Kurz gefasst
Joel hat dem „Hollywood Reporter“ gesagt, dass er nicht Auto fahren kann und sich weiteren Untersuchungen unterziehen muss, bevor an eine Rückkehr auf die Bühne zu denken ist; in diesem Jahr wird er 77.
Der Normaldruckhydrocephalus wurde im Mai 2025 öffentlich, als Joel alle noch geplanten Konzerte absagte.
Die Versteigerung hat keinen Mindestpreis und findet am 20. und 21. November im Javits Center in New York statt, durchgeführt von Gooding & Company mit Christie's.

- Mai 2025Normaldruckhydrocephalus wird öffentlich, alle noch geplanten Konzerte abgesagt
- 15.10.Interview im „Hollywood Reporter“ erscheint; Joel sagt, er könne derzeit weder Auto fahren noch auftreten
- 20.11.Motorradauktion beginnt im Javits Center in New York
- 21.11.Zweiter Tag der Motorradauktion im Javits Center in New York
Was Joel dem „Hollywood Reporter“ sagte
Billy Joel, 77, hat dem „Hollywood Reporter“ gesagt, dass seine Erkrankung sein Gleichgewicht, sein Gedächtnis, sein Seh- und Hörvermögen beeinträchtigt. Er fühle sich gut und beschrieb die Krankheit als eine Hirnerkrankung, die nicht besonders schwerwiegend sei. Derzeit darf er nicht Auto fahren und kann nicht auftreten; zudem muss er weitere Untersuchungen absolvieren, bevor Ärzte sagen können, ob er auf die Bühne zurückkehrt. Das Interview wurde am Donnerstag, dem 15. Oktober, veröffentlicht. Er sagte, er hoffe, wieder auftreten zu können, ein Termin stehe jedoch noch nicht fest.
Diagnose, Operation und der Rat des Neurologen
Joels Diagnose eines Normaldruckhydrocephalus wurde im Mai 2025 bekannt, als er alle noch geplanten Konzerte absagte. Bei dieser Erkrankung sammelt sich überschüssige Flüssigkeit in den Hohlräumen des Gehirns an, und der entstehende Druck kann Hirngewebe schädigen und Koordination sowie Konzentration beeinträchtigen. Mehrere Auftritte waren bereits zuvor verschoben worden, nachdem Joel bei einem Konzert in Connecticut gestürzt war. Ärzte setzten ihm später einen Shunt ins Gehirn, um die überschüssige Flüssigkeit abzuleiten; danach, so sagte er, hätten sich sein Gedächtnis, sein Gleichgewicht und seine allgemeine Leistungsfähigkeit verbessert.
Sein Neurologe sagte ihm, jedes laute Konzert setze sein Gehirn einer Belastung aus, die mit einer Gehirnerschütterung vergleichbar sei. Lautstärke, Licht, Stress und die körperliche Intensität eines Auftritts spielten alle eine Rolle, weshalb ihm die Ärzte rieten, während der Genesung nicht aufzutreten. Physiotherapie, Kontrolluntersuchungen und Tests laufen weiter. Quellen beschreiben die Erkrankung als operativ behandelbar, etwa durch ein Ventil, das Flüssigkeit ableitet, in Kombination mit fortlaufender medizinischer Nachsorge, auch wenn es keine endgültige Heilung gibt.
Motorradsammlung kommt unter den Hammer
Joel will mehr als 70 Motorräder aus seiner Privatsammlung verkaufen, alle ohne Mindestpreis. Die Auktion wird von Gooding & Company in Zusammenarbeit mit Christie's durchgeführt und ist für den 20. und 21. November im Javits Center in New York angesetzt. Das Auktionshaus nennt unter den Motorrädern Marken wie Ducati, BMW, Moto Guzzi, Harley-Davidson, Yamaha, Triumph, Honda und Kawasaki. Joel hat gesagt, er habe zeitweise mehr als 100 Motorräder besessen, und bezeichnete eine Moto Guzzi California Vintage 1100 als sein Herzstück. Er erinnerte sich zudem an einen Unfall von 1982, bei dem er sich beide Hände und ein Bein brach, und sagte, er habe Helm, Stiefel und Handschuhe getragen.
Wie es weitergeht
Joel wartet auf weitere Untersuchungen, die zeigen sollen, ob sein Fahrverbot und die Pause seiner Auftrittskarriere bestehen bleiben. Die Ärzte haben noch nicht gesagt, ob er auf die Bühne zurückkehrt. Der Motorradverkauf ist für den 20. und 21. November angesetzt, und die Testergebnisse werden jede Entscheidung über Live-Auftritte beeinflussen.