
Feuer zerstört 4.300 Quadratmeter großes Promet-Cargo-Lager in Słubice – über 70 Feuerwehrleute im Einsatz
Ein automatischer Alarm alarmierte in der Nacht zum Sonntag über 70 Feuerwehrleute zu einem Brand in einem 4.300 Quadratmeter großen Elektroniklager in Słubice, woraufhin Luftqualitätsmessungen und regionale Verstärkungen eingeleitet wurden.
Brand in der Logistikanlage von Słubice
Ein automatisches Brandüberwachungssystem entdeckte kurz nach 21:00 Uhr am Sonntag, dem 4. Oktober 2026, Rauch in einer gewerblichen Hochregallagerhalle im Industriegebiet Osiedle Przemysłowe in Słubice. Der Alarm wurde direkt an die Rettungskräfte übermittelt, was die sofortige Mobilisierung sowohl der Staatlichen Feuerwehr (PSP) als auch lokaler Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr (OSP) in der Woiwodschaft Lebus auslöste. Als die ersten Feuerwehrmannschaften im Industriegebiet eintrafen, hatte das Feuer bereits ein fortgeschrittenes Stadium erreicht, mit offenen Flammen, die durch das Dach und die Außenwände des Gebäudes brachen. Das gewerbliche Lager, das von den regionalen Behörden als Einrichtung des Transport- und Logistikunternehmens Promet Cargo identifiziert wurde, umfasst eine Grundfläche von etwa 4.300 Quadratmetern. Die Notfallbeamten bestätigten, dass sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs keine Arbeiter im Gebäude befanden und während des ersten Noteinsatzes keine Todesopfer oder Verletzten registriert wurden.
Regionale Mobilisierung und Eindämmungsmaßnahmen
Das Ausmaß des Vorfalls veranlasste die Notrufzentralen, mehr als 70 Feuerwehrleute zum Einsatzort zu entsenden, wobei zwischen 16 und 17 Feuerwehrmannschaften aus mehreren regionalen Stationen eingesetzt wurden. Um zu verhindern, dass das Feuer die lokalen Ressourcen überfordert, forderte die Feuerwehr Verstärkung und Spezialausrüstung aus Gorzów Wielkopolski, Kostrzyn nad Odrą und Krosno Odrzańskie an. Die Feuerwehrleute errichteten Verteidigungslinien um den Umfang der Anlage und konzentrierten ihre Bemühungen darauf, zu verhindern, dass die Flammen auf benachbarte Industrieanlagen übergreifen. Die Einsatzleiter vor Ort berichteten, dass die Löscharbeiten langwierig sein würden, und schätzten, dass die Löscharbeiten und das Ablöschen die ganze Nacht andauern und zwischen mehreren und über einem Dutzend Stunden dauern würden.
- Automatisches Brandüberwachungssystem registriert Rauch und übermittelt Alarm an die Rettungskräfte.
- Erste Einheiten der Staatlichen und Freiwilligen Feuerwehr treffen ein und stellen offene Flammen fest, die aus dem 4.300 Quadratmeter großen Lager austreten.
- Feuerwehrleute stoppen die Ausbreitung des Feuers, während Chemiespezialisten mit der Umweltluftüberwachung beginnen.
Lagerinhalt und Umweltschutzmaßnahmen
Das betroffene Lager wurde zur hochdichten Lagerung von Konsumgütern für den Haushalt genutzt, hauptsächlich kleine Haushaltsgeräte, darunter mehrere batteriebetriebene elektronische Geräte. Den Feuerwehrmannschaften gelang es, die physische Ausbreitung der Flammen zu stoppen und den Umfang zu stabilisieren, während im Inneren des Gebäudes weiterhin eine intensive Verbrennung stattfand. Arkadiusz Kaniak, Sprecher des Lebuser Provinzkommandanten der Staatlichen Feuerwehr, gab eine Einschätzung der Lage ab, als die Eindämmungslinien hielten:
Derzeit ist die Lage unter Kontrolle. Wir haben das Feuer noch nicht vollständig gelöscht, aber was am wichtigsten ist: Es breitet sich nicht aus.
Die Logistikanlage liegt abseits dichter Wohnbebauung, wobei die nächstgelegenen Wohnviertel mehrere Kilometer vom Industriegebiet entfernt liegen. Da brennende Kunststoffe, Unterhaltungselektronik und Batterien Feinstaub freisetzen, wurde neben den Feuerwehreinheiten eine spezielle chemische und ökologische Rettungsgruppe eingesetzt, um die lokalen Umweltbedingungen zu überwachen. Spezialisten des Chemieteams führten laufende Luftqualitätsmessungen rund um den Standort durch, um die Toxizität des Rauchs zu messen und zu überprüfen, dass die Wohngebiete sicher vor gefährlichen Dämpfen blieben. Die Feuerwehrleute setzten die Wasserversorgung und die Eindämmungsmaßnahmen bis in die späten Nachtstunden fort, um das Feuer im Inneren unter Kontrolle zu bringen.
