Die Athletics Integrity Unit gab am Freitag, 23. Oktober, bekannt, dass die 33-jährige Kenianerin nach einem auffälligen Analysebefund auf EPO vorläufig gesperrt ist.
Die Probe außerhalb des Wettkampfs wurde in Kenia vor ihrem Sieg beim Sydney-Marathon am 30. August genommen, den sie in 2:18:31 gewann.
Jepchirchir gewann 2021 Olympiagold in Tokio und 2025 den Marathon-Weltmeistertitel; zudem siegte sie bei den Marathons in New York (2021), Boston (2022) und London (2024).
Die AIU hat seit 2017 mehr als 140 kenianische Athletinnen und Athleten gesperrt, darunter Ruth Chepngetich.

Die Athletics Integrity Unit (AIU) gab am Freitag, 23. Oktober, bekannt, dass Peres Jepchirchir nach einem positiven Test auf EPO vorläufig gesperrt wurde – eine im Ausdauersport verbotene Substanz. Die 33-jährige Kenianerin ist amtierende Marathon-Weltmeisterin und gewann bei den Olympischen Spielen 2021 in Tokio Gold im Marathon. Die AIU, die im Auftrag von World Athletics Doping in der Leichtathletik untersucht, veröffentlichte ihren Befund auf X. Nach den Richtlinien der AIU zur vorläufigen Sperre darf sie bis zu einer abschließenden Anhörung und Entscheidung nicht starten. EPO, Erythropoetin, ist ein Hormon, das die Bildung roter Blutkörperchen anregt und die Sauerstofftransportkapazität und Ausdauer des Körpers steigert.
„Eine außerhalb des Wettkampfs in Kenia entnommene Probe, die vor ihrem jüngsten Sieg beim Sydney-Marathon genommen wurde, ergab einen auffälligen Analysebefund auf EPO.“
Die Probe wurde außerhalb des Wettkampfs in Kenia vor dem Sydney-Marathon genommen, den sie am 30. August in 2:18:31 gewann. Ihre weiteren Marathonsiege gelangen ihr 2021 in New York, 2022 in Boston und 2024 in London, womit Sydney ihr vierter Sieg in dieser Gruppe von Rennen ist. Sie ist zudem ehemalige Weltrekordhalterin im Halbmarathon. Den Weltmeistertitel im Marathon gewann sie bei den Weltmeisterschaften 2025 in Tokio. Einen Tag zuvor sperrte die AIU die frühere Tokio-Marathon-Siegerin Ruti Aga für sechs Jahre, nachdem diese positiv auf Methylprednisolon getestet worden war und den Anti-Doping-Prozess manipuliert hatte.
Die AIU hat seit 2017 mehr als 140 kenianische Athletinnen und Athleten gesperrt, darunter die Marathon-Weltrekordhalterin Ruth Chepngetich. Kenia belegte bei den Weltmeisterschaften in Tokio mit 11 Medaillen (sieben Gold, zwei Silber und zwei Bronze) den zweiten Platz in der Gesamtwertung hinter den Vereinigten Staaten. Im September vergab World Athletics die Weltmeisterschaften 2029 an Kenia – die ersten, die in Afrika ausgetragen werden. Am 6. Oktober sagte WADA-Präsident Witold Banka, Kenia müsse nach der Vergabe des Großereignisses ein Beispiel im Kampf gegen Doping setzen.
World-Athletics-Präsident Sebastian Coe, ein ehemaliger Olympiasieger, sagte am 14. Oktober, die Weltmeisterschaften würden helfen, einen saubereren kenianischen Leichtathletiksport zu erreichen. Der Fall Jepchirchir ist der jüngste in einer langen Reihe von Dopingfällen unter kenianischen Langstreckenläufern. Die vorläufige Sperre gilt, solange die Untersuchung läuft; eine abschließende Anhörung und Entscheidung stehen noch aus.
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Die Athletics Integrity Unit teilte am Freitag, 23. Oktober, mit, dass die Kenianerin vorläufig gesperrt wurde. Der Befund bezieht sich auf eine Probe, die in Kenia vor ihrem Sieg beim Sydney-Marathon im August genommen wurde.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von rmf24.pl, RTP, The Guardian und weiteren Medien. Veröffentlicht .