Konflikte · Majdal Zoun, Tebnine und Tyrus
Israelische Angriffe treffen Südlibanon, nachdem der Tod von Soldaten den zweimonatigen Waffenstillstand zerbricht
Zwei israelische Soldaten starben am 5. August bei einer Sprengfalle in Majdal Zoun, was Vergeltungsschläge im gesamten Südlibanon auslöste und die siebte Runde der Rom-Verhandlungen vorzeitig beendete.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Al Jazeera Online, The Wall Street Journal, RTE.ie und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er
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Kurz gefasst
Zwei Soldaten getötet und sieben verwundet, einer davon schwer, als am 5. August in einem Haus in Majdal Zoun ein Sprengsatz detonierte. Die ersten israelischen Militärtoten seit dem Juni-Waffenstillstand.
Die IDF erklärte, sie habe Waffenlager, Kommandozentralen und Infrastruktur der Hisbollah im Süden angegriffen. Die UNIFIL registrierte am 5. August 113 israelische Geschosse im Südlibanon, die höchste Zahl seit dem 21. Juni.
Eine Person in Tebnine getötet; Verletztenzahl laut Nationaler Nachrichtenagentur 11, laut Gesundheitsministerium 12. Acht Verletzte in Burj Schemali, etwa 5 km von Tyrus.
Ein Beamter des US-Außenministeriums sagte, die siebte Runde sei am 5. August um 15:30 Uhr römischer Zeit wegen der Ereignisse vor Ort abgeschlossen worden und werde am nächsten Morgen wieder aufgenommen.
Der Hisbollah-Führer Naim Qassem sagte, die Gespräche würden dem Libanon nichts als Schande bringen. Der libanesische Premierminister Nawaf Salam machte die Hisbollah dafür verantwortlich, das Land in den Krieg gezogen zu haben.
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Erste Todesfälle von Soldaten seit Juni-Waffenstillstand
Zwei israelische Soldaten wurden getötet und sieben verwundet, einer davon schwer, als am Mittwoch, dem 5. August, in einem Haus im südlibanesischen Dorf Majdal Zoun ein improvisierter Sprengsatz explodierte. Die Soldaten waren während einer Suchoperation in ein Wohnhaus eingedrungen, als die Bombe detonierte. Es waren die ersten israelischen Militär-Todesopfer seit dem Waffenstillstand zwischen Israel und der Hisbollah im Juni. Die IDF untersuchte, ob die Bombe von Hisbollah-Kämpfern beim Rückzug hinterlassen oder erst kürzlich von Kämpfern, die ins Dorf zurückkehrten, platziert wurde.
Die israelische Armee bezeichnete die Explosion als „eklatanten Verstoß“ gegen den Waffenstillstand und kündigte an, als Vergeltung den Südlibanon zu beschießen. In den folgenden 24 Stunden teilte die IDF mit, sie habe Waffenlager, Kommandozentralen und andere Infrastruktur der Hisbollah im ganzen Süden getroffen. Die israelische Armee feuerte am Mittwoch 113 Geschosse in den Südlibanon ab, die höchste Zahl seit dem 21. Juni, so die Interimstruppe der Vereinten Nationen im Libanon (UNIFIL).
Angriffe treffen zivile Gebiete
Ein israelischer Luftangriff traf das Dach eines Gebetsraums auf dem Friedhof der Stadt Tebnine und tötete eine Person. Die libanesische Nationale Nachrichtenagentur bezifferte die Verletzten auf 11, während das libanesische Gesundheitsministerium die Zahl mit 12 angab. Israelische Luftangriffe auf die Stadt Burj Schemali, etwa 5 km von Tyrus entfernt, verletzten acht Menschen, so das libanesische Gesundheitsministerium. Drei weitere Angriffe wurden zwischen den Städten al-Mansouri und Majdal Zoun gestartet. Ein Luftangriff zerstörte ein Wohnhaus, so die Al-Jazeera-Korrespondentin Zeina Khodr.
„Fortschritte bei den Verhandlungen waren begrenzt, und viele hier bezweifeln, dass der Waffenstillstand halten wird.“
Seit dem 2. März hat die militärische Eskalation Israels im Libanon nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums 4.333 Menschen getötet und mehr als 12.000 verletzt. Die Hisbollah zog den Libanon im März mit Raketenbeschuss auf Israel in den Nahostkrieg hinein, um ihren Unterstützer Iran zu unterstützen. Israel reagierte mit schweren Luftangriffen und einer Bodeninvasion.
