Konflikte · Riad, Taif und Yanbu
Huthis greifen Riad und Yanbu an – italienischer Eurofighter auf Stützpunkt Taif getroffen
Huthi-Kräfte haben am 19. September 2026 Raketen- und Drohnenangriffe gegen Riad und Yanbu gestartet, einen Aramco-Tank in Brand gesetzt und Flugverspätungen verursacht – nach einem früheren Angriff auf einen italienischen Jet in Taif.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von ANSA.it, Adnkronos, il Giornale.it und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er
Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).
Kurz gefasst
Raketen- und Drohnenangriffe vom 19. September 2026 entzündeten einen Brand an einem Aramco-Tank nahe dem internationalen Königs-Chalid-Flughafen und beschädigten Anlagen in Yanbu.
Ein italienischer Eurofighter der Luftwaffe wurde am 18. September 2026 in Taif getroffen, woraufhin der Huthi-Funktionär Muhammad Mansur erklärte, die Gruppe befinde sich nicht im Krieg mit Italien.
Gefechte am Boden im Süden Jemens forderten innerhalb von 24 Stunden 48 Tote, darunter 17 Regierungssoldaten und 31 Huthi-Kämpfer.
Guido Crosetto verteidigte Italiens militärische Präsenz in Saudi-Arabien nach dem Angriff auf Taif und erklärte, der Einsatz sei formell dem Parlament vorgelegt worden.
- 18.09.Italienischer Eurofighter auf dem Stützpunkt Taif in Saudi-Arabien getroffen
- Nacht zum 19. September 2026Huthis starten Raketen- und Drohnenangriffe auf Riad und Yanbu
- 19. September 2026, VormittagFeuerwehr bekämpft Brand an Aramco-Tank; Flugbetrieb am Flughafen Riad gestört
- 19. September 2026, NachmittagInternationaler Flughafen Riad nimmt normalen Flugbetrieb wieder auf
Angriffe auf Riad und Yanbu
In den frühen Morgenstunden des 19. September 2026 heulten in Riad die Luftschutzsirenen, als Huthi-Kräfte einen Luftangriff auf die saudische Hauptstadt starteten. In der Nähe des internationalen Königs-Chalid-Flughafens erschütterten Explosionen Wohngebäude und entzündeten einen Brand an einem Treibstofftank mit dem Aramco-Logo. Feuerwehrleute kämpften den Vormittag über gegen die Flammen, während schwarzer Rauch über der Anlage aufstieg. Die saudische Katastrophenschutzbehörde warnte die Bevölkerung zunächst vor einer feindlichen Luftbedrohung, hob den Alarm später jedoch auf und riet der Öffentlichkeit, Menschenansammlungen und das Filmen zu vermeiden. Der Flugverfolgungsdienst Flightradar24 verzeichnete Verspätungen und Annullierungen, bevor der internationale Flugverkehr am Samstagnachmittag wieder seinen normalen Betrieb aufnahm. Der Huthi-Militärsprecher Yahya Saree bestätigte die Operation und erklärte, ballistische Raketen, Marschflugkörper und Drohnen hätten Ziele in Riad sowie Aramco-Anlagen in der Hafenstadt Yanbu getroffen.
„Als Reaktion auf die kriminellen Versuche des saudischen Feindes, die Hauptstadt Sanaa anzugreifen, haben die jemenitischen Streitkräfte zwei erfolgreiche Militäroperationen durchgeführt, bei denen eine große Anzahl ballistischer Raketen, Marschflugkörper und Drohnen eingesetzt wurde.“
Eskalation an der regionalen Front
Der nächtliche Bombardement erweiterte frühere Huthi-Angriffe, die sich vor allem auf Ölanlagen und Militärstützpunkte im Süden Saudi-Arabiens, entlang der Küste des Roten Meeres und in Richtung Mekka konzentriert hatten. Die iranische staatliche Nachrichtenagentur ISNA berichtete von mehreren Detonationen in der Nähe des internationalen Königs-Chalid-Flughafens, während Aufnahmen der Rauchwolke von Nasruddin Amer, dem stellvertretenden Leiter des Huthi-Medienbüros, online verbreitet wurden. Neben den Angriffen mit Langstreckenraketen und Drohnen dauerten schwere Bodenkämpfe im Jemen zwischen saudisch unterstützten Regierungstruppen und Huthi-Einheiten an. Militärkreise meldeten 48 Tote im Süden Jemens innerhalb von 24 Stunden. Regierungstruppen bestätigten 17 gefallene Soldaten, während Huthi-Vertreter den Verlust von 31 Kämpfern bei denselben Gefechten meldeten.
