
Jagiellonia Bialystok besiegt Iberia Tiflis 4:0 im Europa-League-Play-off-Hinspiel
Jesus Imaz, Jeremy Agbonifo und Sergio Lozano trafen vor 19.108 Zuschauern in Bialystok, als die polnischen Meister eine Vier-Tore-Führung vor dem Rückspiel in Georgien aufbauten.
Früher georgischer Druck in Bialystok
Jagiellonia Bialystok sicherte sich am Donnerstag einen 4:0-Sieg gegen den georgischen Klub Iberia Tiflis im Hinspiel der Play-off-Runde der UEFA Europa League. Vor 19.108 Zuschauern im heimischen Stadion gingen die polnischen Meister nach einem vorherigen 1:1-Unentschieden gegen die Rangers aus Glasgow in die Partie. Cheftrainer Adrian Siemieniec nahm eine einzige Änderung an dieser Aufstellung vor und ließ den schwedischen Flügelspieler Jeremy Agbonifo auf der rechten Seite anstelle von Rodrigo Conceicao starten. Die Gäste übernahmen früh die Kontrolle, pressten aggressiv und erzwangen Ballverluste im defensiven Drittel. Nikoloz Dadiani prüfte Torhüter Slawomir Abramowicz aus der Distanz, und Nika Sikharulashvili traf in der 15. Minute aus dem Strafraum das Außennetz.
Führung zur Halbzeit per Elfmeter und Agbonifo
Jagiellonia drehte das Spiel, als Agbonifo auf dem Flügel Chancen kreierte. In der 21. Minute brachte Agbonifo den Ball ins Netz, aber der Treffer wurde wegen Abseitsstellung von Kajetan Szmyt nicht anerkannt. Zehn Minuten später umspielte Agbonifo einen Verteidiger und wurde im Strafraum von Ibrahim Alhassan zu Fall gebracht. Der spanische Schiedsrichter Ricardo de Burgos Bengoetxea entschied auf Strafstoß für die Gastgeber. Torhüter Giorgi Makaridze parierte zunächst den Versuch von Jesus Imaz, aber die Überprüfung durch den Videoassistenten ergab, dass Iberia-Verteidiger vor dem Schuss in den Strafraum eingedrungen waren. Imaz trat in der 34. Minute erneut an und erzielte das 1:0. In der zweiten Minute der Nachspielzeit der ersten Halbzeit verdoppelte Agbonifo die Führung, nachdem er sich im Strafraum mit Imaz und Norbert Wojtuszek den Ball abgelegt hatte.
Nicht anerkannte Antwort und Kontrolle in der zweiten Hälfte
Iberia suchte nach der Pause sofort den Ausgleich und schien ihn in der 51. Minute durch Zviad Natchkhebia gefunden zu haben. Sein flacher Schuss überwand Abramowicz ins untere Eck, aber der Treffer wurde nach einer Videoprüfung nicht anerkannt, da ein Foul an einem Jagiellonia-Spieler in der Vorbereitung bestätigt wurde. Vor dem Spiel hatte Iberia-Cheftrainer Andriy Demchenko erklärt, dass seine Mannschaft ohne Furcht antreten werde.
Wir werden gegen eine sehr gute Mannschaft spielen, aber ich möchte betonen, dass wir keine Angst vor ihnen haben. Wir befinden uns in einer Phase, in der wir nichts zu befürchten haben.
Jagiellonia stellte die Kontrolle wieder her und erhöhte in der 62. Minute auf 3:0, als ein Freistoß von Guilherme Montoia von Alhassan ins eigene Tor abgefälscht wurde.
Letzter Treffer und Play-off-Ausblick
Die Gäste suchten weiterhin ein Tor und zwangen Abramowicz zu mehreren Paraden aus der Distanz, während der eingewechselte Eldar Kuliiev in der 88. Minute mit einem Kopfball nach einer Ecke die Latte traf. In der 92. Minute zirkelte der eingewechselte Spanier Sergio Lozano einen Distanzschuss ins obere Eck und stellte den Endstand von 4:0 her. Das Rückspiel findet am 27. August in Tiflis statt, wo Jagiellonia seinen Vier-Tore-Vorsprung für einen Platz in der Ligaphase der Europa League verteidigen wird. Andernorts in der polnischen Europapokal-Qualifikation am Donnerstag sicherte sich Lech Poznan einen 7:0-Heimsieg gegen den Schweizer Klub FC Thun im Hinspiel der Europa-League-Play-offs.
- Nika Sikharulashvili trifft für Iberia Tiflis das Außennetz
- Tor von Jeremy Agbonifo wegen Abseits nach Zuspiel von Kajetan Szmyt nicht anerkannt
- Jesus Imaz verwandelt wiederholten Elfmeter nach VAR-Überprüfung wegen Eindringens in den Strafraum
- Jeremy Agbonifo verdoppelt die Führung von Jagiellonia vor der Halbzeitpause
- Tor von Zviad Natchkhebia wegen vorherigen Fouls durch VAR aberkannt
- Ibrahim Alhassan erzielt Eigentor nach Freistoß von Guilherme Montoia
- Kopfball von Eldar Kuliiev trifft für Iberia die Latte
- Sergio Lozano erzielt das vierte Tor mit einem Distanzschuss


