
Junge, 22 Monate, stirbt nach Sturz vom Balkon im dritten Stock in Caldas da Rainha
Ein 22 Monate alter Junge starb am 8. August, nachdem er in der Avenal-Siedlung in Caldas da Rainha, Portugal, von einem Balkon im dritten Stock gestürzt war. Rettungskräfte versuchten eine Wiederbelebung und brachten das Kind mit einem Hubschrauber in das Hospital de Santa Maria in Lissabon, aber es überlebte nicht.
Der Vorfall
Ein Junge im Alter von 1 Jahr und 10 Monaten (22 Monate) stürzte am Morgen des Samstags, 8. August, von einem Balkon mit einer Veranda im dritten Stock eines Wohngebäudes im Bairro do Avenal, Caldas da Rainha. Der Alarm wurde gegen 11:30 Uhr von einem Passanten ausgelöst, der das Kind auf dem Boden liegend fand. Nach Angaben der PSP war das Baby zu dem Zeitpunkt mit zwei älteren Schwestern zu Hause. Die Umstände des Sturzes werden noch untersucht, und es ist nicht bekannt, ob ein Erwachsener anwesend war.
Aufgrund der Konfiguration des Gebäudes entspricht die Etage, aus der das Kind stürzte, einem vierten Stock, da die Struktur Geschäfte und ein erhöhtes Erdgeschoss aufweist. Nelson Cruz, Kommandant der Bombeiros das Caldas, sagte JN, das Kind sei aus einer Höhe von 12 bis 15 Metern gestürzt und auf dem Kopf gelandet. Der Kommandant des Unterregionalen Katastrophen- und Zivilschutzkommandos Oeste, David Santos, bestätigte, dass das Kind per Helikopter der INEM nach Lissabon transportiert werden sollte. Der Sturz wurde als etwa drei Stockwerke hoch beschrieben.
Notfallreaktion
Feuerwehrleute der Bombeiros Voluntários das Caldas da Rainha, ein VMER (Notfallmedizin- und Wiederbelebungsfahrzeug) und PSP-Streifen wurden zum Unfallort entsandt. Rettungskräfte führten vor Ort Wiederbelebungsmaßnahmen durch. Das Kind hatte ein schweres Schädel-Hirn-Trauma und war bewusstlos, atmete aber.
Das Kind hatte ein sehr schweres Schädel-Hirn-Trauma und war bewusstlos, atmete aber. Wir stabilisierten den Jungen gemeinsam mit dem VMER-Team von Caldas da Rainha und brachten ihn in unseren Krankenwagen, der ihn zum Rugbyfeld fuhr, wo der INEM-Hubschrauber aus Viseu gelandet war. Er wurde in einem sehr kritischen Zustand ins Hospital de Santa Maria geflogen.
Der INEM-Hubschrauber aus Viseu landete auf einem Rugbyfeld in der Nähe des Unfallortes, wo das Kind aus dem Krankenwagen für den Flug ins Hospital de Santa Maria in Lissabon umgeladen wurde. Der Einsatz erforderte eine Koordination zwischen lokalen Feuerwehrleuten, dem VMER-Team und dem Luftrettungsdienst der INEM.
- Alarm ausgelöst, nachdem ein Passant das Kind im Avenal-Viertel von Caldas da Rainha auf dem Boden liegend findet
- Feuerwehr, VMER und PSP treffen ein; Reanimationsversuche bei dem Kind mit schwerem Schädel-Hirn-Trauma
- Kind stabilisiert, mit Krankenwagen zum Rugbyfeld gebracht, dann mit INEM-Hubschrauber ins Hospital de Santa Maria in Lissabon geflogen
- Kind stirbt; SAPO berichtet von Tod am Unfallort, JN berichtet von Tod bei Ankunft im Krankenhaus
Widersprüchliche Berichte über den Ausgang
Die Quellen sind sich uneinig, wo das Kind gestorben ist. JN berichtete unter Berufung auf Nelson Cruz, dass das Kind per Hubschrauber ins Hospital de Santa Maria in Lissabon gebracht wurde, aber bei der Ankunft in dieser Einrichtung starb. SAPO berichtete jedoch in einem späteren Artikel um 16:23 Uhr, dass der Tod am Unfallort durch das medizinische Team festgestellt wurde, nachdem Wiederbelebungsversuche aufgrund des heftigen Aufpralls, der mit dem Leben unvereinbare Verletzungen verursachte, gescheitert waren. Der frühere SAPO-Artikel, veröffentlicht um 14:42 Uhr, hatte berichtet, dass das Kind per Hubschrauber nach Lissabon transportiert werden sollte, und der Observador-Artikel um 15:40 Uhr beschrieb das Baby als schwer verletzt.
Die Leiche des Kindes wurde anschließend zur Obduktion an das Gabinete Médico-Legal überstellt.
Ermittlungen und Familienhilfe
Die Polícia Judiciária (PJ) wurde informiert und hat die Ermittlungen übernommen, um die Ursachen und den Ablauf des Sturzes zu klären. Der Bereich wurde durch Sicherheitskräfte abgesperrt, um technische Untersuchungen zu ermöglichen. Laut JN bemerkten Rettungskräfte und Behörden am Unfallort keine Anwesenheit der Eltern oder anderer Familienangehörige des Kindes. Die PSP bestätigte, dass die Eltern inzwischen kontaktiert wurden. Ein Team von Psychologen der INEM wurde aktiviert, um die Familie fachkundig zu unterstützen.


