Fußball · Monterrey
Japan deklassiert Tunesien 4:0 im 1000. WM-Spiel und schickt die afrikanische Mannschaft nach Hause
Vier japanische Tore in Monterrey werfen Tunesien aus dem Turnier und machen Japan zum Favoriten für den Einzug ins Sechzehntelfinale der Gruppe F. Die Partie war das 1000. Spiel der WM-Geschichte.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von SRF News, N-tv und The New York Times. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Daichi Kamada, Ayase Ueda (zwei) und Junya Ito trafen, als Japan in Monterrey dominierte.
Die Niederlage in Kombination mit der vorherigen Pleite gegen Schweden bedeutet, dass Tunesien die K.o.-Runde nicht erreichen kann.
Nach einer 1:5-Auftaktniederlage berufen, musste Renard mit ansehen, wie seine Mannschaft trotz seiner Bemühungen an der Seitenlinie früh und häufig Gegentore kassierte.
Trotz des Fehlens von Mitoma, Minamino, Endo und Kubo erzielte Japans flüssiger Angriff den höchsten Sieg einer asiatischen Mannschaft bei einer WM.
Ein Unentschieden im letzten Gruppenspiel würde einen Platz im Sechzehntelfinale garantieren, mit Brasilien, Marokko oder Frankreich als wahrscheinliche Gegner.
- 21.06.4. Minute: Daichi Kamada verwertet Keito Nakamuras Hereingabe
- 21.06.31. Minute: Ayase Ueda trifft vom rechten Strafraumrand
- 21.06.69. Minute: Junya Ito schließt eine schnelle Passkombination ab
- 21.06.83. Minute: Ueda lupft einen Kopfball über zwei Verteidiger zum zweiten Tor
Ein denkwürdiges Spiel, eine einseitige Angelegenheit
Japan zelebrierte das 1000. WM-Spiel mit einer Leistung, die dem Versprechen von Trainer Hajime Moriyasu vor dem Spiel entsprach, ein brillantes Ereignis zu werden. Vor Prinzessin Hisako Takamado und Fifa-Präsident Gianni Infantino in Monterrey lagen die Samurai Blue bereits nach vier Minuten in Führung und ließen Tunesien nie zur Ruhe kommen. Daichi Kamada verwertete eine flache Hereingabe von Keito Nakamura, und von da an wurde das Spiel zu einer Demonstration von Japans präzisem Passspiel und ständiger Bewegung.
„Er und seine Spieler würden dafür sorgen, dass es ein brillantes Spiel wird, das des 1000. WM-Spiels würdig ist.“
Tunesiens Trainerspiel geht sofort schief
Tunesien trat unter einem neuen Trainer an, nachdem Sabri Lamouchi nach einer 1:5-Niederlage gegen Schweden entlassen worden war. Hervé Renard, der Marokko und Saudi-Arabien bei früheren Weltmeisterschaften betreut hatte, bekam vier Tage Zeit, um eine fragile Abwehr neu aufzubauen. Die ersten Eindrücke waren vernichtend. Japan fand mühelos Lücken, und nur eine Torlinienrettung von Torhüter Aymen Dahmen verhinderte in der 10. Minute ein zweites Tor. Renard, mit offenem Kragen und von der Seitenlinie schreiend, konnte den Ansturm kaum bremsen.
Drei unterschiedliche Abschlüsse und ein Doppelpack für Ueda
Ayase Ueda erhöhte kurz nach der halben Stunde auf 2:0, lief unbedrängt und versenkte einen Schuss aus dem rechten Strafraum. Nach der Pause ließ Japan etwas nach, blieb aber effizient. Junya Ito erzielte in der 69. Minute das 3:0, nachdem ein Zwei-Pass-Spiel Tunesien auseinandergerissen hatte. Ueda vollendete seinen Doppelpack spät, als er einen Kopfball über zwei Verteidiger auf der Linie lupfte. Der Vier-Tore-Vorsprung ist der höchste, den eine asiatische Mannschaft jemals in einem WM-Endrundenspiel erzielt hat.
Verletzungen vergessen, Platz im Sechzehntelfinale in Reichweite
Japan verlor vor dem Turnier Kaoru Mitoma, Takumi Minamino, Wataru Endo und dann Takefusa Kubo aufgrund einer Knieverletzung im Auftaktspiel. Dennoch trägt eine sich entwickelnde Offensive das Team. Nakamura, ein Flügelspieler von Reims, hat gegen die Niederlande getroffen und hier vorbereitet. Laut Prognosen muss Japan nun nur eine Niederlage gegen Schweden vermeiden, um sich einen Platz im Sechzehntelfinale zu sichern. Tunesien, das unabhängig vom letzten Spiel gegen die Niederlande bereits ausgeschieden ist, wird Gruppenletzter der Gruppe F.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Hajime Moriyasu
- Cheftrainer der japanischen Nationalmannschaft
- Herve Renard
- Cheftrainer der tunesischen Nationalmannschaft, während des Turniers berufen
- Ayase Ueda
- Japanischer Stürmer, traf zweimal gegen Tunesien
- Daichi Kamada
- Japanischer Mittelfeldspieler, erzielte das Führungstor
- Junya Ito
- Japanischer Flügelspieler, erzielte das dritte Tor
- Keito Nakamura
- Japanischer Mittelfeldspieler, bereitete das erste Tor vor
- Kaoru Mitoma
- Japanischer Flügelspieler, verpasste das Turnier verletzungsbedingt
- Takumi Minamino
- Japanischer Stürmer, vor der WM verletzt
- Wataru Endo
- Japanischer Mittelfeldspieler, vor der WM verletzt
- Takefusa Kubo
- Japanischer Mittelfeldspieler, verpasste das Spiel wegen einer Knieverletzung
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