Kabeldiebstahl stört Hochgeschwindigkeitszug Madrid–Andalusien mit 25-minütigen Verspätungen
Ein Kabeldiebstahl zwischen Malagón und Ciudad Real verursachte am Samstag einen Signalausfall auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke Madrid–Andalusien und verzögerte die Züge während der Hauptreisezeit im Sommer um etwa 25 Minuten.
Einzelheiten zum Vorfall
Am Samstag, dem 4. Juli, verursachte ein Kabeldiebstahl zwischen den Orten Malagón und Ciudad Real einen Signalausfall auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke, die Madrid mit Andalusien verbindet. Adif, der spanische Schieneninfrastrukturbetreiber, meldete den Diebstahl auf der Social-Media-Plattform X und erklärte, dass Gleisschaltkreise beschädigt wurden. Schnellzüge im Fern- und Mittelstreckenverkehr auf dem südlichen Korridor waren betroffen, mit Verspätungen von durchschnittlich 25 Minuten. Adif-Mitarbeiter wurden entsandt, um die Schäden zu reparieren und die normale Signalgebung wiederherzustellen.
Reiseunterbrechung während der Ferienreisezeit
Der Vorfall ereignete sich am ersten Juli-Wochenende, einer Hauptreisezeit für Sommerurlaubsabreisen in Spanien. Die Generaldirektion für Verkehr (DGT) hatte am Vortag ihre „Operación Verano 2026“ aktiviert und prognostizierte mehr als 104 Millionen Fernreisen zwischen dem 3. Juli und dem 31. August, ein Anstieg um 3,7 % gegenüber dem gleichen Zeitraum im Jahr 2025. Da die Züge bereits stark ausgelastet waren, belasteten die Verspätungen die Reisepläne Tausender Passagiere, die nach Andalusien und in andere südliche Ziele unterwegs waren.
Eine Reihe von Bahnzwischenfällen
Der Kabeldiebstahl am Samstag ist der jüngste in einer Reihe von Störungen im spanischen Hochgeschwindigkeitsnetz. Am 24. Juni fiel ein Hochspannungskabel von außerhalb der Eisenbahninfrastruktur auf die Oberleitung und störte den Verkehr. Später am selben Tag verursachte ein Kabeldiebstahl zwischen Urda (Toledo) und Malagón Verspätungen bei den von Renfe, Iryo und Ouigo betriebenen Diensten. Am Donnerstag, dem 2. Juli, verzögerte ein Stromausfall in Cerro Negro bei Madrid Avant- und Fernzüge, die vom Bahnhof Atocha abfuhren. Später am selben Tag führte ein Spannungsverlust in der Oberleitung zum Stillstand aller Züge zwischen Madrid und Galicien, woraufhin Adif alternative Busverbindungen für gestrandete Passagiere organisierte.
- Hochspannungskabel fällt auf Oberleitung und stört den Verkehr.
- Kabeldiebstahl zwischen Urda und Malagón verzögert Hochgeschwindigkeitszüge.
- Stromausfall in Cerro Negro verzögert Züge ab Atocha.
- Spannungsverlust in der Oberleitung stoppt Züge zwischen Madrid und Galicien.
- Kabeldiebstahl zwischen Malagón und Ciudad Real verursacht 25-minütige Verspätungen.
Reaktion und Sicherheitsbedenken
Adif erklärte, dass seine technischen Teams daran arbeiten, die beschädigten Schaltkreise zu reparieren und den vollen Betrieb wiederherzustellen, ohne jedoch einen Zeitplan zu nennen. Die wiederholten Kabeldiebstähle – drei in etwas mehr als zwei Wochen – haben Schwachstellen in der Sicherheit des Schienenkorridors aufgezeigt. Im Zusammenhang mit dem jüngsten Vorfall wurden keine Festnahmen gemeldet. Der Betreiber hat weder die geschätzten Kosten des Schadens noch die Anzahl der betroffenen Passagiere bekannt gegeben.