Rom-Gespräche vorzeitig beendet
Die siebte Runde der von den USA vermittelten direkten Verhandlungen zwischen Libanon und Israel fand in Rom statt, als die Kämpfe ausbrachen. Ein Beamter des US-Außenministeriums sagte, die Runde sei „um 15.30 Uhr römischer Zeit abgeschlossen“ worden und „die Gespräche wurden aufgrund der Ereignisse vor Ort vorzeitig beendet, werden aber morgen früh wieder aufgenommen“. Die Sitzung war der dritte und letzte Tag der Runde gewesen.
Das Rahmenabkommen vom Juni konzentriert sich auf die Entwaffnung der Hisbollah, einen schrittweisen israelischen Rückzug aus dem Südlibanon und die Stationierung der libanesischen Armee, beginnend in zwei „Pilotzonen“. Die libanesische Armee begann am 21. Juli mit der Stationierung in der ersten Pilotzone. Israel hat sich geweigert, sich aus weiteren Gebieten zurückzuziehen, es sei denn, die libanesische Armee demonstriert die vollständige Kontrolle über die ersten beiden Zonen. Eine libanesische Präsidentenquelle sagte, die Gespräche hätten „keine endgültigen Ergebnisse hinsichtlich der Pilotzonen erbracht“, während ein Sprecher des US-Außenministeriums sie als „produktiv“ bezeichnete. Man einigte sich auf eine „Kurzliste“ von Ländern, die die Umsetzung überwachen könnten.
Ein israelischer Beamter sagte, die Ausweitung des Plans sei „nicht automatisch“ und werde nur erfolgen, wenn die israelische Regierung Ergebnisse sehe. „Da der Pilotversuch erst vor etwa zwei Wochen begann, ist es noch zu früh, um seine Leistung zu bewerten. Daher besteht in diesem Stadium keine unmittelbare Erwartung, dass er ausgeweitet wird“, sagte der Beamte. Das Mandat der UNIFIL, der UN-Friedenstruppe, läuft Ende dieses Jahres aus, was der Suche nach einer internationalen Überwachungstruppe Dringlichkeit verleiht.
- Getötete israelische Soldaten
- 2 Menschen
- Verwundete israelische Soldaten
- 7 Menschen
- Getötete Libanesen (Tebnine)
- 1 Menschen
- Verwundete Libanesen (Burj Schemali)
- 8 Menschen
Daten aus dem Artikeltext
Hisbollah lehnt Verhandlungen ab
Die Hisbollah hat die direkten Verhandlungen wiederholt abgelehnt und weigert sich, ihre Waffen abzugeben. Der Hisbollah-Führer Naim Qassem sagte, die Gespräche würden dem Libanon „nichts als Schande, Demütigung und aufeinanderfolgende Kompromisse“ bringen. Der libanesische Premierminister Nawaf Salam machte die Gruppe dafür verantwortlich, das Land in den Krieg gezogen zu haben.
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und Verteidigungsminister Israel Katz behaupteten, die Armee habe ein Tunnelsystem in der Nähe der Burg Beaufort, einer UNESCO-Welterbestätte, angegriffen, das Teil eines Hisbollah-Infiltrierungsplans für Galiläa sei. Für die Tunnel wurden keine Beweise vorgelegt. In den letzten Wochen haben israelische Streitkräfte mehrere Explosionen in der Nähe der Stätte durchgeführt. Die libanesische Armee gab ihre Stationierung in al-Mansouri bekannt, um Straßen wieder zu öffnen, aber das libanesisch-israelische „Mechanismus-Komitee“ stoppte die Mission, so der Bürgermeister des Dorfes, Haidar Madihli. Die israelische Armee betrachtet das Dorf als „militärische Sperrzone“.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Zeina Khodr
- Al-Jazeera-Korrespondentin im Libanon, die aus dem Südlibanon berichtet
- Naim Qassem
- Hisbollah-Führer, der die Rom-Verhandlungen ablehnte und sich weigerte abzurüsten
- Nawaf Salam
- Libanessischer Premierminister, der der Hisbollah vorwarf, den Libanon in den Krieg gezogen zu haben
- Benjamin Netanyahu
- Israelischer Premierminister, der behauptete, die Armee habe ein Hisbollah-Tunnelsystem in der Nähe der Burg Beaufort angegriffen
- Israel Katz
- Israelischer Verteidigungsminister, der die Erklärung über den Angriff auf Hisbollah-Tunnel mitunterzeichnete
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