- 4.06.Feuerwehr gibt Feuer als unter Teilkontrolle bekannt
- 4.06.Imker im automatischen Verfahren festgenommen; mit 3.557,81 € bestraft
- 5.06.Gerichtsverhandlung; Imker mit Zustimmung des Staatsanwalts freigesprochen
Festnahme und Anklage
Am Donnerstag, dem 4. Juni, brach kurz vor Mittag im Veikou-Hain nahe dem Athener Stadtteil Filothei ein Feuer aus. Die Brandermittlungsabteilung der Feuerwehr identifizierte einen 45-jährigen Imker als Tatverdächtigen, nachdem Drohnen- und Videoaufnahmen ihn in der Nähe der Bienenstöcke zeigten. Er wurde am Abend des 4. Juni im automatischen Verfahren bei flagranti festgenommen und mit einer Geldbuße von 3.557,81 € belegt. Die Behörden prüften die Möglichkeit, dass das Feuer beim Räuchern der Bienenstöcke, einer üblichen Imkerpraxis, entstanden war.
Die Gerichtsverhandlung
Das Automatische Einzel-Strafgericht für Vergehen in Athen verhandelte den Fall am 5. Juni. Der Staatsanwalt plädierte auf Freispruch, und das Gericht sprach den Imker für nicht schuldig. In seiner Verteidigung bestritt der Imker, das Feuer fahrlässig verursacht zu haben, und erklärte, er sei erst nach Ausbruch des Feuers am Ort eingetroffen.
„Ich bin um 11:40 Uhr von Galatsi losgefahren. Um 11:45 Uhr war ich in einem Geschäft, und die Kamera hat mich aufgezeichnet. Ich hätte keine Zeit gehabt, das Feuer zu legen.“
Er fügte hinzu, dass das Feuer bereits brannte, als er ankam. Er sagte vor Gericht aus, er habe einen jungen Mann auf einem Motorrad gesehen und ihn gebeten, die Feuerwehr zu rufen, da sein eigenes Telefon kein Signal hatte.
Video-Beweise
Ein von ERTnews erhaltenes und vor Gericht gezeigtes Video zeigt den Imker wenige Minuten nach Ausbruch des Feuers. Die Aufnahmen zeigen, wie er versucht, die Flammen mit einem Eimer Wasser zu löschen. Die Feuerwehr hatte ihn zuvor auf einem separaten Video identifiziert, wie er sich nach dem Unter-Kontrollbringen des Feuers von dem Gebiet entfernte. Drohnenaufnahmen, die live an das Einsatzleitstelle in Marousi übertragen wurden, halfen den Einsatzkräften, die Lage einzuschätzen und schnell Kräfte zu entsenden.
Brandbekämpfung und Bedingungen
Das Feuer brach im trockenen Gras neben den Bienenstöcken aus und breitete sich durch Windböen in Richtung Filothei aus. Anwohner berichteten kurz nach Mittag von Flammen und dickem schwarzen Rauch an der Kreuzung der Straßen Botsari und Metaxa. Die Feuerwehr gab um 13:30 Uhr bekannt, dass der Brand unter Teilkontrolle sei. Insgesamt waren 47 Feuerwehrleute mit zwei Bodenteams der 1. Spezialeinheit zur Katastrophenbekämpfung und zehn Fahrzeugen im Einsatz, dazu zwei Hubschrauber und Freiwillige.
„Die Gemeinde hatte das Gebiet nicht von Unkraut befreit. Mein Platz war blitzsauber. Deshalb sind meine Bienenstöcke nicht verbrannt.“
Weiterer Durchsetzungskontext
Die Feuerwehr berichtete, dass zwischen dem 1. Januar und dem 4. Juni 2026 insgesamt 393 Verwaltungsstrafen in Höhe von 367.695,65 € verhängt und 69 Festnahmen im automatischen Verfahren durchgeführt wurden. Die Brandermittlungsabteilung und die Ermittlungseinheiten bleiben in erhöhter operativer Bereitschaft, führen kontinuierlich Kontrollen durch und weisen Verstöße gegen gesetzliche Vorschriften zu.
Öffentliche Reaktion
Der Imker sagte vor Gericht aus, er sei im Internet zu Unrecht an den Pranger gestellt worden; sein Foto sei im Internet verbreitet worden, was den Zorn anderer Imker hervorgerufen habe. Er sagte, er sei vor seinem Freispruch öffentlich gedemütigt worden.