
Tin Jedvaj verlässt Panathinaikos in Richtung Al Shabab – Dreijährige Ära endet
Der kroatische Verteidiger Tin Jedvaj hat Panathinaikos nach drei Spielzeiten offiziell verlassen und sich dem saudi-arabischen Erstligisten Al Shabab angeschlossen, wie der Klub am Sonntag mitteilte. Der 30-Jährige stand nicht im Plan von Trainer Jakob Nistrup für die neue Saison.
Bestätigung des Transfers
Al Shabab gab die Verpflichtung von Tin Jedvaj in den frühen Morgenstunden des Sonntags, 26. Juli, über soziale Medien bekannt und beendete damit seine dreijährige Verbindung mit Panathinaikos. Der 30-jährige kroatische Innenverteidiger wechselt in die Saudi Pro League, nachdem der griechische Klub beschlossen hatte, ihn nicht für die neue Saison zu behalten.
Jedvaj stand nicht im Plan von Trainer Jakob Nistrup, und sein Abgang befreit Panathinaikos von einem der höchsten Verträge im Kader, wie griechische Medien berichten. Der Klub hatte ihn von Lokomotive Moskau verpflichtet, zunächst ablösefrei nach einer Einigung über eine Ablöse von 500.000 Euro im Jahr 2024.
Drei Jahre in Athen
Jedvaj wechselte im Sommer 2023 zunächst auf Leihbasis von Lokomotive Moskau zu Panathinaikos. Seine Leistungen in der folgenden Saison überzeugten den Klub, seine Rechte 2024 von der russischen Seite zu erwerben. Insgesamt absolvierte der Verteidiger 95 Pflichtspiele für den "Kleeblatt"-Verein, erzielte sieben Tore und gab zwei Vorlagen.
Während seiner Zeit in Griechenland gewann Jedvaj einmal den griechischen Pokal, eine Trophäe, die eine erfolgreiche kollektive Phase unterstrich. Er bewies zudem Vielseitigkeit, indem er bei Bedarf gelegentlich als Rechtsverteidiger ein sprang, was sich in der Vorsaison als wertvoll erwies.
Denkwürdige Momente
Zu den Höhepunkten von Jedvajs Karriere bei Panathinaikos gehörte ein spektakuläres Fallrückzieher-Tor bei einem 3:0-Auswärtssieg gegen Panserraikos. Auch seine Nervenstärke vom Elfmeterpunkt stach hervor: Er verwandelte in Elfmeterschießen sowohl gegen Olympiakos im griechischen Pokal als auch gegen Ajax in der Europa-League-Qualifikation.
Diese Beiträge sowie seine konstante Präsenz in der Abwehr festigten seinen Ruf als zuverlässige Defensivoption während seiner drei Spielzeiten beim Athener Klub.
Wie es weitergeht
Mit dem nun abgeschlossenen Transfer geht Panathinaikos ohne einen seiner Spitzenverdiener in die Zukunft, während Jedvaj ein neues Kapitel in Saudi-Arabien beginnt. Al Shabab, das in der Saudi Pro League spielt, hofft, dass der erfahrene Verteidiger ihre Abwehr verstärken kann, während sie sich auf die kommende Saison vorbereiten.

