Konflikte · Teheran, Bandar Abbas und Manama
USA greifen Iran erneut an – Teheran schlägt am Golf zurück und schließt die Straße von Hormus, während Waffenruhe zusammenbricht
Die Vereinigten Staaten haben vor Tagesanbruch am Donnerstag neue Luftangriffe auf den Iran geflogen. Teheran kündigte daraufhin Vergeltungsschläge gegen US-Stützpunkte in Kuwait und Bahrain an und erklärte die Straße von Hormus bis auf Weiteres für alle Schiffe gesperrt. Die Waffenruhe vom April liegt in Trümmern.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von rts.ch, BFMTV, Le Parisien und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
US-Streitkräfte griffen Aufklärungs-, Kommunikations- und Luftverteidigungsanlagen im ganzen Iran an; mindestens drei Verletzte in der Provinz Teheran.
Die Revolutionsgarden griffen mit Drohnen und Raketen US-verbundene Stützpunkte in Kuwait und Bahrain sowie einen Stützpunkt in Jordanien mit ballistischen Raketen an; ein Kind in Manama verletzt.
Teheran kündigte die vollständige Schließung der strategischen Wasserstraße an und warnte, jedes sich nähernde Schiff werde angegriffen; das US-Zentralkommando bestritt die Behauptung.
Das iranische Außenministerium bezeichnete die Waffenruhe vom 8. April als ‚praktisch bedeutungslos‘ und beschuldigte die USA, die UN-Charta zu verletzen.
Präsident Trump sagte, der Iran werde nun ‚den Preis zahlen‘, weil er die Gespräche in die Länge gezogen habe; Verteidigungsminister Hegseth drohte mit ‚Bombendiplomatie‘.
- 11.06.Iran schlägt mit Drohnen und Raketen auf Kuwait, Bahrain und Jordanien zurück
- 11.06.Iran kündigt Schließung der Straße von Hormus an und beschießt zwei Schiffe
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Neue US-Bombardierungen
Am Donnerstag, den 11. Juni, führte das US-Militär eine weitere Welle „defensiver Angriffe“ gegen iranische Militärziele durch, mit Schwerpunkt auf Aufklärungs-, Kommunikations- und Luftverteidigungssystemen im ganzen Land. In den südlichen Küstengebieten von Qeshm, Minab, Sirik und Bandar Abbas sowie in der Nähe von Teheran in Karaj, Nazarabad und Pishva wurden Explosionen gemeldet. Nach Angaben örtlicher medizinischer Beamter, auf die sich die Nachrichtenagentur Fars beruft, wurden in der Provinz Teheran mindestens drei Menschen verletzt. Die Angriffe folgten auf eine frühere Runde in der Nacht vom 9. auf den 10. Juni und vertieften einen Gewaltkreislauf, der einen Waffenstillstand, der am 8. April nach mehr als fünf Wochen Bombardierung in Kraft trat, nahezu begraben hat.
Irans Vergeltung am Golf
Innerhalb weniger Stunden starteten die Islamischen Revolutionsgarden des Iran Drohnen gegen drei von US-Truppen genutzte Stützpunkte: Ali al-Salem und Ahmad al-Jaber in Kuwait sowie den Luftwaffenstützpunkt Sheikh Isa in Bahrain. Iranische Medien berichteten auch von einem Angriff auf das Hauptquartier der 5. US-Flotte in Bahrain. Im ganzen Königreich heulten die Luftschutzsirenen, und in Manama wurde ein elfjähriges Mädchen durch herabfallende Trümmer leicht verletzt; in Madinat Hamad fingen Fahrzeuge Feuer und Gebäude wurden beschädigt. Kuwait aktivierte seine Luftabwehr und schloss vorübergehend seinen Luftraum. Darüber hinaus behaupteten die Garden, 12 ballistische Raketen auf den Stützpunkt Al-Azraq in Jordanien, eine weitere US-Einrichtung, abgefeuert zu haben. Die Revolutionsgarden erklärten, „18 wichtige Ziele des US-Militärs seien getroffen worden“ in den beiden Operationswellen.
Schließung der Straße von Hormus
In der dramatischsten Aktion des Tages kündigten die iranischen Streitkräfte und die Marineabteilung der Garden die vollständige Schließung der Straße von Hormus „bis auf Weiteres“ an. Alle Schiffe wurden davor gewarnt, sich der Wasserstraße zu nähern; jeder Versuch, sie zu passieren, würde als Zusammenarbeit mit dem Feind betrachtet. Die staatlichen iranischen Medien berichteten, die iranische Marine habe zwei Schiffe getroffen, die versuchten, illegal zu passieren. Der Kommandeur der Luftfahrt der Garden, Sardar Mousavi, drohte:
„Wir werden diese Region zur Hölle für euch machen.“
Waffenruhe kollabiert zur Bombendiplomatie
Die Waffenruhe vom 8. April sei „praktisch bedeutungslos“ geworden, erklärte das iranische Außenministerium am Donnerstag und beschuldigte die USA eines flagranten Verstoßes gegen die UN-Charta. Präsident Donald Trump hatte am Mittwoch abrupt den Kurs gewechselt und gewarnt, der Iran habe uns „an der Nase herumgeführt“ und werde nun „den Preis zahlen“. Verteidigungsminister Pete Hegseth beschuldigte Teheran, in den Verhandlungen „Katz und Maus“ zu spielen, und erklärte:
„Wenn wir mit Bomben verhandeln müssen, werden wir mit Bomben verhandeln, und wir sind sehr gut darin.“
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Quellen und Kontext
- rts.chTéhéran affirme avoir fermé le détroit d'Ormuz "jusqu'à nouvel ordre" | RTS
- BFMTVGuerre au Moyen-Orient: l'Iran estime le cessez-le-feu "pratiquement dénué de sens" après les dernières frappes américaines
- Le Parisien" Nous ferons de cette région un enfer ! " : récit d'une nouvelle nuit d'escalade au Moyen-Orient
- FranceinfoCe qu'il faut savoir des nouvelles frappes entre les Etats-Unis et l'Iran
- Donald Trump
- Präsident der USA
- Pete Hegseth
- US-Verteidigungsminister
- Sardar Mousavi
- Kommandeur der Luftfahrt der IRGC
- Orte
- Kuwait
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