Feuer wütet in zwei Zelthallen mit Kerzenlager in Piotrowice bei Otwock, keine Verletzten gemeldet
Feuerwehrleute löschten am Freitag, dem 16. Oktober, noch immer einen Brand in zwei Zelthallen mit Kerzen und Kränzen in Piotrowice. Ein Tank in der Nähe der brennenden Hallen steht im Mittelpunkt der Bemühungen, ihn vor den Flammen zu schützen.
Feuer in zwei Zelthallen
Am Freitag, dem 16. Oktober, löschten Feuerwehrleute noch immer einen Brand in Piotrowice, einem Dorf bei Otwock in der Woiwodschaft Masowien, wo zwei Stoffzelthallen mit Kerzen und Kränzen brannten. Die Feuerwehr beschreibt zwei leichte Gewerbebauten mit den Maßen 30 mal 15 Meter und 30 mal 8 Meter bei einer Höhe von 4,5 Metern. Der Alarm erreichte die Feuerwehr nach Angaben von Bartłomiej Baran, Pressesprecher der Bezirksfeuerwehrkommandantur Otwock, um 5:40 Uhr an diesem Morgen. Die Angaben zum Zeitpunkt des Brandausbruchs gehen auseinander: Ein Bericht nennt die Zeit vor 6 Uhr, während RMF24 und TVP Info den Ausbruch gegen 7 Uhr verorten, als im Dorf Sirenen zu hören waren. Die Hallen dienten als Großhandelsverkaufsstelle für Kerzen und Kränze, weshalb so viel brennbares Material an einem Ort gelagert wurde.
Einsatzkräfte und Verlauf des Brandes
Die Berichte nennen unterschiedliche Zahlen der vor Ort eingesetzten Feuerwehreinheiten. Polsat News zitierte Baran mit der Aussage, 25 Einheiten seien im Einsatz, RMF24 meldete 27, und TVP Info nannte in einem Absatz 20 und in einem anderen 27. Der jüngste Bericht, der kurz vor 7 Uhr veröffentlicht wurde, nannte keine Zahl der Einheiten, sondern erklärte, das Feuer werde gelöscht, wobei immer noch viele kleine Glutnester aufträten. Karolina Jaworska, Sprecherin der Feuerwehrkommandantur der Woiwodschaft Warschau, sagte einem Radiosender, die Arbeiten liefen weiter.
Derzeit werden die Hallen bereits gelöscht, allerdings treten immer noch viele Glutnester auf.
- Die Feuerwehr erhält die erste Meldung über den Vorfall
- Flammen sollen an den Hallen aufgetreten sein
- Feuer bricht in den beiden Zelthallen aus, Sirenen ertönen in Piotrowice
Dichter Rauch schränkt die Sicht ein und stellt ein Risiko für die Feuerwehrleute dar, die innerhalb des Absperrbereichs arbeiten. Die Einsatzkräfte schicken zusätzliche Kräfte, um zu verhindern, dass sich das Feuer auf benachbarte Gebäude ausbreitet, die nahe genug stehen, um gefährdet zu sein.
Schutz des nahegelegenen Tanks
Die derzeitige Priorität liegt laut Nasz Dziennik darin, einen Tank in der Nähe der brennenden Hallen zu schützen, der Paraffin enthält. Andere Berichte bezeichnen ihn als Kraftstofftank. Michał Rudzki, der Bürgermeister von Karczew, sagte im Radio, die Feuerwehrleute hätten ihm versichert, dass an diesem Tank alles unter Kontrolle sei. Die Einsatzkräfte haben nicht mitgeteilt, ob der Tank betroffen ist, und der Bericht sagt nicht, wie weit er von den Hallen entfernt steht.
Straßensperrung, Verletzte und Ursache
Die Straße 801 ist wegen des Rettungseinsatzes zwischen dem Kreisverkehr in Sobiekursk und Piotrowice vollständig gesperrt, und Autofahrer werden angewiesen, Umleitungen zu nutzen. Es wurden keine Verletzten gemeldet, und die Einsatzkräfte haben die Anwohner aufgefordert, sich vom Gebiet fernzuhalten. Die Ursache des Feuers ist noch nicht bekannt, und die Ermittler werden die Umstände untersuchen, sobald die Löscharbeiten abgeschlossen sind.