ASNR-Präsident Pierre-Marie Abadie sagte am Donnerstag, 22. Oktober 2026, die Behörde habe kein Hindernis für den Betrieb von Reaktoren über 60 Jahre hinaus gefunden, für das EDF keine Handlungsoptionen hätte.
Der am 22. Oktober dem OPECST vorgelegte Entwurf der Stellungnahme ist bis zum 2. Dezember 2026 öffentlich konsultierbar, danach gibt die ASNR ihre endgültige Stellungnahme ab.
Mehrere technische Themen erfordern weiterhin erhebliche Arbeit von EDF, darunter der Verschleiß nicht austauschbarer Teile, bevor die Verlängerung bestätigt werden kann.
Die meisten der 56 EDF-Reaktoren sind zwischen 35 und 50 Jahre alt; die meisten gingen laut BFMTV und 20 Minutes in den 1980er Jahren innerhalb von rund fünfzehn Jahren in Betrieb.
Die französische Behörde für nukleare Sicherheit und Strahlenschutz, die ASNR, erklärte am Donnerstag, 22. Oktober 2026, sie habe kein Hindernis für den Betrieb der EDF-Reaktoren über 60 Jahre hinaus festgestellt. Ihr Präsident Pierre-Marie Abadie stellte den Entwurf der Stellungnahme am selben Tag dem Parlamentarischen Büro für die Bewertung wissenschaftlicher und technologischer Entscheidungen (OPECST) vor. In einem Interview sagte er, die Behörde habe keine Barriere gefunden, für die EDF keine Handlungsoptionen hätte – der Versorger habe also Mittel, jedes Kraftwerk weiterzubetreiben. Er bezeichnete die Schlussfolgerung als vorläufig.
„Diese Position beruht auf dem derzeitigen Stand des Wissens.“
Abadie machte deutlich, dass dies noch keine Freigabe für die Laufzeitverlängerung selbst ist. Er sagte, mehrere technische Themen erforderten noch erhebliche Arbeit von EDF, um zu bestätigen, dass die vorgeschlagenen Abhilfen tatsächlich wirken. Zu den offenen Fragen gehört der Verschleiß von Teilen, die nicht ausgetauscht werden können. Er betonte zudem, dass Alterung und Verschlechterung frühzeitig erkannt werden müssten, weil der französische Kraftwerkspark stark standardisiert sei. Die Behörde ergänzt, EDF werde investieren müssen, insbesondere um seine Anlagen auf den Klimawandel vorzubereiten.
„Mehrere technische Themen erfordern weiterhin erhebliche Arbeit von EDF, um die Wirksamkeit dieser Hebel zu bestätigen und sie dann zu gegebener Zeit in die zur Prüfung vorgelegte Sicherheitsbewertung zu integrieren.“
Die meisten französischen Reaktoren gingen in den 1980er Jahren in Betrieb, innerhalb eines Zeitraums von rund fünfzehn Jahren. Zur Größe des Parks gibt es unterschiedliche Angaben: Les Echos zählt 57 in Frankreich in Betrieb befindliche Reaktoren, während BFMTV und 20 Minutes von 56 EDF-Reaktoren sprechen. Die meisten sind zwischen 35 und 50 Jahre alt, und der jüngste, der EPR in Flamanville, ging im Dezember 2024 in Betrieb. Ohne Verlängerungen würden die Anlagen in relativ kurzer Zeit endgültig abgeschaltet. Die 60-Jahres-Marke dürfte etwa zwischen 2030 und 2040 erreicht werden. Kernkraft liefert nach Angaben von 20 Minutes rund 68 % des französischen Energiemixes; die Reaktoren waren ursprünglich für 40 Jahre Laufzeit ausgelegt, während EDF und der Staat 50 oder sogar 60 Jahre anstreben.
Der Entwurf der Stellungnahme liegt vom 22. Oktober bis zum 2. Dezember 2026 zur öffentlichen Konsultation aus. Nach Ablauf dieser Frist wird die ASNR ihre endgültige Stellungnahme abgeben. Abadie bezeichnete das Verfahren als vorausschauend – es blicke darauf, was geschehen werde, wenn die Reaktoren 60 Jahre erreichen.
Die Behörde gewährt damit jedoch keine vorzeitige Prüfung der 60-Jahres-Marke, und Abadie beharrte auf dieser Unterscheidung.
„Dies ist keine Genehmigung für eine vorzeitige Laufzeitverlängerung.“
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Die französische Atomaufsichtsbehörde hat am Donnerstag, 22. Oktober 2026, erklärt, sie habe kein Hindernis dafür gefunden, dass EDF seine Reaktoren über 60 Jahre hinaus betreibt. Ein Entwurf einer Stellungnahme liegt nun bis zum 2. Dezember zur öffentlichen Konsultation aus, und EDF muss noch technische Arbeiten abschließen.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von LesEchos.fr, Le Monde.fr, BFMTV und weiteren Medien. Veröffentlicht .