Meloni sagte, Italien sei in Europa das erste Land gewesen, das einen nationalen Plan gegen den Missbrauch von Fentanyl und synthetischen Opioiden aufgestellt habe; die Kontrollen der Lagerung in Krankenhäusern würden verschärft.
Meloni zufolge fließen allein 2026 mehr als 210 Millionen Euro in das nationale Suchthilfesystem – die höchste Summe, die es je gab –, um neue Stellen im öffentlichen Dienst und therapeutische Gemeinschaften zu finanzieren.
In einer zur Eröffnung verlesenen Botschaft sagte Staatspräsident Sergio Mattarella, die Herausforderung betreffe öffentliche Gesundheit, sozialen Zusammenhalt, Sicherheit und demokratisches Zusammenleben; kriminelle Netzwerke kennten keine Grenzen.
Meloni sagte, der THC-Gehalt von Cannabisderivaten liege im Durchschnitt 30-mal höher als vor einigen Jahrzehnten, und neue synthetische Moleküle kämen auf den Markt, bevor die Polizei sie listen könne.
Die Ecad, 2025 mit 38 europäischen Ländern gegründet, tagt in San Patrignano mit Berset, Brunner und Murnane O'Connor unter den Rednern und soll eine Abschlusserklärung verabschieden.
Meloni erklärte bei dem Treffen, Italien sei das erste Land in Europa gewesen, das einen nationalen Plan gegen den Missbrauch von Fentanyl und synthetischen Opioiden aufgestellt habe. Beschäftigte seien geschult und Gegenmittel bereitgestellt worden; nun verschärfe die Regierung die Kontrollen darüber, wie diese Substanzen in Krankenhäusern und Gesundheitseinrichtungen aufbewahrt werden, damit sie nicht illegale Märkte befeuern, auf denen sie Tausende Menschen zu „Zombies“ machen könnten. Für das nationale Suchthilfesystem nannte Meloni allein für 2026 mehr als 210 Millionen Euro – nach ihren Worten die höchste Zuweisung, die es je gab. Mit dem Geld würden neue Stellen im öffentlichen Dienst, die Unterstützung therapeutischer Gemeinschaften und das Recht der Hilfesuchenden finanziert, sich ein Behandlungsprogramm auszuwählen, auch wenn es weit von zu Hause entfernt liegt.
„Wir haben die Beschäftigten geschult, die Gegenmittel bereitgestellt, und heute verstärken wir die Kontrollen über die Aufbewahrung dieser Substanzen.“
Sie beschrieb zudem ein Frühwarnsystem, das neue Substanzen und Konsummuster erkennt, bevor daraus ein Notfall wird. Meloni erinnerte daran, dieses Modell zwei Jahre zuvor Partnern bei den Vereinten Nationen angeboten zu haben. Rund einen Monat vor dem Treffen habe Italien in Rom Experten aus sieben Partnerländern gemeinsam mit der Europäischen Drogenagentur empfangen.
Meloni sagte, die Drogen von heute seien stärker, billiger und leichter zu beschaffen und in manchen Fällen gesellschaftlich akzeptiert. Synthetische Substanzen veränderten sich schnell, und neue Moleküle kämen mit Hilfe von KI auf den Markt, bevor die Polizei sie entdecken und auf Listen verbotener Stoffe setzen könne. Sie kritisierte jene, die Cannabisderivate weiterhin als leicht bezeichnen, und verwies darauf, dass deren THC-Gehalt im Durchschnitt 30-mal höher liege als noch vor einigen Jahrzehnten.
Staatspräsident Sergio Mattarella wählte in einer zur Eröffnung verlesenen Botschaft einen weiteren Blickwinkel. Die Herausforderung betreffe die öffentliche Gesundheit, den sozialen Zusammenhalt, die Sicherheit und die Qualität des demokratischen Lebens, und die Nachfrage nach diesen Substanzen entstehe aus sozialer Not, Isolation und Zukunftsangst, besonders bei jungen Menschen. Er stellte den Drogenkonsum in eine Reihe mit anderen Abhängigkeiten, vom Alkoholismus über das Glücksspiel bis zur digitalen Sucht.
„Ihnen mit Strenge entgegenzutreten, ist die Pflicht jedes Staates und der gesamten internationalen Gemeinschaft.“
Meloni sagte, Italien habe Gespräche mit den großen Netzwerken aufgenommen, um Botschaften zu korrigieren, die die Öffentlichkeit in die Irre führen. Sie fügte hinzu, die Prävention stehe unter den Grundsätzen der Abschlusserklärung an erster Stelle, die die Teilnehmer unterzeichnen sollen.
„Wir haben einen produktiven Dialog mit den großen Netzwerken begonnen, um irreführende Botschaften zu korrigieren, die wir in der Vergangenheit allzu oft gehört haben.“
Das Treffen fand in der Gemeinschaft San Patrignano in den Hügeln bei Rimini statt. Meloni nannte die Gemeinschaft wegweisend und sagte, sie zeige den Partnern, was Genesung bedeute. Die Koalition war 2025 in Kopenhagen mit 38 europäischen Ländern, der Europäischen Kommission und dem Europarat gegründet worden; Eriwan war das zweite Treffen, bei dem jüngste Verpflichtungen zu Prävention und Genesung eingegangen wurden.
Zu den Rednern zählten Alain Berset, Generalsekretär des Europarats, Jennifer Murnane O'Connor, Irlands Staatssekretärin im Gesundheitsministerium, die die EU-Ratspräsidentschaft vertritt, und Magnus Brunner, EU-Kommissar für Inneres und Migration. Alfredo Mantovano war anwesend. Die Initiative setzt auf zwei Feldern an: der Bekämpfung des Drogenhandels, einschließlich synthetischer Drogen der neuen Generation, sowie Prävention, Behandlung und Genesung. Die Mitglieder verabschiedeten eine Gründungserklärung mit operativen Prioritäten, darunter die vollständige Anwendung des Grundsatzes „follow the money“, um Drogenerlöse zu treffen.
Das Ministertreffen soll mit der Annahme einer Abschlusserklärung enden. Meloni verließ die Gemeinschaft, ohne mit Journalisten zu sprechen, nachdem sie dem Publikum gesagt hatte, kein junger Mensch, der verloren scheine, sei endgültig verloren.
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Pollar unterstützenGesundheit & Bildung · San Patrignano und Rom
Italien und Frankreich haben am 23. Oktober in San Patrignano ein Treffen der Europäischen Koalition gegen Drogen eröffnet. Meloni und Mattarella betonten dabei Prävention, schärfere Kontrollen und die Zusammenarbeit gegen den Drogenhandel.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Adnkronos, ANSA.it, Il Sole 24 ORE und weiteren Medien. Veröffentlicht .