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Trump belastet Ukraine-Hilfe, Huthi bedrohen Golf-Schifffahrt und Saudi-Städte

Der heutige Brief dreht sich um Kontrollpunkte: Satelliten über der Ukraine, Engpässe im Golf und gerichtlichen Druck auf künstliche Intelligenz. Regierungen und Unternehmen stellen weiter fest, dass Infrastruktur, die einst als Hintergrund galt, nun im Vordergrund der Macht steht.

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Von KI erstellter Text·Wie dieser Text entsteht
Foto: Francisco Anzola, CC BY 3.0 (Wikimedia Commons, Ausschnitt)
Konflikte·vor 3 Tagen

Selenskyj: Kiew nimmt Angriffe auf russische Raffinerien nach US-Druck wieder auf

Selenskyj hat erklärt, Kiew werde die Angriffe auf russische Raffinerien nach einer dreitägigen Pause wieder aufnehmen, und wirft Washington Druck wegen Starlink und dem Austausch von Geheimdienstinformationen vor. Moskau erklärt, ukrainische Streitkräfte hätten am 14. Oktober zwei Raffinerien getroffen.

Eine Pause, die drei Tage hielt

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat der Financial Times gesagt, Kiew werde die Angriffe auf russische Ölraffinerien wieder aufnehmen und damit ein auf Bitten Washingtons verhängtes Verbot beenden. Die Ukraine hatte drei Tage lang auf Angriffe gegen russische Energieanlagen verzichtet, doch Russland griff weiter die Energieinfrastruktur der Ukraine an, und Selenskyj erklärte, in der vergangenen Woche seien mehr als 100 Zivilisten getötet worden. Am 14. Oktober sagte der russische Vize-Ministerpräsident Alexander Nowak, ukrainische Streitkräfte hätten zwei Ölraffinerien in den Regionen Saratow und Rjasan angegriffen, was er als Beleg dafür darstellte, dass Kiew sich nicht auf einen Energie-Waffenstillstand zubewege.

Selenskyj formulierte die Entscheidung unmissverständlich.

Der Block [gegen Angriffe auf Raffinerien] ist aufgehoben. Wir sind damit durch.

Wolodymyr Selenskyj

Wie der Waffenstillstand zerbrach

Die Abfolge begann am 9. Oktober, als Trump ankündigte, die Vereinigten Staaten hätten sich bereit erklärt, Dieselkraftstoff aus Russland zu kaufen – ein Geschäft, das er mit niedrigeren Dieselpreisen in den USA begründete. Am Sonntag, dem 11. Oktober, erklärte Trump, Russland und die Ukraine hätten einen „Energie-Waffenstillstand“ vereinbart, ein Schritt, der beide Regierungen überraschte. Laut LBC ermöglichte die Lockerung der Sanktionen die Einfuhr von 300.000 Tonnen russischen Kraftstoffs in die Vereinigten Staaten. Trump machte ukrainische Angriffe und nicht seinen eigenen Krieg mit Iran für steigende Kraftstoffpreise verantwortlich und sagte, die Ukraine brauche einen „neuen Präsidenten“. Selenskyj erklärte, Trump habe damit gedroht, den Austausch von Geheimdienstinformationen zu unterbinden, sollten die Angriffe fortgesetzt werden.

Schlüsseldaten im Streit um die Raffinerie-Angriffe
  1. 9. Okt. 2026Trump kündigt an, die Vereinigten Staaten hätten sich bereit erklärt, russischen Dieselkraftstoff zu kaufen
  2. 11. Okt. 2026Trump erklärt einen Energie-Waffenstillstand zwischen Russland und der Ukraine
  3. 14. Okt. 2026Russlands Alexander Nowak sagt, ukrainische Streitkräfte hätten Raffinerien in Saratow und Rjasan getroffen
  4. 15. Okt. 2026Selenskyj sagt der Financial Times, die Ukraine werde die Raffinerie-Angriffe wieder aufnehmen

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Starlink, Geheimdienste und ein „technischer Fehler“