- Huthi-Kämpfer
- 31 Tote
- Regierungssoldaten
- 17 Tote
Daten aus dem Artikeltext
Italienischer Eurofighter in Taif getroffen
Die Angriffe auf Riad folgten einem Angriff vom Freitag, dem 18. September 2026, der einen abgestellten italienischen Eurofighter auf dem Luftwaffenstützpunkt König Chalid in Taif traf. Muhammad Mansur, ein Beamter im Huthi-Informationsministerium in Sanaa, äußerte sich gegenüber ANSA zur Zielsetzung italienischer Militärgüter. Mansur betonte, die jemenitische Bewegung befinde sich nicht im Krieg mit Rom, stellte jedoch die Frage, warum italienische Kampfflugzeuge auf saudischem Boden stationiert seien.
„Unser bewaffneter Widerstand ist angesichts der anhaltenden saudischen Aggression legitim. Wir befinden uns nicht im Krieg mit Italien und haben nicht die Absicht, Ihr Land in diesen Konflikt hineinzuziehen. Aber wir fragen uns, was italienische Flugzeuge in Saudi-Arabien tun, um Riads Krieg gegen uns zu unterstützen.“
Politische Reaktion in Rom
Der Schaden am Eurofighter in Taif führte in Italien zu politischen Kontroversen über militärische Einsätze im Nahen Osten. Italiens Verteidigungsminister Guido Crosetto wies einen Artikel in Il Fatto Quotidiano, herausgegeben von Marco Travaglio, öffentlich zurück, der behauptete, das Land sei ohne Unterrichtung des Parlaments oder von Staatspräsident Sergio Mattarella in einen Konflikt eingetreten. Crosetto wies den Bericht als falsch und beleidigend zurück und erklärte, die saudische Mission sei nach Standardverfahren genehmigt und den parlamentarischen Ausschüssen von militärischen Befehlshabern und Kabinettsmitgliedern vorgestellt worden. Er bestätigte, dass er den Angriff auf den Stützpunkt kontinuierlich verfolgt habe, um die Sicherheit des italienischen Personals zu überprüfen. Crosetto wies auch darauf hin, dass italienische Marineschiffe unter der EU-Mission Aspides im Roten Meer operierten, und fügte hinzu, er habe ein dringendes Schreiben über die Operation an die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas gesandt.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- ANSA.itRiad sott'attacco. Gli Houthi: 'Non siamo in guerra con l'Italia' - Notizie
- AdnkronosHouthi lanciano attacchi contro siti sensibili a Riad e impianti petroliferi a Yanbu in Arabia Saudita
- ANSA.it++ Houthi rivendicano, 'colpiti obiettivi sensibili a Riad e impianti Aramco a Yanbu' ++ - Notizie
- il Giornale.itHouthi: "Non siamo in guerra con l'Italia, ma i vostri aerei sono in Arabia Saudita". Attaccato l'aeroporto di Riad
- Yahya Saree
- Militärsprecher der Huthi-Bewegung
- Guido Crosetto
- Italienischer Verteidigungsminister
- Marco Travaglio
- Chefredakteur der italienischen Zeitung Il Fatto Quotidiano
- Kaja Kallas
- Hohe Vertreterin der Europäischen Union für Außen- und Sicherheitspolitik
Pollar ist kostenlos und ohne Werbung im Text. Getragen wird es von seinen Mitgliedern.
Pollar unterstützen