Matone, eine Lega-Abgeordnete, übergab den Ring den Saaldienern der Kammer, die ihn dem Sicherheitschef zur Verwahrung in einem Safe weitergaben. Sie schätzte seinen Wert auf nicht weniger als 30.000 Euro.
Eine Frau, die keine Abgeordnete ist, wies wenige Stunden nach dem Fund in den Büros im Montecitorio ihr Eigentum nach, und der Ring wurde ihr zurückgegeben. Ihre Identität wurde nicht veröffentlicht.
Simonetta Matone, eine Lega-Abgeordnete, die ihr Berufsleben als Richterin verbracht hat, fand in der Damentoilette der Abgeordnetenkammer im römischen Palazzo Montecitorio einen Ring. Sie bemerkte ihn kurz bevor eine Parlamentssitzung zu Ende ging, auf einem Regal nahe der Sala dei Presidenti, und erfasste zunächst nicht, worum es sich handelte. Im Telefonat mit ANSA beschrieb sie einen Goldring mit einem quadratischen Diamanten in der Mitte und zwei Seitensteinen auf einer Weißgoldfassung. Sie bezifferte seinen Wert auf nicht weniger als 30.000 Euro. Mehrere italienische Medien veröffentlichten ihren Bericht am 22. Oktober.
Matone erklärte, sie habe ein Protokoll über den Fund erstellt und den Ring den Saaldienern der Kammer übergeben, die den Sicherheitschef riefen. Dieser Beamte nahm den Ring in Verwahrung und legte ihn in einen Safe. Bevor sie ihn aushändigte, fragte sie Kolleginnen, ob eine von ihnen einen Ring verloren habe, doch niemand meldete sich. Matone sagte gegenüber Open, die Toilette werde auch von Gästen genutzt, die über die Sala dei Presidenti hereinkommen, sodass die Eigentümerin keine Parlamentsabgeordnete sein musste. Kollegen hätten scherzhaft gemeint, sie hätte den Ring behalten sollen, und sie habe Open gesagt, dass es noch ehrliche Menschen gebe. Auf die Frage, warum sie ihn abgegeben habe, sagte sie ANSA, das sei für sie eine normale Sache gewesen.
„Was mich überrascht, ist die Überraschung über diese Geste. Das ist eine ganz normale Sache, ich war mein ganzes Leben lang Richterin, vielleicht macht das den Unterschied.“
Eine Frau, die nicht dem italienischen Parlament angehört, kam wenige Stunden später in die Büros im Montecitorio und wies nach, dass der Ring ihr gehörte. Daraufhin gaben die Parlamentsmitarbeiter ihn ihr zurück. Laut La Razón hatte Matone ein schriftliches Protokoll der Übergabe verlangt und den Ring fotografiert, damit jeder, der ihn beanspruchte, sein Eigentum belegen konnte. Die Identität der Frau wurde nicht öffentlich gemacht. Das Rätsel währte laut Open also nur wenige Stunden.
La Stampa gab den Wert lediglich als Matones Schätzung wieder und merkte an, ihre Reporter hätten daran gezweifelt, und deutete an, es könne sich um Modeschmuck handeln. Die Zeitung zitierte zudem ein KI-Werkzeug, das erklärte, die Steine könnten Zirkonia sein und der Ring als Modeschmuck etwa 50 Euro wert sein, oder mehrere Tausend Euro, wenn es sich um 18-karätiges Gold mit Diamanten handele. Eine Prüfung der Steine wurde nicht gemeldet. Im Jahr 2022, während der Abstimmungen zur Wahl des Staatspräsidenten, veröffentlichte die Fünf-Sterne-Senatorin Cinzia Leone in den sozialen Medien, ihr Mantel sei verschwunden. Der Verdacht kursierte mehrere Tage im Netz, doch Mitarbeiter fanden den Mantel etwa eine Woche später in der Kammer. Anderen Berichten zufolge wurden über die Jahre in beiden Kammern Handys, Halsketten, Kopfhörer, Tablets und Goldfüller liegen gelassen, oft auf Bänken, in Toiletten oder in Gemeinschaftsbereichen.
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Der Ring wurde wenige Stunden später von einer Frau beansprucht, die nicht dem Parlament angehört; ihre Identität wurde nicht öffentlich gemacht. Die Mitarbeiter gaben ihn ihr zurück, nachdem sie in den Büros im Montecitorio ihr Eigentum nachgewiesen hatte.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von lastampa.it, Mediafax.ro, Open und weiteren Medien. Veröffentlicht .