Die Kinobesuche erreichten im ersten Halbjahr 2026 40,6 Millionen, 19 % mehr als 2025, und zwischen Januar 2025 und Juni 2026 kamen 29,6 Millionen Menschen ins Kino – nahe an den 29,5 Millionen des vorpandemischen Zeitraums.
Die Tickets sanken von 134 Millionen zwischen Januar 2018 und Juni 2019 auf 109 Millionen im jüngsten Zeitraum, eine Lücke von 25 Millionen oder 19 %, und jeder Zuschauer kauft heute 3,7 Tickets statt 4,5.
Zuschauer unter 35 stellen 31 % der Bevölkerung, erzeugen aber 56 % der Besuche; das Durchschnittsalter des Publikums liegt bei 36 Jahren.
Auf jedes Kinoticket kommen 8 Abrufe bei Bezahldiensten, bei italienischen Filmen 19, und 92 % der neueren italienischen Filme, die bei Bezahldiensten gesehen wurden, waren zuvor im Kino gelaufen.
Die Studie „Sala e salotto“, erstellt von Ergo Research für Anica und am 22. Oktober auf dem MIA-Markt in Rom vorgestellt, zählte 40,6 Millionen Kinobesuche im ersten Halbjahr 2026, 19 % mehr als im gleichen Zeitraum 2025. In den achtzehn Monaten von Januar 2025 bis Juni 2026 gingen 29,6 Millionen Menschen ins Kino – ein Niveau, das die Studie als vorpandemisch einordnet. Die Besuche pro Kopf sind jedoch nicht zurückgekehrt. Die verkauften Tickets sanken von 134 Millionen in den achtzehn Monaten vor der Pandemie (Januar 2018 bis Juni 2019) auf 109 Millionen im jüngsten Zeitraum, eine Lücke von 25 Millionen oder 19 %. Jeder Zuschauer kauft heute 3,7 Tickets, früher waren es 4,5.
Daten aus dem Artikeltext
Zuschauer unter 35 machen 56 % der Besuche aus, obwohl sie nur 31 % der Bevölkerung stellen, und das Durchschnittsalter im Kino liegt bei 36 Jahren. Die Gruppe der 15- bis 24-Jährigen ist die einzige, die 2025 mehr Tickets kaufte als 2019. Über-50-Jährige sind laut Studie die größten Nutzer von Bezahldiensten. Tinny Andreatta, Netflix-Vizepräsidentin für italienische Inhalte, brachte den Zusammenhang beider Märkte auf den Punkt:
„70 % der Abrufe bei Bezahldiensten stammen von Menschen, die ins Kino gehen; es gibt keinen Gegensatz.“
Italiener sehen 91 Filme pro Jahr, etwa alle vier Tage einen, und 62 % dieser Abrufe entfallen auf Free-TV oder On-Demand, während Bezahldienste 22 % ausmachen. Das Kino steht für weniger als 2 % des gesamten Sehkonsums, doch die Studie präsentiert es als Startpunkt für die späteren Verwertungsfenster. Pro Kinoticket nannten die Befragten 8 Abrufe bei Bezahldiensten, bei italienischen Filmen 19. In einem Beobachtungszeitraum vom 21. Mai bis 17. Juni entsprachen 4,2 Millionen Kinobesuche geschätzten 32,5 Millionen vollständigen Abrufen bei Bezahldiensten. Von den neueren italienischen Filmen, die bei Bezahldiensten gesehen wurden, waren 92 % zuvor im Kino gelaufen. Unter den meistgesehenen italienischen Titeln auf Bezahlplattformen in jenem Monat lag „Buen Camino“ von Checco Zalone an der Spitze, der 9,6 Millionen Kinobesucher angezogen hatte, gefolgt von „Diamanti“ mit 3 Millionen.
Daten aus dem Artikeltext
Anica-Präsident Alessandro Usai argumentierte, Filme allein an den Einspielergebnissen zu messen, ergebe ein verzerrtes Bild:
„Den Erfolg eines Films allein an den Einspielzahlen zu messen, ist völlig irreführend.“
Kulturstaatssekretärin Lucia Borgonzoni sagte, die Besucherzahlen lägen zum 21. Oktober um 35 % und die Einspielergebnisse um 45 % über dem Vorjahr. Auch sie betonte, Filme entstünden und stürben nicht im Kino:
„Filme entstehen und sterben nicht im Kino.“
Borgonzoni bezeichnete zudem den Sommer als Rekordsommer: Laut Cinetel-Daten gab es zwischen Juni und August 20,8 Millionen Kinobesuche.
Paolo Del Brocco, Geschäftsführer von Rai Cinema, beschrieb das Verhältnis von Kinos und Plattformen als Wandel vom Konflikt zur Konvergenz. Das Kino bleibe der Leitstern, während das erste Bezahlfenster die Produktionsfinanzierung stützen könne.
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Die Studie „Sala e salotto“ von Anica, vorgestellt auf dem MIA-Markt in Rom, zählt 40,6 Millionen Kinobesuche im ersten Halbjahr 2026 und 8 Abrufe bei Bezahldiensten pro Kinoticket – bei italienischen Filmen sind es 19.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Il Sole 24 ORE, il Giornale.it, La Repubblica.it und weiteren Medien. Veröffentlicht .