Konflikte · Washington, D.C.

Trump empfängt Netanyahu, während Verbündete bei den Iran-Kriegszielen vor den Wahlen auseinanderdriften

Der US-Präsident, der innenpolitisch unter Druck steht und mit steigenden Treibstoffpreisen konfrontiert ist, drängte auf eine Vereinbarung zur Wiedereröffnung der Straße von Hormus, während der israelische Regierungschef vor den Oktoberwahlen auf weitere Angriffe auf Teherans Atomprogramm drängte.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Rzeczpospolita, Polska Agencja Prasowa SA, Nasz Dziennik und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Foto: Avi Ohayon / Government Press Office of Israel, CC BY-SA 3.0 (Wikimedia Commons, Ausschnitt)
Wie es dazu kam
  1. Juni 2026Washington und Teheran unterzeichnen einen vorläufigen Waffenstillstand, doch die Kämpfe werden bald wieder aufgenommen.
  2. Ende Juli 2026Die Feindseligkeiten werden erneut eingestellt, wenige Tage vor dem Treffen zwischen Trump und Netanyahu.
  3. 28.07.Trump und Netanyahu treffen sich zum ersten Mal seit Kriegsbeginn im Weißen Haus.

US-Präsident Donald Trump traf am Dienstag im Weißen Haus mit dem israelischen Premierminister Benjamin Netanyahu zu ihren ersten persönlichen Gesprächen seit dem gemeinsamen Angriff auf den Iran am 28. Februar zusammen. Medien waren von dem Raum ausgeschlossen. Später nahmen beide an der Beerdigung von Senator Lindsay Graham in der Washington National Cathedral teil, zusammen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj.

Eine zerrüttete Allianz

Netanyahu war zuletzt im Januar 2026 in Washington. Seitdem hat der Krieg die Koordination zwischen den USA und Israel neu geformt. Israel zog sich nach einer Waffenruhe im April aus den direkten Kampfhandlungen zurück, während die USA und der Iran sporadische Gefechte fortsetzten. Im Juni wurde eine vorläufige Waffenruhe unterzeichnet, die jedoch zusammenbrach; die Kämpfe wurden wieder aufgenommen und erst vor wenigen Tagen erneut gestoppt. Weder die Zerstörung der iranischen Nuklearkapazität noch der Regimewechsel – die ursprünglichen Ziele – wurden erreicht, wie die Times of Israel anmerkte.

Unterschiedliche Prioritäten

Israelische Medien berichteten, dass Netanyahu beabsichtigte, Trump während des Treffens neue Geheimdienstinformationen über das iranische Atomprogramm mitzuteilen. Der US-Präsident zeigte sich vor den Gesprächen offen abweisend.

„Bibi braucht mir nichts darüber zu erzählen. Er erzählt es mir, weil er will, dass ich weiterhin involviert bleibe.“

Donald Trump, Präsident

Trump fügte hinzu, er wisse „genau“ über die Berichte Bescheid. Laut der Times of Israel waren frühere Präsentationen Netanyahus über die iranischen Nuklearfortschritte maßgeblich dafür, Trump von dem Angriff zu überzeugen, und viele Amerikaner glauben nun, der israelische Führer habe die USA in den Konflikt hineingezogen.

Innenpolitische Kalküle

Das Treffen war das achte zwischen den beiden Führern seit Trumps zweiter Amtszeit im Januar 2025, doch die politische Rechnung für jeden hat sich dramatisch verschoben. Israel hält Ende Oktober Parlamentswahlen ab, und Netanyahu strebt eine entscheidende Konfrontation an, die er als Sieg darstellen kann. Die Times of Israel berichtete, dass Trump hingegen darauf fokussiert ist, einen Deal mit dem Iran zu sichern, der die Straße von Hormus wieder öffnet und die Treibstoffpreise senkt, bevor die amerikanischen Wähler in diesem Herbst zur Wahl gehen.

„Beide Führer stehen in den kommenden Monaten vor Wahlen, und ihre Positionen zum Iran scheinen zunehmend auseinanderzugehen.“

New York Times

Die Zeitung fügte hinzu, dass die Zerstörung des iranischen Atomprogramms für Israel weiterhin oberste Priorität habe, Trumps unmittelbare Sorge jedoch die Linderung des wirtschaftlichen Drucks im Inland sei.

Ein angespanntes Willkommen

Reuters berichtete, dass Trump seine Verärgerung über Netanyahu vor dem Besuch nicht verhehlte. Zum ersten Mal reiste der israelische Premierminister ohne eine Pressebegleitung an Bord seines Fluges. Propalästinensische Demonstranten säumten seine Motorcade-Route durch Washington, und Proteste von anti-Netanyahu-Israelis waren ebenfalls geplant.

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Quellen und Kontext

Washington, D.C. · Vereinigte Staaten

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