Selenskyj sagte, die Vereinigten Staaten hätten ukrainische Militäroffiziere direkt gewarnt, der Austausch von Geheimdienstinformationen werde blockiert, wenn die Angriffe auf Energieanlagen nicht aufhörten, und die daraus entstandenen Störungen seien Kiew später als technischer Ausfall dargestellt worden, was er zurückwies. Die ukrainische Armee erhielt zudem keine amerikanischen Warnungen vor Starts ballistischer Raketen, und der Starlink-Dienst verlangsamte sich landesweit, was Operationen an der Front und Angriffe mittlerer Reichweite hinter der Linie behinderte. Der Militärberater Serhii Sternenko sagte, der Betrieb von Starlink-Terminals in der Ukraine sei bereits eingeschränkt worden. Elon Musk, dessen Unternehmen Starlink betreibt, verwies auf das Starshield-Netzwerk der US-Regierung und schrieb auf X:

Die Starshield-Systeme befinden sich im Eigentum der US-Regierung und werden von ihr kontrolliert.

Elon Musk
Musk fügte hinzu, Beschränkungen der Geschwindigkeit oder Nutzung würden vom US-Militär und letztlich vom US-Präsidenten festgelegt.

Bedingungen, Geschäfte und die Beziehungen zu Washington

Laut RBK-Ukraine sagte Selenskyj, die Ukraine könne darauf verzichten, russische Energieanlagen anzugreifen, selbst wenn Russland weiter das Stromnetz der Ukraine beschieße – unter der Bedingung, dass sie zusätzliche Patriot-Raketen erhalte. Er deutete an, ein Verzicht auf Energieangriffe könne die Vereinigten Staaten und Russland zu neuen Abkommen bewegen, und vermutete, das nächste werde Gas betreffen. Zudem kritisierte er Trumps Geschäfte mit Moskau und dessen offenkundige Sympathie für Wladimir Putin. Die Financial Times bezeichnete den aktuellen Bruch als den schwersten zwischen den beiden Ländern seit der Auseinandersetzung im Oval Office im Februar 2025.

Vorbereitungen auf den Winter

Russland setzte Dutzende Raketen und mehr als 100 Drohnen ein, vor allem gegen die Energieinfrastruktur der Ukraine, sodass viele Menschen ohne Strom und Wasser blieben. Der humanitäre Koordinator der Vereinten Nationen, Matthias Schmale, der beschädigte Kraftwerke aus seinem Bürofenster sehen kann, beschrieb die Lage drastisch:

Die Lage ist wirklich verzweifelt.

Matthias Schmale
Er sagte, viele Menschen hätten an diesem Morgen kein Wasser gehabt. Der Immobilienmakler Roman Slawutskyj berichtete, gasbeheizte Häuser außerhalb Kiews würden schnell vermietet, da Bewohner aus ihren Wohnungen in der Stadt fortzögen. Am 14. Oktober sagte Selenskyj in London, die Ukraine sei zu einem Waffenstillstand bereit, ein Energie-Waffenstillstand stehe jedoch nicht zur Debatte. Bei den Gesprächen auf dem EU-Gipfel soll es darum gehen, wie Europa die Ukraine unabhängiger von den Vereinigten Staaten unterstützen kann.

Kiew · Washington · London · Saratow · Rjasan
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8 Quellen

  • Mosca, 'attaccate due nostre raffinerie, Kiev non si muove verso tregua energetica' - Ultima ora
    ANSA.it·vor 18 Std.
  • Opinion | Russia Was Losing. Enter President Trump.
    The New York Times·vor 57 Min.
  • Washington limits its support to Kyiv amidst increased Russian attacks on energy infrastructure
    Le Monde.fr·vor 58 Min.
  • Selenskyj kündigt neue ukrainische Angriffe auf russische Ölraffinerien an und sorgt damit für weitere Spannungen mit der Trump-Regierung
    Focus·vor 3 Std.
  • Ukraina wznawia ataki na rosyjskie rafinerie. "Mamy dość"
    NIEZALEZNA.PL·vor 3 Std.
  • Krieg gegen die Ukraine: Sorge vor dem Winter, Hoffen auf EU-Hilfe
    tagesschau.de·vor 4 Std.
  • 'We're done': Kyiv will resume strikes on Russian refineries as Zelenskyy says US 'betrayed' Ukraine by slowing down Starshield | LBC
    LBC·vor 4 Std.
  • Зеленский: Украина возобновит удары по российским НПЗ
    Deutsche Welle·vor 4 Std.

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Trump hebt Sanktionen gegen russische Diesel-Exporte auf – Senatoren protestieren wegen Ukraine-Gesetz

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