Die israelische Polizei hielt Manuel Tartarotti (35) und seinen Vater Alberto (67) wegen Terrorverdachts mehr als 24 Stunden fest, bevor sie ihre Ausweisung aus Israel anordnete.
Beide Männer erhielten nach Angaben von Salto.bz und Il Fatto Quotidiano ein zehnjähriges Einreiseverbot für Israel.
Laut der Erklärung der israelischen Polizei nahmen die beiden an einer nicht genehmigten Olivenernte teil und flohen in ein militärisches Übungsgelände, als die Beamten eintrafen.
Die israelische Polizei hielt Manuel Tartarotti (35) und seinen Vater Alberto (67), beide aus Bozen, mehr als 24 Stunden lang wegen Terrorverdachts fest. Die beiden Männer waren seit dem 18. Oktober aus humanitären Gründen im Westjordanland und führten in Italien gesammelte Gelder für Youth of Sumud mit sich, eine Freiwilligengruppe, die 2024 mit dem Alex-Langer-Preis ausgezeichnet wurde. Beiden wurde inzwischen die Ausreise aus Israel angeordnet, verbunden mit einem zehnjährigen Einreiseverbot. Öffentlich wurde der Fall am Mittwoch, dem 21. Oktober, als das Südtiroler Portal Salto.bz ihren Bericht veröffentlichte; italienische Medien griffen ihn anschließend auf.
Manuel sagte gegenüber Salto.bz, israelische Polizisten hätten die Papiere der beiden verlangt, ihnen dann die Augen verbunden und sie in einen Militärtransporter geladen, ohne zu sagen, wohin es gehe. Er berichtete, er sei gepackt und im Laderaum des Fahrzeugs geschlagen worden. An einem Haftort seien die beiden verhört, erkennungsdienstlich behandelt und DNA-Proben genommen worden; bis spät in die Nacht hätten sie in Handschellen bleiben müssen. Er beschrieb eine schmutzige Zelle, in der er zumindest bei seinem Vater war, was sie ruhig gehalten habe.
„Ich wusste nicht, was passieren würde, und ich hatte Angst.“
Rai verortet ihre Festnahme in der Nähe von Masafer Yatta im südlichen Westjordanland und berichtet, sie seien zur Befragung auf einen Militärstützpunkt in Hebron gebracht worden.
Eine Erklärung der israelischen Polizei, die von The Times of Israel veröffentlicht und von Salto.bz zitiert wurde, besagt, Vater und Sohn hätten an einer nicht genehmigten Olivenernte teilgenommen und seien in ein militärisches Übungsgelände geflohen, als die Beamten eintrafen. Tartarotti weist diese Darstellung der Vorwürfe zurück. Er sagt, sie hätten sich in einem für illegal erklärten Gebiet aufgehalten, obwohl keine Schilder darauf hingewiesen hätten, und der eigentliche Grund sei ihre Zugehörigkeit zu Youth of Sumud, die Israel nach seinen Worten als terroristische Gruppe einstuft – eine Behauptung, die er als falsch bezeichnet. Rai nennt andere Verdachtsmomente und spricht von illegalem Eindringen in eine militärische Zone sowie von einer „Zugehörigkeit“ zu al-Haq, die Israel als terroristisch einstufe. Nach Rais Darstellung von Manuels Sicht geht es darum, internationale Freiwillige abzuschrecken, die zur Olivenernte anreisen, und sie endgültig zu vertreiben.
Rai berichtet, rund achtzig Ausländer seien misshandelt, 24 Stunden lang unter Terrorvorwürfen festgehalten und ausgewiesen worden, darunter auch das Paar Tartarotti. Die Stimmung wird als angespannt wenige Tage vor Wahlen beschrieben, während Siedlergewalt gegen Palästinenser bei der Olivenernte zunimmt. Derselbe Bericht besagt, die Gewalt habe auch Journalisten erreicht, darunter die Fotografin der Washington Post, Heidi Levine, die getreten und beraubt wurde. Auch europäische Diplomaten, unter ihnen der französische Konsul in Jerusalem, seien betroffen gewesen, ebenso Brad Lander, demokratischer Kandidat für den US-Kongress und Kritiker der Regierung Netanjahu.
Pollar ist kostenlos und ohne Werbung im Text. Getragen wird es von seinen Mitgliedern.
Pollar unterstützenSicherheit · Bozen und Hebron
Manuel Tartarotti (35) und sein Vater Alberto (67), beide aus Bozen, wurden wegen Terrorverdachts mehr als 24 Stunden festgehalten, bevor sie mit einem zehnjährigen Einreiseverbot aus Israel ausgewiesen wurden.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Rai news, Il Fatto Quotidiano, Il Messaggero und weiteren Medien. Veröffentlicht .