Das Landgericht Weiden verurteilte den ehemaligen Geschäftsführer am Donnerstag, 22. Oktober 2026, zu viereinhalb Jahren Haft. Laut dpa ist das Urteil noch nicht rechtskräftig.
Ein 57-jähriger Tscheche, der die Transporte organisierte, erhielt zwei Jahre auf Bewährung und muss eine Geldauflage an einen Naturpark zahlen. Laut dpa organisierte er die Lieferungen in 20 Fällen.
Die dpa zählt etwa 620 Tonnen nicht gefährlichen Abfall und 140 Tonnen gefährlichen Abfall aus 30 Transporten, während die Deutsche Welle insgesamt rund 760 Tonnen nennt.
Die dpa nennt Kosten von 600.000 Euro für die Beseitigung von 600 Tonnen, davon 100.000 Euro, die der Hauptangeklagte zahlen soll. Der BR zitiert die Schätzung des Gerichts von einem Schaden über 700.000 Euro.
Am Donnerstag, 22. Oktober 2026, verurteilte das Landgericht Weiden den ehemaligen Geschäftsführer eines Entsorgungsunternehmens in der Oberpfalz zu viereinhalb Jahren Haft. Das Gericht stellte fest, dass er wissentlich und rechtswidrig Abfälle ins Ausland verbringen ließ und aus Gewinnstreben handelte. Die Vorwürfe hatte er zu Beginn des Prozesses im Juni im Grundsatz eingeräumt, und der Bayerische Rundfunk berichtet, dass er im Verfahren gestand. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, und die Staatsanwaltschaft ermittelt in diesen Fällen weiterhin wegen Betrugs.
Sein Mitangeklagter, ein 57-jähriger Tscheche, der die Transporte organisierte, erhielt eine zweijährige Freiheitsstrafe, die zur Bewährung ausgesetzt wurde. Laut Bayerischem Rundfunk soll er einige der Fahrten selbst gefahren haben und muss eine Geldauflage an einen Naturpark in der Oberpfalz zahlen. Die dpa berichtet, dass er die Lieferungen in 20 Fällen organisierte, während das Urteil auf insgesamt 30 Transporten beruhte.
Der Fall kam in dem tschechischen Dorf Jiříkov ans Licht, wo Bürgermeisterin Barbora Šišková kurz vor Weihnachten 2024 eine illegale Mülldeponie entdeckte. Laut Bayerischem Rundfunk enthielten die Haufen Teile von demontierten Windrädern, Kunststoffe und mit Schwermetallen belastete Batterierückstände. Im Januar 2025 stoppte sie weitere Lastwagen, die abladen wollten, und informierte die Behörden. Der BR merkt an, dass die Affäre nun zwei Jahre zurückliegt und in Tschechien wie in der Oberpfalz weiterhin für Wut sorgt.
Die dpa beziffert unter Berufung auf das Gericht den nicht gefährlichen Anteil auf etwa 620 Tonnen, überwiegend verschiedene Kunststoffe, und den gefährlichen Anteil auf etwa 140 Tonnen, vor allem Batterien und die daraus entstandenen Abfälle. Die Deutsche Welle berichtete von insgesamt rund 760 Tonnen. Der BR nennt mehr als 700 Tonnen plus weitere 100 Tonnen Batterien oder Batterierückstände, die in Tschechien und in Polen landeten. Das Unternehmen mit Sitz in Weiden und im Landkreis Schwandorf war auf das Recycling von Teilen demontierter Flugzeuge und Windräder sowie von Altbatterien spezialisiert. Es ist inzwischen zahlungsunfähig und in Liquidation, und das Gericht erklärte, der Geschäftsführer habe fast 400 Euro pro Tonne verdient.
Daten aus dem Artikeltext
Der Freistaat Bayern ließ den Abfall zurückholen und ordnungsgemäß entsorgen. Die dpa nennt Kosten von 600.000 Euro für die Beseitigung von 600 Tonnen, davon 100.000 Euro, die der Hauptangeklagte zahlen soll. Der BR zitiert das Gericht mit einem Schaden für die bayerischen Steuerzahler von über 700.000 Euro und berichtet, der Angeklagte habe bereits 100.000 Euro Wiedergutmachung gezahlt. Sein Unternehmen ist zahlungsunfähig, und er hat auch Privatinsolvenz angemeldet. Die beiden Berichte nennen unterschiedliche Kostenzahlen; beide werden so wiedergegeben, wie die Quellen sie angeben.
Das Urteil kann noch angefochten werden, die Strafen sind also noch nicht rechtskräftig. Laut BR verfolgt die Staatsanwaltschaft separate Betrugsermittlungen im Zusammenhang mit diesen Fällen. Die Bürgermeisterin von Jiříkov hat sich laut BR zufrieden mit dem Urteil gezeigt. Der Fall läuft seit etwa zwei Jahren und belastet weiterhin die diplomatischen Beziehungen zwischen Bayern und Tschechien.
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Pollar unterstützenSicherheit · Weiden in der Oberpfalz
Das Landgericht Weiden hat am Donnerstag, 22. Oktober 2026, einen ehemaligen Geschäftsführer eines Entsorgungsunternehmens verurteilt, nachdem mehr als 700 Tonnen Abfall illegal nach Tschechien und Polen verschickt worden waren. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Deutsche Welle, Bayerischer Rundfunk, Süddeutsche Zeitung und weiteren Medien. Veröffentlicht .