
17-Jähriger stirbt durch Stromschlag in der Badewanne auf der griechischen Insel Kimolos
Ein 17-jähriger Junge, der ständig in Irland lebte, starb am 9. August 2026 offenbar durch einen Stromschlag, während er in einem Ferienhaus auf der griechischen Insel Kimolos badete, wo seine Familie drei Tage zuvor für den Sommerurlaub angekommen war.
Der Vorfall
Ein 17-jähriger Junge starb am Nachmittag des Sonntags, 9. August 2026, offenbar durch einen Stromschlag, als er sich in einem Ferienhaus auf der griechischen Insel Kimolos für ein Bad vorbereitete. Der Jugendliche lebte ständig mit seiner Familie in Irland und war nach Kimolos, dem Herkunftsort seiner Mutter, zum Sommerurlaub gereist. Er kam etwa drei Tage vor dem Vorfall mit seiner Mutter und seiner Schwester auf der Insel an. Nach Angaben eines Verwandten, der mit Alpha TV sprach, war der Tod sofort eingetreten: Der Junge brach zusammen, sobald er den Telefonhörer im Badezimmer berührte. Der Verwandte beschrieb das Haus als Sommerresidenz, die die Familie für ein paar Tage besuchte, und merkte an, dass es sich um eine alte Immobilie handele, die seit Jahren nicht renoviert worden sei. Das Haus wurde von der Polizei versiegelt, und die genauen Todesursachen sind noch nicht offiziell festgestellt.
Ermittlungen konzentrieren sich auf die Elektroinstallation
Die Behörden haben einen forensischen Experten bestellt und warten auf Dokumente und Zertifikate zur Elektroinstallation des Hauses. Laut cyclades24.gr konzentrieren sich die Ermittlungen auf die Möglichkeit eines Defekts oder Stromlecks des Warmwasserbereiters. Das Haus wird als alt beschrieben, in den 1970er Jahren oder möglicherweise früher erbaut, wobei sich das Badezimmer außerhalb des Hauptgebäudes befindet. Die Mutter des Jugendlichen hat angegeben, dass der Sicherungskasten keinen Fehlerstromschutzschalter (FI-Schalter) hatte, den Sicherheitsmechanismus, der bei Erkennung eines Lecks automatisch den Strom abschaltet. Die Ermittler prüfen auch Informationen, dass vor etwa zwei Jahren ein Problem mit dem Warmwasserbereiter festgestellt wurde, ein Element, das im Rahmen der Untersuchung überprüft werden soll. Die griechische Polizei (ELAS) hat das Grundstück abgesperrt.
Bürgermeister stellte Sicherheitszertifikat aus
Der Bürgermeister von Kimolos, Konstantinos Ventouris, der selbst Elektriker ist, soll das Sicherheitszertifikat für die Modernisierung der Elektroinstallation ausgestellt haben. Ein Zertifikat für die Elektroinstallation des Hauses wurde Berichten zufolge im Jahr 2024 ausgestellt, und die entsprechenden Dokumente sollen geprüft werden, um festzustellen, ob die vorgeschriebenen Sicherheitsstandards eingehalten wurden und was genau zertifiziert wurde. Ventouris beschrieb das Haus als eine alte Residenz aus den 1970er Jahren, möglicherweise sogar älter, und merkte an, dass sich das Badezimmer, in dem sich der Vorfall ereignete, außerhalb des Gebäudes befinde. Er berichtete von einem Gespräch mit der Mutter des Jungen, in dem er sie fragte, ob sie während ihres Aufenthalts leichte Stromschläge erlebt habe.
Ich sagte zu ihr: „Mein Kind, hast du nichts bemerkt? Hast du in diesen Tagen im Badezimmer ein Kribbeln oder so etwas gespürt?“ Sie sagt: „Wir haben es die ganzen Tage, die wir hier waren, benutzt und hatten überhaupt kein Problem.“
Er fügte hinzu, dass alles, was passiert sei, sofort geschehen sei. Auf die Frage, ob er die Ausstellung des Zertifikats bereue, antwortete Ventouris:
Natürlich. Hätte ich es gewusst, hätte ich es dann ausgestellt?
Autopsie und nächste Schritte
Die Leiche des 17-Jährigen wurde von Kimolos nach Piräus überführt, wo am Mittwoch, 12. August 2026, eine Autopsie erwartet wurde. Die forensischen Ergebnisse gelten als entscheidend für die Bestätigung der Todesursache. Die Ermittlungsakte wird den zuständigen Justizbehörden vorgelegt, und die Untersuchung läuft noch, um die genauen Umstände der Tragödie zu klären und festzustellen, ob eine strafrechtliche Verantwortlichkeit vorliegt.
- Problem mit dem Warmwasserbereiter Berichten zufolge auf dem Grundstück festgestellt
- Elektroinstallationszertifikat Berichten zufolge vom Bürgermeister ausgestellt
- Familie kommt aus Irland auf Kimolos für den Sommerurlaub an
- 17-Jähriger stirbt offenbar durch Stromschlag beim Baden
- Autopsie in Piräus erwartet


