
Lawine tötet 11 Bergsteiger im russischen Kaukasus, sechs werden in der Bezengi-Schlucht vermisst
Eine Lawine hat am Sonntag eine Gruppe von 33 Bergsteigern in der Bezengi-Schlucht getroffen, 11 Menschen getötet, sechs verletzt und sechs in der Nähe der georgischen Grenze vermisst.
Lawine trifft 33 Bergsteiger in der Bezengi-Schlucht
Eine Lawine im russischen Kaukasus hat am Sonntagnachmittag eine Gruppe von 33 Bergsteigern getroffen und 11 Menschen getötet sowie sechs verletzt. Der Vorfall ereignete sich in der Bezengi-Schlucht, einem abgelegenen Hochgebirgsgebiet in der Region Nordkaukasus. Das russische Ministerium für Notsituationen gab die Einzelheiten am Montagmorgen bekannt, nachdem es erste Berichte von Überlebenden erhalten hatte, die das Gebiet verlassen hatten. Die 33-köpfige Klettergruppe wurde von der plötzlichen Schneelawine erfasst, als sie sich durch die Schlucht bewegte. Während 11 Bergsteiger direkt durch die Lawine getötet wurden, gelang es zehn Mitgliedern der Gruppe, eigenständig die Berghänge hinabzusteigen und in Sicherheit zu gelangen. Die Bezengi-Schlucht ist für ihren Gletscher und ihre zerklüfteten Gipfel bekannt und zieht Expeditionen in den Nordkaukasus an. Der russische Katastrophenschutz bestätigte, dass der Abgang am Sonntag in der Schlucht stattfand, die offiziellen Opferzahlen wurden am folgenden Tag bestätigt.
Leider wurden 11 Menschen getötet.
Opfer und vermisste Bergsteiger
Die Katastrophe forderte nach Angaben des russischen Ministeriums für Notsituationen 11 bestätigte Todesopfer und sechs Verletzte unter der Bergsteigerexpedition. Sechs weitere Mitglieder der 33-köpfigen Gruppe werden in der Bezengi-Schlucht vermisst, ihr Zustand und Aufenthaltsort waren am Montag unbekannt. Die russischen Behörden und internationale Nachrichtenagenturen, die über den Vorfall berichten, haben die Nationalitäten oder geografischen Herkünfte der beteiligten Bergsteiger nicht genannt. Die zehn Bergsteiger, die ohne lebensbedrohliche Verletzungen überlebten, schafften es, eigenständig das Berggelände hinabzusteigen. Die Erklärung des Ministeriums bestätigte, dass 11 Menschen getötet, sechs verletzt und sechs aus der 33-köpfigen Gruppe vermisst wurden. Die Rettungsbehörden melden weiterhin sechs Vermisste nach dem Abgang am Sonntagnachmittag.
- Getötet
- 11
- Sicher abgestiegen
- 10
- Verletzt
- 6
- Vermisst
- 6
Geografie der Bezengi-Schlucht und des Gletschers
Die Bezengi-Schlucht und ihr zugehöriger Gletscher liegen in der zentralen Region der Kaukasus-Gebirgskette auf russischem Territorium. Das Gebiet liegt entlang der internationalen Grenze zwischen Russland und Georgien und bildet einen markanten Abschnitt der Gebirgsscheide zwischen Europa und Asien. Die Landschaft wird von der Bezengi-Mauer beherrscht, einem durchgehenden 12 Kilometer langen Gebirgskamm entlang der Grenzzone. Die Region ist bekannt für ihre hohe Konzentration an extremen Gipfeln, darunter sechs der acht kaukasischen Gipfel über 5.000 Meter Höhe. In der gesamten Gebirgskette befinden sich 11 der 14 Gipfel über 5.000 Meter im Bezengi-Gebiet. Der 12 Kilometer lange Kamm liegt direkt an der Grenze zu Georgien, während die Schlucht und der Gletscher selbst innerhalb der Grenzen Russlands liegen.
- Lawine trifft Gruppe von 33 Bergsteigern in der Bezengi-Schlucht
- Russisches Ministerium für Notsituationen meldet 11 Tote, sechs Verletzte und sechs Vermisste
Hochgelegene Gipfel entlang der Kaukasusgrenze
Der höchste Gipfel entlang der 12 Kilometer langen Bezengi-Mauer ist der Dykh-Taou, der eine Höhe von 5.204 Metern über dem Meeresspiegel erreicht. Diese Konzentration von 5.000-Meter-Gipfeln und ausgedehnten Gletschern macht die Bezengi-Schlucht zu einem bemerkenswerten Ziel für Bergsteigerexpeditionen im Nordkaukasus. Die Lawine am Sonntag überraschte die 33 Bergsteiger während der Nachmittagsstunden in diesem hochgelegenen Gelände. Von der Gesamtgruppe von 33 Bergsteigern, die sich am Sonntag in der Schlucht aufhielten, wurden 11 tot bestätigt, sechs erlitten Verletzungen, zehn erreichten durch eigenen Abstieg Sicherheit und sechs werden noch vermisst.


