
Brand in Lagerbereich einer Olivenpressanlage in Kentri bei Ierapetra
Am Samstag wurden nach einem Brandausbruch vor einer Olivenpressanlage in Kentri auf Kreta 20 Feuerwehrleute, 11 Fahrzeuge und eine spezialisierte Forsteinheit mobilisiert.
Brandausbruch in Kentri
Am Samstag, dem 29. August 2026, brach während der Mittagsstunden in einem offenen Lagerbereich vor einer Olivenpressanlage in Kentri ein Feuer aus. Die Ortschaft liegt in der Gemeinde Ierapetra an der Südküste Kretas. Die Flammen erfassten das an die Verarbeitungsanlage angrenzende Lagergelände, woraufhin Arbeiter und Anwohner die regionalen Rettungsdienste alarmierten.
Mobilisierung der Feuerwehr
Die Einsatzleitstelle der Feuerwehr erhielt die erste Meldung um etwa 14:15 Uhr Ortszeit. Die Einsatzleiter entsandten eine erste Einsatztruppe von 20 Feuerwehrleuten zum Brandort, unterstützt durch 11 Lösch- und Einsatzfahrzeuge. Zum Einsatz kam auch ein Bodentrupp der 3. Sondereinheit für Forsteinsätze (3. EMODE), um die Eindämmung am Lagerrand zu unterstützen.
- Feuerwehrleute
- 20 Einheiten
- Einsatzfahrzeuge
- 11 Einheiten
- Bodentrupps der 3. EMODE
- 1 Einheiten
Kommunale Unterstützung und schwere Maschinen
Um eine ausreichende Wasserversorgung während des Einsatzes sicherzustellen, informierte die Feuerwehr die Gemeinde Ierapetra. Die Gemeindebehörden und lokalen Verwaltungsstellen (OTA) stellten spezielle Wassertankfahrzeuge zur Versorgung der Löschleitungen bereit. Zudem setzten die Kommunalarbeiter schwere Baumaschinen und Erdbewegungsgeräte ein, um Pufferzonen zu schaffen und die Bodentrupps bei der Kontrolle des brennenden Materials zu unterstützen.
- Brandausbruch im Lagerbereich vor der Olivenpressanlage
- Einsatzleitstelle der Feuerwehr erhält Meldung und entsendet Einsatzkräfte
- Gemeinde Ierapetra stellt Wassertankwagen und Baumaschinen bereit
Extreme Brandgefahr der Stufe 5
Der Feuerwehreinsatz fand unter schweren regionalen Waldbrandwarnungen statt. Die Region um Ierapetra war am Samstag in die Brandgefahrenstufe 5 eingestuft, was die höchste Risikostufe auf nationaler Skala darstellt. Die Einsatzbedingungen wurden durch sehr starke Winde in der Region erschwert, sodass Bodentrupps und kommunale Maschinen vor Ort bleiben mussten, um erneute Aufflackerungen zu unterdrücken.


