
Jetski prallt gegen Danziger Wellenbrecher: Drei auf Sternblöcken Gestrandete von Stadtwache und SAR gerettet
Ein Wasserfahrzeug prallte am Sonntag gegen eine Wellenbrechermauer nahe der Mündung der Wisła Śmiała, wobei drei Personen auf Beton-Sternblöcken strandeten, während Wellen um sie herum brandeten. Stadtwächter und SAR-Besatzungen evakuierten alle ohne schwere Verletzungen, während ein nahes Boot den Fahrer eines zweiten gesunkenen Wasserfahrzeugs rettete.
Der Unfall
Am Sonntag, den 19. Juli, um 17:30 Uhr empfingen Stadtwächter, die auf der Martwa Wisła in Danzig patrouillierten, auf dem maritimen VHF-Kanal einen Notruf. Ein vorbeifahrendes Boot meldete einen schweren Unfall nahe Zielona Główka an der Mündung der Wisła Śmiała im Stadtteil Górki Zachodnie. Ein Wasserfahrzeug war gegen eine Wellenbrechermauer geprallt, und drei Personen waren von einem sicheren Rückweg abgeschnitten und suchten Schutz auf Beton-Sternblöcken.
Wellen schlugen um sie herum, und das beschädigte Wasserfahrzeug trieb auf dem aufgewühlten Wasser.
Die Situation war äußerst gefährlich. Die Stadtwache stellte später fest, dass jede unvorsichtige Bewegung mit einem Sturz ins Wasser zwischen den massiven Elementen der Wellenbrechermauer hätte enden können.
## Rettungseinsatz Das Motorboot SM 04 der Stadtwache erreichte als erstes die Unfallstelle. Das Boot, das für knapp 500.000 PLN im Rahmen des Zivilschutz- und Katastrophenschutzprogramms mit staatlichen Mitteln über den Woiwoden von Pommern angeschafft wurde, wird für Patrouillen auf der Motława, der Martwa Wisła und der Wisła Śmiała eingesetzt. Kurz darauf schloss sich eine Besatzung des Maritimen Such- und Rettungsdienstes (SAR) dem Einsatz an.
Eine Person wurde zusammen mit dem beschädigten Wasserfahrzeug an Land gebracht. Gleichzeitig evakuierten SAR-Retter die beiden verbliebenen Personen, eine Mutter und ihren Sohn, von den Sternblöcken zur Rettungsstation in Górki Zachodnie. Trotz der enormen Belastung und der sehr gefährlichen Umstände entkamen alle Beteiligten ohne schwere Verletzungen.
- Stadtwächter, die auf der Martwa Wisła patrouillieren, nehmen einen VHF-Notruf über einen Jetski-Unfall nahe Zielona Główka entgegen.
- Das im Rahmen des Zivilschutzprogramms angeschaffte Boot SM 04 erreicht als erstes die Unfallstelle.
- Die Besatzung des Maritimen Such- und Rettungsdienstes (SAR) trifft ein, um zu helfen.
- Eine Person und das beschädigte Wasserfahrzeug werden an Land gebracht.
- SAR-Retter bringen die beiden verbliebenen Personen, eine Mutter und ihren Sohn, von den Sternblöcken zur Rettungsstation Górki Zachodnie.
- Die Besatzung der Marinero II zieht die Fahrerin eines gesunkenen zweiten Jetskis aus dem Ausfahrtskanal, kurz bevor ein großer Tanker passiert.
Ein zweites Wasserfahrzeug und eine knappe Rettung
Kapitän Marcin Ortel des Schiffes Marinero II, der um Hilfe gerufen hatte, gab später einen detaillierteren Bericht gegenüber dem Dziennik Bałtycki. Laut Ortel waren zwei Jetskis beteiligt. Einer sank, sodass zwei Personen im Wasser waren.
Wir haben seine Fahrerin direkt aus dem Ausfahrtskanal von Górki Zachodnie an Bord genommen. Einen Moment später passierte ein großer Tanker mit einem Schlepper diesen Ausgang, also hätte es sehr schlimm kommen können.
Die Fahrer des zweiten Jetskis versuchten, der anderen Person des gesunkenen Fahrzeugs zu helfen, erlitten jedoch selbst eine Panne und landeten auf den wasserbautechnischen Steinen.
Bei einer meterhohen Welle aus Norden ist das sehr gefährlich. Wir versuchten, der zweiten Besatzung zu helfen, aber als wir sahen, dass wir alleine nicht zurechtkamen, riefen wir gemäß den Vorschriften auf Kanal 14 die SAR.
Nachdem die Stadtwache und die SAR-Einheiten eingetroffen waren, verließ die Marinero II das Gebiet und brachte die Fahrerin an Land.
Nachwirkungen und Warnungen
Die Stadtwache betonte, dass der Ausgang glücklich war, warnte jedoch, dass Wasser keine Fehler verzeiht. Sie appellierte an die Vorsicht, besonders in der Nähe von Wellenbrechern und Flussmündungen, wo sich die Bedingungen sehr schnell ändern können. Ein Moment der Besonnenheit, so hieß es, könne eine Tragödie verhindern.


