Fußball · Mexiko-Stadt
Infantino weist Kritik zurück und fordert Fokus auf Fußball bei WM-Eröffnungspressekonferenz in Mexiko-Stadt
FIFA-Präsident Gianni Infantino bat die Journalisten bei der Eröffnungspressekonferenz der Weltmeisterschaft in Mexiko-Stadt, sich auf den Fußball zu konzentrieren, ging aber auch auf die Inhaftierung eines französischen Journalisten, die Teilnahme des Iran und die Erschwinglichkeit von Tickets für Einheimische ein.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Frankfurter Allgemeine und DIE WELT. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Infantino eröffnete die Konferenz mit der Bitte an die Journalisten, sich ‚auf den Fußball zu konzentrieren‘, vor dem Hintergrund übermalter Kritik am Stadion.
Er appellierte um Gnade für Gleizes, einen französischen Journalisten, der in Algerien wegen ‚Verherrlichung des Terrorismus‘ zu sieben Jahren verurteilt wurde.
Infantino sagte, er sei ‚sehr froh‘, dass der Iran spiele, und versprach, sie notfalls persönlich mit dem Bus aus Teheran zu fahren.
Weltweit über sechs Millionen Tickets verkauft, aber hohe Preise schlossen viele Einheimische aus, und Präsidentin Sheinbaum gab ihren Platz an eine indigene Athletin ab.

- 10.06.Er appelliert um Gnade für den französischen Journalisten Gleizes, der in Algerien inhaftiert ist.
- 10.06.Infantino begrüßt die Teilnahme des Iran und sagt, er würde sie notfalls mit dem Bus fahren.
- 10.06.Sagt, über sechs Millionen Tickets seien verkauft worden, und dankt den Fans.
Eine gesäuberte Bühne
Kurz bevor FIFA-Präsident Gianni Infantino seine Eröffnungspressekonferenz zur WM im Estadio Azteca in Mexiko-Stadt begann, waren kleine uniformierte Reinigungstrupps damit beschäftigt, unerwünschte Graffitis zu übermalen und kritische Plakate von den Wänden in der Nähe der Arena zu entfernen. Die Verschönerung sollte sicherstellen, dass die Straße, die zum Eröffnungsspiel am Donnerstag zwischen Mexiko und Südafrika führt, ungestört wirkte. Doch die Unzufriedenheit brodelte. Ein Anrufer beim mexikanischen Sender Channel 88.1 wetterte gegen „das neoliberale Wirtschaftsmodell“ des globalen Fußballs und vermutete, dass Präsidentin Claudia Sheinbaum fernbleiben würde, weil sie lieber an der Seite ihres Volkes stehe. Sheinbaum hatte bereits angekündigt, keines der 13 Spiele im eigenen Land zu besuchen, sondern ihr Premium-Ticket – Nummer 00001 – an Yolett Cervantes Cuaquehua zu geben, eine 21-jährige indigene Athletin aus Veracruz.
„Ihr seid der Stolz Mexikos. Ihr werdet nicht die Präsidentin oder die Regierungschefin vertreten, sondern Mexiko.“
Infantinos Appell für Fokus auf Fußball
Ein Wi-Fi-Ausfall hatte die Pressekonferenz kurzzeitig verzögert; das Netzwerk kehrte erst Minuten bevor Infantino die Bühne betrat, zurück. Er begrüßte die Reporter in fünf Sprachen und lieferte dann die Zeile, von der er hoffte, dass sie den Rahmen der Sitzung abstecken würde.
„Ich bitte Sie, sich auf den Fußball zu konzentrieren.“
Brennende Themen: der inhaftierte Journalist und Iran
Infantino ließ einen symbolischen leeren Stuhl für Gleizes stehen, den französischen Journalisten, der seit Mai 2024 in einem algerischen Gefängnis sitzt und wegen „Verherrlichung des Terrorismus“ zu sieben Jahren verurteilt wurde. Ohne ins Detail zu gehen, appellierte Infantino:
„Ich erhoffe Gnade für ihn.“
„Ich bin sehr froh, dass der Iran an der Weltmeisterschaft teilnimmt. Ich habe ihnen versprochen, dass ich nach Teheran komme und sie notfalls mit einem Bus zum Turnier fahre. Ich weiß nicht, wer außer der FIFA unter den derzeitigen Umständen sicherstellen kann, dass der Iran kommen kann.“
Ticketzahlen und lokale Frustration
Infantino hob eine kommerzielle Erfolgsgeschichte hervor:
„Wir haben über sechs Millionen Tickets verkauft, die Nachfrage war unglaublich.“
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Gianni Infantino
- FIFA-Präsident, hielt die WM-Eröffnungspressekonferenz in Mexiko-Stadt
- Claudia Sheinbaum
- Präsidentin Mexikos, weigerte sich, WM-Spiele zu besuchen, und gab ihr Ticket an eine indigene Athletin
- Yolett Cervantes Cuaquehua
- 21-jährige indigene Athletin aus Veracruz, die das Eröffnungsspiel-Ticket der Präsidentin erhielt
- Gleizes
- Französischer Journalist, in Algerien wegen ‚Verherrlichung des Terrorismus‘ inhaftiert; Infantino appellierte um Gnade
- Orte
- Mexiko-Stadt, Mexiko
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