Gewitter fegen über Polen hinweg, Warnungen für 11 Woiwodschaften in Kraft
Vereinzelte, aber schnell ziehende Gewitter trafen Polen am Samstag, den 13. Juni, mit Starkregen, Hagel und starken Windböen. Der Wetterdienst warnte vor Gefahren in 11 Woiwodschaften, die schlimmsten Bedingungen im Norden, Westen und in der Mitte.
Gewitterausbruch am Samstag
Am Samstagnachmittag entwickelten sich über Polen Gewitter, die hauptsächlich die nördlichen, westlichen und zentralen Regionen betrafen. Das Institut für Meteorologie und Wasserwirtschaft (IMGW) gab Warnungen für 11 Woiwodschaften heraus. Die Gewitter waren advektiv, vereinzelt und zogen schnell von West nach Ost mit 30–40 km/h.
Die Gewitter werden im Allgemeinen schwach sein, aber lokal können sie stärker ausfallen.
Die Hauptgefahr war starker Wind mit Böen von 50–70 km/h und lokal bis zu 80 km/h. In einigen Gebieten gab es auch Starkregen von 10–20 Litern pro Quadratmeter, und an wenigen Orten wurde kleiner Hagel gemeldet.
Gewitterverlauf
- Gewitter wurden in den Regionen Masowien (Stanisławów, Mińsk Mazowiecki) und Niederschlesien (Milicz) gemeldet.
- Die Gewitter zogen von West nach Ost über Nord-, West- und Mittelpolen, mit Böen bis 80 km/h und Starkregen.
- Die meisten Gewitter lösten sich bis zum Abend auf.
- Vereinzelte Gewitterzellen hielten bis in die erste Nachthälfte an, bevor sie vollständig abklangen.
Am frühen Nachmittag donnerte es bereits in Teilen der Woiwodschaften Masowien und Niederschlesien. Bei Stanisławów und Mińsk Mazowiecki gingen Niederschläge von 5–10 l/m² und Böen bis 70 km/h mit den Zellen einher. Ähnliche Bedingungen herrschten um Milicz in Niederschlesien.
Zdonek prognostizierte, dass die meisten Gewitter bis zum Abend abklingen würden, obwohl einige isolierte Zellen bis in die erste Nachthälfte hinein bestehen bleiben. Der schnelle Durchzug der Gewitter bedeutete, dass die Auswirkungen zwar kurz, aber in exponierten Gebieten störend sein konnten.
Warnungen und Sicherheitshinweise
Die IMGW-Warnung erstreckte sich über einen breiten Streifen des Landes und unterstrich das Potenzial für lokal schädliche Winde. Größere Schäden oder Verletzungen wurden zunächst nicht gemeldet, aber die Bewohner wurden aufgefordert, lose Gegenstände zu sichern und offene Flächen während der schlimmsten Böen zu meiden.


