
Kaltfront bringt Regen und kühleres Wetter in die Schweiz und nach Westdeutschland
Eine Kaltfront erreicht die Schweiz am Samstag, 17. Oktober, und bringt Regen in den Nordwesten, während am Sonntag, 18. Oktober, rund um den Simplon bis zu 100 Liter pro Quadratmeter fallen könnten.
Kaltfront trifft am Samstag ein
Der Freitag, 16. Oktober, beginnt mit stellenweise Nebel und tiefer Bewölkung über dem Schweizer Mittelland, wobei die Nebelobergrenze bei etwa 600 Metern liegt. Eine Prognose nennt für den Nachmittag Höchstwerte von 18 bis 22 Grad im Flachland, eine andere 17 bis 20 Grad. Am Samstag, 17. Oktober, erreicht eine Kaltfront den Jura und die Westschweiz, wobei der Regen zuerst in Basel und im Nordwesten fällt. Die Meteorologen erwarten, dass die Front nach Osten hin an Stärke verliert, sodass das östliche Mittelland deutlich weniger Regen abbekommen dürfte. Für Samstag werden im Flachland Höchstwerte von 12 bis 14 Grad prognostiziert, während die Alpen, das Wallis und Graubünden weitgehend trocken und sonnig bleiben. Der Meteorologe Michael Eichmann von Meteo News sieht die Berge als beste Wahl für einen Wochenendausflug.
Die Berge sind am Samstag der Trumpf.
Der Sonntag bringt starken Regen im Süden
Am Sonntag, 18. Oktober, verlagert sich das Hauptregenband auf die Südseite der Alpen. Eine Prognose deutet auf ein Tief über der Ligurischen See hin, eine andere beschreibt ein Höhentief, das feuchte Mittelmeerluft zu den Alpen zieht. Die Meteorologen erwarten die größten Mengen rund um den Simplon im Wallis, im angrenzenden Piemont und in den westlichen Tessiner Alpen, wo innerhalb von 24 Stunden lokal bis zu 100 Liter pro Quadratmeter fallen könnten. Für das Flachland nennt ein Medium Höchstwerte von 10 bis 13 Grad, während ein anderes erwartet, dass viele Orte nur 8 bis 9 Grad erreichen. Das Tessin könnte 16 bis 17 Grad erreichen, und die Schneefallgrenze bleibt bei etwa 2000 Metern. Eichmann sagte, für die feuchteren Regionen könnten am Sonntag Wetterwarnungen herausgegeben werden.
- Kaltfront zieht vom Jura heran, mit Höchstwerten von 12 bis 14 Grad im Flachland der Schweiz
- Der stärkste Regen verlagert sich auf die Südseite der Alpen, mit bis zu 100 Litern pro Quadratmeter rund um den Simplon
- Milder und überwiegend trocken in weiten Teilen der Schweiz, in Westdeutschland ist noch Regen möglich
Entspannung bei der Trockenheit und ein trockenerer Start in die neue Woche
Watson berichtet, dass laut MeteoSwiss weite Teile der Schweiz zwischen April und September mehrere Monate ohne Regen blieben, sodass die feuchte Phase zu einem günstigen Zeitpunkt kommt. Blick schreibt, dass Böden und Vegetation vom Wochenendregen profitieren dürften. Eichmann erwartet, dass die Ostschweiz am Sonntag trockener bleibt, und sagte:
In St. Gallen und im Thurgau brauchen Sie am Sonntag wahrscheinlich keinen Regenschirm.
Der Montag, 19. Oktober, soll vielerorts milder und überwiegend trocken werden, allerdings rechnet Meteo Schweiz mit zähem Nebel im Flachland bei einer Obergrenze von etwa 1300 Metern.
Deutschland erwartet ein kühleres, feuchteres Wochenende
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) sagt für Rheinland-Pfalz und das Saarland kühleres Wetter voraus, wo der Freitag, 16. Oktober, trocken bleibt mit Höchstwerten bis 21 Grad und der erste Regen am Abend in der Eifel möglich ist. Der Samstag beginnt bedeckt und nass, wobei die Schauer im Tagesverlauf nachlassen und die Höchstwerte bei 12 bis 15 Grad liegen. Der Sonntag, 18. Oktober, bleibt überwiegend bedeckt, Regen ist nicht ausgeschlossen, und die Höchstwerte liegen bei nicht mehr als 12 Grad. In Hessen erwartet der DWD für Freitag Höchstwerte unter 20 Grad, für Samstag 12 bis 15 Grad und für Sonntag Spitzenwerte von 12 Grad mit örtlichem Regen. Am Montag, 19. Oktober, ist vor allem im Westen noch Regen möglich, mit Höchstwerten von 12 bis 16 Grad in Hessen und 12 bis 15 Grad in Rheinland-Pfalz und im Saarland.

