Sicherheit · Reykjavik
Island versucht, 21 Anti-Walfang-Aktivisten auszuweisen, nachdem Schiff der Paul-Watson-Stiftung abgefangen wurde
Die Polizei beantragt die Ausweisung und ein Wiedereinreiseverbot für die Besatzung der Bandero, die am Donnerstag nach der Störung des Walfangschiffs Hvalur 9 festgenommen wurde. Eine Entscheidung wird nächste Woche erwartet.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von 20minutes, vrtnws.be, SudOuest.fr und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
21 Aktivisten aus 11 Ländern wurden am 30. Juli festgenommen, nachdem ihr Schiff, die Bandero, den isländischen Walfänger Hvalur 9 behindert hatte.
Die isländische Polizei wirft ihnen Verstöße gegen das internationale Seerecht, Gefährdung der Sicherheit auf See und Verstöße gegen die Telekommunikationsbestimmungen vor.
Die Polizei hat statt einer Inhaftierung die Ausweisung und ein Wiedereinreiseverbot beantragt; die Einwanderungsbehörden werden nächste Woche entscheiden.
Die Paul-Watson-Stiftung erklärt, die Inhaftierung habe 36 Stunden überschritten, länger als die gesetzliche 24-Stunden-Grenze, und bezeichnet sie als illegal.
Island hat in diesem Sommer den kommerziellen Walfang nach einer zweijährigen Aussetzung wieder aufgenommen und schließt sich damit Norwegen und Japan als einzigen Ländern an, die diese Praxis noch erlauben.
- 30.07.Küstenwache und Polizei-Spezialeinheiten betreten Bandero und nehmen 21 Besatzungsmitglieder fest.
- 31.07.Aktivisten an Bord festgehalten, Telefone beschlagnahmt.
- 1.08.Polizei beantragt offiziell Ausweisung und Wiedereinreiseverbot; Entscheidung nächste Woche erwartet.
Festnahme auf See
Am Abend des 30. Juli betraten die isländische Küstenwache und Spezialeinheiten der Polizei die Bandero, ein Schiff der Captain-Paul-Watson-Stiftung, und nahmen alle 21 Personen an Bord fest. Der Einsatz erfolgte nach einem Hilferuf der Besatzung der Hvalur 9, einem der letzten beiden kommerziellen Walfangschiffe Islands, die sich von den Aktivisten bedroht fühlte. Nach Angaben der Küstenwache hatte die Bandero wiederholte Aufforderungen ignoriert, die isländischen Hoheitsgewässer zu verlassen und dann die Motoren abzustellen. Die Stiftung erklärte, die Bandero habe die Hvalur 9 mehrere Wochen vor dem Abfangen überwacht und verfolgt.
„Den Aktivisten werden Verstöße gegen das internationale Seerecht und die Gefährdung der Sicherheit auf See sowie weitere Straftaten wie Verstöße gegen die Telekommunikationsvorschriften vorgeworfen.“
Das Schiff wurde in den Hafen von Reykjavik eskortiert, wo die Besatzung an Bord festgehalten und ihre Telefone beschlagnahmt wurden.
Walfang nach zweijähriger Pause wieder aufgenommen
Island hat in diesem Sommer den kommerziellen Walfang nach einer zweijährigen Aussetzung wieder aufgenommen, die auf schlechte wirtschaftliche Bedingungen und geringe Rentabilität zurückzuführen war. Die Saison dauert von Mitte Juni bis Mitte September. Island ist neben Norwegen und Japan eines von nur drei Ländern, die noch kommerziellen Walfang erlauben. Die Hvalur 9 ist eines von nur zwei noch aktiven Walfangschiffen in isländischen Gewässern und damit ein Brennpunkt für Anti-Walfang-Aktivisten.
Internationale Besatzung und Haftbedingungen
Die 21 Festgenommenen stammen aus 11 Ländern: fünf US-Amerikaner, vier Brasilianer, drei Franzosen, zwei Spanier sowie je eine Person aus Australien, Belgien, Kanada, Deutschland, dem Vereinigten Königreich, der Schweiz und Trinidad und Tobago. Paul Watson selbst war nicht an Bord. Die Stiftung verurteilte die Inhaftierung und behauptete, sie habe mehr als 36 Stunden gedauert und damit die nach isländischem Recht zulässige 24-Stunden-Grenze überschritten.
„Die Inhaftierung hat mehr als 36 Stunden gedauert, länger als die 24 Stunden, die nach isländischer Gesetzgebung erlaubt sind.“
- Vereinigte Staaten
- 5 Personen
- Brasilien
- 4 Personen
- Frankreich
- 3 Personen
- Spanien
- 2 Personen
- Australien
- 1 Personen
- Belgien
- 1 Personen
- Kanada
- 1 Personen
- Deutschland
- 1 Personen
- Vereinigtes Königreich
- 1 Personen
- Schweiz
- 1 Personen
- Trinidad und Tobago
- 1 Personen
Daten aus dem Artikeltext
Ausweisungsantrag und nächste Schritte
Am Samstag, den 1. August, gab der Polizeisprecher Gunnar Runar Sveinbjörnsson bekannt, dass die Behörden die Ausweisung aller 21 Besatzungsmitglieder sowie ein Wiedereinreiseverbot für Island beantragt haben, anstatt ihre Inhaftierung zu beantragen. Die endgültige Entscheidung liegt bei den Einwanderungsbehörden.
„Eine Entscheidung wird nächste Woche erwartet.“
Falls genehmigt, würden die Aktivisten aus Island ausgewiesen und ihnen die Rückkehr verwehrt, was ihre Kampagne in isländischen Gewässern auf absehbare Zeit beenden würde.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- 20minutesTrois Français militants anti-chasse à la baleine arrêtés en Islande
- vrtnws.beIJsland arresteert 21 activisten tegen de walvisjacht, onder wie ook 1 Belg | VRT NWS Nieuws
- SudOuest.frIslande : expulsion demandée pour 21 militants anti-chasse à la baleine
- 7sur7L'Islande veut expulser 21 militants anti-chasse à la baleine, dont un Belge
- Paul Watson
- Gründer der Captain-Paul-Watson-Stiftung; nicht an Bord der Bandero
- Orte
- Reykjavík
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