Fußball · Philadelphia und Toronto
Elfenbeinküste-Trainer Emerse Faé bezeichnet Schweinsteigers Äußerungen über afrikanischen Fußball als rassistisch
Elfenbeinküste-Trainer Emerse Faé sagte, Bastian Schweinsteigers Beschreibung des afrikanischen Fußballs als 'wild' und 'unorthodox' könne man als rassistisch bezeichnen, nachdem die Äußerungen des ehemaligen deutschen Mittelfeldspielers bei der Weltmeisterschaft für Empörung gesorgt hatten.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Fanpage, El Periódico, europa press und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er
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Kurz gefasst
Der ehemalige deutsche Mittelfeldspieler bezeichnete das Spiel der Elfenbeinküste bei der ARD vor dem Gruppenspiel der Gruppe E als 'afrikanischen Fußball', 'wild' und 'unorthodox'.
Trainer Emerse Faé sagte, die Äußerungen könnten als rassistisch bezeichnet werden, und drückte persönliche Enttäuschung aus, da er Schweinsteiger einst bewundert hatte.
Journalist Philipp Awounou kritisierte die Äußerungen als kolonialistisch; Jürgen Klopp verweigerte einen Kommentar; die ARD belegte Schweinsteiger nicht mit Sanktionen.
Ein 2:0-Sieg gegen Curacao mit zwei Toren von Nicolas Pépé brachte die Elfenbeinküste als Zweiter der Gruppe E in die Runde der letzten 32.

- 25.06.Elfenbeinküste besiegt Curacao mit 2:0 und zieht in die Runde der letzten 32 ein.
- 25.06.Faé bezeichnet Schweinsteigers Äußerungen auf einer Pressekonferenz als rassistisch.
- 26.06.Schweinsteiger hat nicht reagiert; Klopp verweigert einen Kommentar.
Schweinsteigers Äußerungen
Vor dem Gruppenspiel der Gruppe E zwischen Deutschland und der Elfenbeinküste am 20. Juni in Toronto beschrieb Bastian Schweinsteiger, der als Experte für den deutschen Sender ARD arbeitete, den ivorischen Spielstil als 'afrikanischen Fußball'. Er charakterisierte ihn als 'manchmal etwas unorthodox, etwas wild, nicht ganz so taktisch' und warnte, dass Deutschland darauf vorbereitet sein müsse, 'dass es zuweilen unberechenbar sein kann'. Deutschland gewann das Spiel mit 2:1 durch ein Tor in der Nachspielzeit von Deniz Undav.
„Afrikanischer Fußball... manchmal etwas unorthodox, etwas wild, nicht ganz so taktisch.“
Die Bemerkungen stießen in Deutschland sofort auf Kritik. Der Journalist Philipp Awounou vom Spiegel schrieb, eine solche Beschreibung 'habe koloniale Wurzeln, weil Menschen afrikanischer Herkunft oft als unzivilisiert, anders und potenziell gefährlich stigmatisiert werden'. Die ARD belegte Schweinsteiger nicht mit Sanktionen, und er kommentierte am 23. Juni das Spiel England gegen Ghana.
„Eine solche Beschreibung hat koloniale Wurzeln, weil Menschen afrikanischer Herkunft oft als unzivilisiert, anders und potenziell gefährlich stigmatisiert werden.“
Faés Reaktion
Nachdem die Elfenbeinküste am 25 Juni Curacao mit 2:0 besiegt hatte, den zweiten Platz in der Gruppe E belegte und in die Runde der letzten 32 einzog, äußerte sich Trainer Emerse Faé auf einer Pressekonferenz in Philadelphia zu Schweinsteigers Aussagen. Faé sagte, er habe Schweinsteiger als Spieler stets bewundert, so sehr, dass ein Freund ihn 'Bastian' nannte. Er zeigte sich persönlich enttäuscht.
„Wenn man den Fußball so kennt, wie er ihn kennt, dann ist es seltsam, dass er so spricht... was man als rassistisch bezeichnen könnte, wenn man das Kind beim Namen nennt.“
Faé deutete an, dass Schweinsteiger vielleicht nach Aufmerksamkeit suche. 'Er war ein Weltstar, aber er ist ein wenig in Vergessenheit geraten, also versucht er, für Aufsehen zu sorgen', sagte er. Er fügte hinzu, die einzige Antwort sei, auf dem Platz zu zeigen, dass afrikanische Mannschaften nicht nur physisch, sondern auch technisch und taktisch stark seien.
Reaktionen in Deutschland
Schweinsteiger hat sich öffentlich nicht zu der Kritik geäußert. Der ebenfalls als Experte tätige Jürgen Klopp, auf die Äußerungen angesprochen, lehnte einen Kommentar ab und entfernte sich von dem Interview. Trotz der Kontroverse wurde Schweinsteiger laut einem Bericht während der Weltmeisterschaft zum beliebtesten Sportkommentator Deutschlands gewählt.
Auf dem Platz
Nicolas Pépé erzielte beide Tore beim 2:0-Sieg über Curacao und sicherte der Elfenbeinküste die historische Qualifikation für die Runde der letzten 32. Die Mannschaft trifft am Dienstag, den 30. Juni, auf den Verlierer des Spiels Frankreich gegen Norwegen. Deutschland gewann die Gruppe.
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Quellen und Kontext
- FanpageIl Ct della Costa d'Avorio su Schweinsteiger: "Vuole attirare l'attenzione, le sue sono frasi razziste
- El PeriódicoEl seleccionador de Costa de Marfil llama 'racista' a Schweinsteiger: 'Es lamentable, me decepcionó'
- europa pressEmerse Faé, seleccionador de Costa de Marfil, llama "racista" a...
- iDNES.czTrenéra zklamala slova německé hvězdy o Afričanech: Můžeme to nazvat rasismem
- Emerse Faé
- Trainer der Nationalmannschaft der Elfenbeinküste
- Bastian Schweinsteiger
- Ehemaliger deutscher Mittelfeldspieler und WM-Experte der ARD
- Nicolas Pépé
- Stürmer der Elfenbeinküste, erzielte beide Tore gegen Curacao
- Jürgen Klopp
- Ehemaliger Liverpool-Trainer, WM-Experte, der einen Kommentar zu Schweinsteigers Äußerungen ablehnte
- Philipp Awounou
- Spiegel-Journalist, der Schweinsteigers Äußerungen als kolonialistisch kritisierte
- Orte
- New York City
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