAR-Einsatz eine Abseitsentscheidung aufgehoben hatte. Lazio gewann am Dienstag, 27. Oktober, in Reggio Emilia mit 6:2 bei Sassuolo.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von The Independent, NOS, AP NEWS und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er

Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).

Kurz gefasst

Sassuolo, Reggio Emilia, Rom · Italien
Wie es dazu kam
  1. Erste Minute der NachspielzeitMattia Zaccagni macht vor der Pause das 4:2
  2. 50. MinuteStefano Turati pariert Mattia Zaccagnis Elfmeter
  3. 61. MinuteStefano Turati pariert Davide Frattesis Elfmeter

Eine chaotische erste Halbzeit

Lazio ging bereits in der zweiten Minute durch Kenneth Taylor in Führung, und das Tor wurde erst nach einem VAR-Check auf mögliches Abseits von Davide Frattesi bestätigt, der in der Schusslinie stand. Sassuolo antwortete fast umgehend: Kristian Thorstvedt glich in der siebten Minute aus. Gustav Isaksen und dann Floriani Mussolini brachten Lazio wieder in Führung, und laut dem Live-Bericht von ANSA lagen die Gäste bis zur 17. Minute mit 3:1 vorn. Kurz nach der halben Stunde sah Thorstvedt dann nach einem harten Einsteigen gegen Mattia Zaccagni glatt Rot, sodass Sassuolo nur noch zu zehnt spielte. Sebastiano Esposito verkürzte für die Gastgeber kurz vor der Pause, doch Zaccagni stellte in der ersten Minute der Nachspielzeit den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her, sodass die Teams mit 4:2 in die Kabinen gingen.

Floriani Mussolinis Tor

Der 23-jährige Romano Floriani Mussolini traf in der 16. Minute – für AP war es Lazios drittes Tor. Das Tor wurde zunächst wegen Abseits aberkannt, sein Jubel jäh unterbrochen, bis der Videobeweis zeigte, dass er sich in regulärer Position befand, und der Treffer zählte. Der Verteidiger, ein Eigengewächs von Lazio, trägt „Romano“ auf dem Rücken seines Trikots. Es war sein erstes Tor in der Serie A und erst das zweite seiner Karriere, nach einem Treffer in der zweiten Liga vor zwei Jahren während seiner Leihe zu Juve Stabia. Er ist über die Familie seiner Mutter mit Benito Mussolini verwandt und hat öffentlich erklärt, kein Interesse an Politik zu haben.

Im Gespräch mit Dazn nach dem Spiel schrieb er den Freiraum, den er auf dem Platz genießt, Gattuso zu und sagte, die mitgereisten Fans hätten das Stadion wie ein Zuhause wirken lassen.

„Es ist unglaublich, heute getroffen zu haben. Ich wollte den vielen Fans danken, die diesen weiten Weg für so viel Liebe auf sich genommen haben.“

Romano Floriani Mussolini, 23-jähriger Verteidiger und Eigengewächs von Lazio

Elfmeter und ein Torfestival in der zweiten Halbzeit

Die zweite Halbzeit war von Elfmetern und der Abschlussstärke Lazios geprägt. Stefano Turati, der Torhüter von Sassuolo, parierte früh in der zweiten Halbzeit einen Strafstoß von Zaccagni, dessen Versuch zu schwach geriet, und hielt dann um die 60. Minute auch einen Elfmeter von Davide Frattesi. Den Elfmetern für Lazio war ein Foul von Duje Caleta-Car an Isaksen vorausgegangen, und zuvor hatte Lazio bereits einen Strafstoß nach einem Handspiel von Simone Cinquegrano zugesprochen bekommen. Tijjani Noslin traf zweimal, zunächst mit einem Schlenzer von außerhalb des Strafraums zum 5:2 und später mit einem weiteren Distanzschuss zum Endstand von 6:2. Die meisten der rund 10.000 mitgereisten Lazio-Anhänger im Mapei-Stadion blieben bis zum Sieg, den Gattusos Mannschaft auf einen schnellen Start gegründet hatte.

Erzielte Tore in Sassuolo gegen LazioTore
Lazio
6 Tore
Sassuolo
2 Tore

Daten aus dem Artikeltext

Was der Sieg für die Tabelle bedeutet

Die Partie war das frühe Spiel des neunten Spieltags der Serie A, und Lazios Sieg wahrte die makellose Bilanz der Römer und brachte sie vorläufig an die Tabellenspitze. Gattusos Team hatte von der starken Auswärtsunterstützung profitiert – an einem Ort, an dem die Ultras des Klubs wegen der Klubführung seit geraumer Zeit Heimspiele boykottieren. Inter Mailand tritt am Mittwoch, 28. Oktober, beim Tabellenletzten Venedig an und wäre bei einem Sieg punktgleich mit Lazio.

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