
Feuer in Lacklager in Sutești – Feuerwehr setzt zehn Fahrzeuge ein
Feuerwehrleute im Kreis Vâlcea haben am 3. Oktober 2026 einen Lagerbrand mit Farben und Verdünnern in Sutești eingedämmt und zwei RO-Alert-Rauchwarnungen herausgegeben.
Brandausbruch im Lacklager von Sutești
Am Samstagabend, dem 3. Oktober 2026, brach ein Feuer in einem Industrielager in der Gemeinde Sutești im rumänischen Kreis Vâlcea aus. Die Anlage, die einem örtlichen Gewerbebetrieb gehört, lagerte in der Halle Bestände an Farben und Lösungsmittelverdünnern. Das brennbare Chemikalienlager schuf unmittelbare Brandgefahren, als sich die Flammen in der Anlage ausbreiteten. Die Rettungskräfte wurden am späten Nachmittag über den Brand informiert, woraufhin Militärfeuerwehrleute aus regionalen Stationen entsandt wurden, um das Feuer einzudämmen, bevor es auf benachbarte Grundstücke im Ort übergreifen konnte. Der Einsatz erforderte defensive Maßnahmen zur Sicherung des Umfelds des gewerblichen Lagerstandorts.
Feuerwehrmobilisierung und Einsatzleitung
Die Eindämmungsaktion mobilisierte Personal und Technik aus vier verschiedenen Einsatzeinheiten des regionalen Rettungsnetzes. Die Einsatzkräfte kamen vom Feuerwehrdetachement Drăgășani, vom Feuerwehrdetachement Râmnicu Vâlcea, von der Interventionswache Măciuca und vom Arbeitspunkt Bunești. Die Feuerwehr setzte insgesamt zehn Spezialfahrzeuge ein, darunter sechs Löschfahrzeuge mit Wasser und Schaum, zwei Erstinterventions- und Führungsfahrzeuge sowie zwei Hubrettungsfahrzeuge. Die Führungsebene überwachte den laufenden Einsatz vor Ort, wobei der Leiter des Operativen Zentrums direkt die Verantwortung übernahm, während der erste Stellvertreter des Chefinspektors anreiste, um sich an der Einsatzkoordination zu beteiligen. Die Bodentrupps bauten kontinuierliche Wasserversorgungen und Schaumleitungen auf, um brennende Chemikalien von mehreren Positionen rund um die Halle zu bekämpfen.
- Wasser- und Schaumlöschfahrzeuge
- 6 Fahrzeuge
- Erstinterventions- und Führungsfahrzeuge
- 2 Fahrzeuge
- Hubrettungsfahrzeuge
- 2 Fahrzeuge
Rauchentwicklung und RO-Alert-Warnungen
Dichter Rauch, der aus dem brennenden Lager für Farben und chemische Lösungsmittel aufstieg, veranlasste die Behörden zu Maßnahmen zum Schutz der umliegenden Wohngebiete. Die Einsatzkräfte übermittelten zwei aufeinanderfolgende Warnmeldungen über das Mobilfunk-Warnsystem RO-Alert, um die Anwohner auf die Rauchgefahr hinzuweisen. Die erste Warnmeldung erging an Anwohner im Umkreis von drei Kilometern um den Brandort. Eine zweite Meldung folgte und deckte einen erweiterten Radius von fünf Kilometern ab, um die weiter entfernten Bürger zu warnen.
- Radius der ersten Warnung
- 3 km
- Radius der zweiten Warnung
- 5 km
Die Katastrophenschutzbehörden des Kreises erläuterten die Entscheidung, die Warnungen an die umliegende Bevölkerung zu senden.
Angesichts der starken Rauchentwicklung wurden zum Schutz der Bevölkerung in der Nähe des Brandgebiets zwei Warnmeldungen über das RO-Alert-System übermittelt.
Eindämmung und Opferbilanz
Die Feuerwehrkräfte konnten das Feuer erfolgreich lokalisieren und die Gefahr einer Ausbreitung der Flammen auf angrenzende Gebäude und Bauwerke beseitigen. Der Eigentümer des Betriebs erschien am Einsatzort und teilte den Brandoffizieren mit, dass beim Ausbruch des Feuers keine Beschäftigten in der Halle arbeiteten. Bewertungen des Generalinspektorats für Notsituationen und der ISU Vâlcea bestätigten, dass keine Personen in dem Gebäude eingeschlossen waren. Die Notfallbehörden meldeten zudem, dass während des gesamten Einsatzes keine Toten oder Verletzten registriert wurden. Die Feuerwehrkräfte setzten die Ablöscharbeiten vor Ort fort, da der Einsatz am Samstagabend weiterhin dynamisch verlief, um den Ort vollständig zu sichern und Glutnester zu überwachen.

