Konflikte · Isfahan und Teheran

Iran richtet Hossein Pedaran wegen Spionage für Israel an Raketenstandorten hin

Der Iran hat Hossein Pedaran hingerichtet, nachdem der Oberste Gerichtshof sein Todesurteil bestätigt hatte, weil er sensible militärische Informationen und Angaben zu Raketenstandorten in Isfahan aus finanziellen Gründen an den israelischen Geheimdienst weitergegeben hatte.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Franceinfo, Le Figaro.fr und Reuters. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Isfahan, Teheran · Iran
Wie es dazu kam
  1. Juni 2025Israel startet Militärschlag gegen den Iran
  2. Februar 2026US-israelische Koalition greift den Iran an
  3. 19.09.Iran kündigt Hinrichtung von Hossein Pedaran wegen Mossad-Spionage an

Todesurteil wegen Mossad-Spionage vollstreckt

Der Iran hat am Samstag, den 19. September 2026, einen Mann hingerichtet, der wegen der Weitergabe geheimer Informationen über Raketenstandorte an Israel während des zwölftägigen Krieges verurteilt worden war, wie die Justizbehörden mitteilten. Die von der Justiz betriebene Nachrichtenagentur Mizan identifizierte den Hingerichteten als Hossein Pedaran. Nach offiziellen Angaben des Justizapparats wurde Pedaran gehängt, nachdem der Oberste Gerichtshof sein Todesurteil geprüft und bestätigt hatte. Staatliche Justizorgane verurteilten ihn wegen formeller Anklagen der Spionage und der geheimdienstlichen Zusammenarbeit mit dem israelischen Staat. Die Behörden erklärten, Pedaran habe sensible Daten über militärische Einrichtungen direkt an den israelischen Auslandsgeheimdienst Mossad weitergeleitet.

„Das Todesurteil wurde an Hossein Pedaran vollstreckt, der dem Mossad Informationen über Raketenstandorte in der Provinz Isfahan geliefert hatte.“

Mizan

Einzelheiten zu den Vorwürfen in der Provinz Isfahan

Die justiziellen Anschuldigungen gegen Hossein Pedaran betrafen Verteidigungsanlagen in der zentraliranischen Provinz Isfahan. Iranische Justizbeamte behaupteten, Pedaran habe Standort- und Betriebsdaten über inländische Raketenstandorte gesammelt und direkt an israelische Geheimdienste weitergeleitet. Der offizielle Justizbericht besagte, Pedaran habe diese Spionagetätigkeit während der aktiven Feindseligkeiten im zwölftägigen Konflikt aus persönlichem finanziellem Gewinn ausgeführt. Die iranischen Behörden erklärten, die übermittelten Geheimdiensterkenntnisse hätten sensible militärische Anlagen im zentralen Territorium gefährdet.

Verfahrensgeheimnis und Gerichtsbestätigungen

Die iranischen Justizbehörden gaben nur sehr begrenzte Verfahrensdetails zur Strafverfolgung von Hossein Pedaran bekannt. Der Justizapparat bestätigte, dass das Todesurteil vor seiner Vollstreckung eine formelle Bestätigung durch den Obersten Gerichtshof erhalten hatte. Die Justizbeamten machten jedoch weder das Kalenderdatum von Pedarans erster Festnahme durch die Staatssicherheitsdienste noch die Daten seiner Gerichtsverhandlungen bekannt. Vor der offiziellen Hinrichtungsankündigung am 19. September 2026 hatten iranische Inlandsmedien keine Berichte über den Fall, die Anklagen oder die Gerichtsverhandlungen veröffentlicht.

Abfolge von Militärschlägen und inländischen Hinrichtungen

Die Hinrichtung folgte zwei getrennten externen Militärkampagnen gegen iranische Ziele in den vorangegangenen fünfzehn Monaten. Die israelischen Streitkräfte führten im Juni 2025 einen ersten Militärschlag gegen den Iran durch. Eine zweite Militäroperation traf Ende Februar 2026 iranische Stellungen, ausgeführt von einer gemeinsamen Koalition aus US-amerikanischen und israelischen Streitkräften. Nach diesen direkten bewaffneten Auseinandersetzungen weiteten die iranischen Staatsbehörden ihre inländischen Sicherheitsrazzien aus, was zu einer steigenden Zahl von Verhaftungen und Todesstrafen im ganzen Land führte.

Todesstrafen-Rangliste und innere Unruhen

Nichtregierungsorganisationen führen den Iran als zweithäufigsten Anwender der Todesstrafe weltweit, nur übertroffen von China. Die Beschleunigung der gerichtlichen Hinrichtungen im Land steht im Zusammenhang mit den Folgen des externen Militärkonflikts sowie den inländischen öffentlichen Demonstrationen, die Anfang 2026 registriert wurden. Staatsanwälte haben die Todesstrafe gegen Angeklagte verhängt, die beschuldigt werden, militärische Geheimdienste an ausländische Geheimdienste geliefert zu haben. Die iranischen Justizbehörden haben die erhöhte Zahl von Verhaftungen und Hinrichtungen sowohl auf ausländische Geheimdienstbedrohungen während des Krieges als auch auf die früher im Jahr beobachteten zivilen Unruhen zurückgeführt.

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