Konflikte · Kiew
UNESCO-geschützte Mariä-Entschlafens-Kathedrale in Kiew durch russische Drohnen in Brand gesetzt, mindestens 11 Tote bei Angriffen auf die Ukraine
In den frühen Morgenstunden des Montags trafen russische Drohnen die zum UNESCO-Welterbe gehörende Mariä-Entschlafens-Kathedrale im Kiewer Höhlenkloster Petschersk. Der Angriff löste einen Großbrand aus und riss die historische Fassade auf. Die Ukraine meldet mindestens 11 Tote durch eine Welle nächtlicher Angriffe; Präsident Selenskyj forderte die G7-Staats- und Regierungschefs zu einer entschlossenen Reaktion auf.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Le Figaro.fr, SudOuest.fr, Franceinfo und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Russische Drohnen trafen am 15. Juni die Mariä-Entschlafens-Kathedrale im Kiewer Höhlenkloster Petschersk und verursachten einen Brand, der die Fassade aufriss und das Dach teilweise zerstörte. Der SBU sicherte vor Ort Trümmerteile einer russischen Geran-2-Drohne.
Eine Serie russischer Angriffe in der gesamten Ukraine forderte mindestens 11 Todesopfer; Explosionen wurden aus Kiew, Charkiw und anderen Städten gemeldet.
Präsident Selenskyj beschuldigte Moskau, das Klostergelände vorsätzlich mit zwei Drohnen angegriffen zu haben, und forderte die G7-Staats- und Regierungschefs zu einer „entschlossenen und substanziellen Reaktion“ auf, einschließlich verstärkter Unterstützung bei der Luftverteidigung.
Das russische Verteidigungsministerium bestritt den Angriff auf die Kathedrale, behauptete, eine ukrainische Patriot-Rakete habe sie getroffen, und betonte gleichzeitig die große religiöse Bedeutung der Stätte für Russland.
Die UNESCO verurteilte den Angriff; der französische Außenminister Jean-Noël Barrot verglich ihn mit der Bombardierung von Notre-Dame. Das Quai d'Orsay erklärte, die Angriffe zeigten Russlands Verweigerung von Verhandlungen.
Der Angriff
In der Nacht von Sonntag auf Montag nahm Russland Kiew ins Visier und traf das zum UNESCO-Welterbe gehörende Höhlenkloster Petschersk. Die Mariä-Entschlafens-Kathedrale geriet in Brand, wobei sich die Flammen über 800 m² ausbreiteten. Die Fassade wurde aufgerissen und das Dach teilweise zerstört. Journalisten berichteten von einem gleißenden Licht am Himmel, während Bewohner auf der Flucht vor den Angriffen Schutz suchten. Bei einer Reihe von Angriffen in der gesamten Ukraine, unter anderem in Charkiw, wurden mindestens 11 Menschen getötet.
„Zwei russische Drohnen haben gezielt diesen Teil der Stadt angegriffen, in dem sich das Höhlenkloster und das Mystezkyj-Arsenal befinden.“
Gegenseitige Anschuldigungen
Der ukrainische Sicherheitsdienst (SBU) stellte am Einschlagort Trümmerteile einer russischen Geran-2-Drohne sicher. Präsident Selenskyj besuchte den Ort des Geschehens und forderte die in Frankreich tagenden G7-Staats- und Regierungschefs zu einer „entschlossenen und substanziellen Reaktion“ auf. Moskau bestritt, die Kathedrale ins Visier genommen zu haben, und beharrte darauf, dass sie von einer ukrainischen Patriot-Rakete getroffen worden sei. Das russische Verteidigungsministerium erklärte, die Kathedrale habe für Russland eine große religiöse Bedeutung.
„Diese Angriffe zeigen, dass Russland Verhandlungen verweigert.“
Internationale Verurteilung
Die UNESCO verurteilte den Angriff auf die Welterbestätte. Der französische Außenminister Jean-Noël Barrot verglich den Einschlag mit dem Brand der Kathedrale Notre-Dame.
„Für uns ist das gleichbedeutend mit der Bombardierung von Notre-Dame.“
Metropolit Epiphanius von Kiew, Primas der Orthodoxen Kirche der Ukraine, bezeichnete den Angriff als Verbrechen gegen die Menschlichkeit.
„Dies ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit, die Geschichte und das Christentum.“
Die Kathedrale aus dem 11. Jahrhundert ist ein zentrales Symbol des orthodoxen Christentums und seit der Autokephalie der Ukraine ein wichtiger Ort der ukrainischen religiösen Identität.
Vor Ort in Kiew
Die Bewohner zeigten sich schockiert, aber widerstandsfähig. Eine Museumsmitarbeiterin, die 31-jährige Katarina, sagte, sie habe nicht geschlafen, sei aber noch am Leben. Sie merkte an, dass Russland zuvor bereits ihre Schule und Universität bombardiert habe. Eine Kollegin fügte hinzu, dass der Angriff auf religiöse Stätten zeige, „dass sie wirklich keine Grenzen kennen“.
Wie geht es weiter?
Selenskyjs Forderung nach mehr Unterstützung bei der Luftverteidigung und Druck auf Russland unterstrich die anhaltende Verwundbarkeit ukrainischer Städte. Der G7-Gipfel steht nun unter neuem Druck, auf die Eskalation zu reagieren.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Le Figaro.frDômes détruits, charpente calcinée... La Dormition de Kiev, cible des frappes russes
- Le Figaro.frJean-François Colosimo : en frappant la Laure des Grottes de Kiev, "Poutine réduit à néant le berceau de la foi dont il se revendique le défenseur"
- SudOuest.frEN IMAGES. Un " crime contre l'humanité " : une cathédrale emblématique de Kiev touchée " délibérément " par des frappes russes
- FranceinfoREPORTAGE. "Nous tiendrons malgré toutes ces attaques de missiles et de drones" : à Kiev, les habitants "choqués" par l'attaque russe qui a incendié la cathédrale de la Dormition
- Volodymyr Zelensky
- Ukrainischer Präsident, beschuldigte Russland des gezielten Angriffs und forderte eine G7-Reaktion
- Vitali Klitschko
- Bürgermeister von Kiew, meldete den Brand auf Telegram
- Jean-Noël Barrot
- Französischer Minister für Europa und auswärtige Angelegenheiten, verglich den Angriff mit der Bombardierung von Notre-Dame
- Épiphane
- Metropolit von Kiew und Primas der Orthodoxen Kirche der Ukraine, bezeichnete den Angriff als Verbrechen gegen die Menschlichkeit
- Vladimir Putin
- Präsident von Russland, von der Ukraine beschuldigt, den gezielten Angriff befohlen zu haben
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