Ukraine legt Stromnetz der Krim lahm – besetzte Halbinsel im Dunkeln
Ukrainische Streitkräfte haben in der Nacht Umspannwerke auf der von Russland besetzten Krim angegriffen und einen flächendeckenden Stromausfall auf der Halbinsel verursacht. Der Gouverneur von Sewastopol bestätigte, dass die Stadt ohne Strom sei.
Angriffe in der Nacht
Ukrainische Streitkräfte haben in der Nacht vom 4. auf den 5. Juli Drohnen- und Raketenangriffe auf Umspannwerke auf der Krim durchgeführt. Laut proukrainischen Überwachungskanälen waren Anlagen bei Bachtschyssaraj und Symyne sowie ein Umspannwerk nahe des südlichen Hafens Sewastopol betroffen. Die Angriffe sind Teil einer breiter angelegten Kampagne gegen die von Russland besetzte Infrastruktur.
Flächendeckender Blackout
Die Angriffe verursachten einen flächendeckenden Stromausfall auf der gesamten Halbinsel. Sewastopol, die größte Stadt der Krim, war ohne Strom. Der von Moskau eingesetzte Gouverneur Michail Raswoschajew bestätigte den Angriff auf die Energieinfrastruktur der Stadt.
Nach einem feindlichen Angriff ist die Stadt Sewastopol ohne Strom.
Behauptung der Ukraine
Der ukrainische Kommandeur der unbemannten Streitkräfte, Robert Brovdi, erklärte, seine Einheiten hätten in den vergangenen 48 Stunden 16 Umspannwerke auf der Krim und in anderen besetzten Regionen getroffen. Die auf Telegram veröffentlichte Behauptung verschärft die Energiekrise auf und um die Schwarzmeerhalbinsel.
Strategischer Kontext
Der Angriff ist Teil der anhaltenden Bemühungen der Ukraine, die russische Logistik und Infrastruktur in den besetzten Gebieten zu stören. Die 2014 von Russland annektierte Krim bleibt ein wichtiger Knotenpunkt für militärische Operationen. Der Blackout unterstreicht die Verwundbarkeit der Energienetze in der Konfliktzone.
- Ukrainische Streitkräfte greifen Umspannwerke in Bachtschyssaraj und Symyne sowie nahe Sewastopol an.
- Flächendeckender Stromausfall auf der gesamten Krim gemeldet, einschließlich der Stadt Sewastopol.
- Gouverneur Michail Raswoschajew bestätigt den Angriff auf die Energieinfrastruktur von Sewastopol.
- Kommandeur Robert Brovdi erklärt, innerhalb von 48 Stunden seien 16 Umspannwerke auf der Krim und in anderen besetzten Regionen getroffen worden.


