Konflikte · Riad, Taif und Yanbu

Huthis greifen Riad und Yanbu an – italienischer Eurofighter auf Stützpunkt Taif getroffen

Huthi-Kräfte haben am 19. September 2026 Raketen- und Drohnenangriffe gegen Riad und Yanbu gestartet, einen Aramco-Tank in Brand gesetzt und Flugverspätungen verursacht – nach einem früheren Angriff auf einen italienischen Jet in Taif.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von ANSA.it, Adnkronos, il Giornale.it und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er

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Kurz gefasst

Riad, Taif, Yanbu, Sanaa · Saudi-Arabien, Jemen
Wie es dazu kam
  1. 18.09.Italienischer Eurofighter auf dem Stützpunkt Taif in Saudi-Arabien getroffen
  2. Nacht zum 19. September 2026Huthis starten Raketen- und Drohnenangriffe auf Riad und Yanbu
  3. 19. September 2026, VormittagFeuerwehr bekämpft Brand an Aramco-Tank; Flugbetrieb am Flughafen Riad gestört
  4. 19. September 2026, NachmittagInternationaler Flughafen Riad nimmt normalen Flugbetrieb wieder auf

Angriffe auf Riad und Yanbu

In den frühen Morgenstunden des 19. September 2026 heulten in Riad die Luftschutzsirenen, als Huthi-Kräfte einen Luftangriff auf die saudische Hauptstadt starteten. In der Nähe des internationalen Königs-Chalid-Flughafens erschütterten Explosionen Wohngebäude und entzündeten einen Brand an einem Treibstofftank mit dem Aramco-Logo. Feuerwehrleute kämpften den Vormittag über gegen die Flammen, während schwarzer Rauch über der Anlage aufstieg. Die saudische Katastrophenschutzbehörde warnte die Bevölkerung zunächst vor einer feindlichen Luftbedrohung, hob den Alarm später jedoch auf und riet der Öffentlichkeit, Menschenansammlungen und das Filmen zu vermeiden. Der Flugverfolgungsdienst Flightradar24 verzeichnete Verspätungen und Annullierungen, bevor der internationale Flugverkehr am Samstagnachmittag wieder seinen normalen Betrieb aufnahm. Der Huthi-Militärsprecher Yahya Saree bestätigte die Operation und erklärte, ballistische Raketen, Marschflugkörper und Drohnen hätten Ziele in Riad sowie Aramco-Anlagen in der Hafenstadt Yanbu getroffen.

„Als Reaktion auf die kriminellen Versuche des saudischen Feindes, die Hauptstadt Sanaa anzugreifen, haben die jemenitischen Streitkräfte zwei erfolgreiche Militäroperationen durchgeführt, bei denen eine große Anzahl ballistischer Raketen, Marschflugkörper und Drohnen eingesetzt wurde.“

Yahya Saree, Militärsprecher

Eskalation an der regionalen Front

Der nächtliche Bombardement erweiterte frühere Huthi-Angriffe, die sich vor allem auf Ölanlagen und Militärstützpunkte im Süden Saudi-Arabiens, entlang der Küste des Roten Meeres und in Richtung Mekka konzentriert hatten. Die iranische staatliche Nachrichtenagentur ISNA berichtete von mehreren Detonationen in der Nähe des internationalen Königs-Chalid-Flughafens, während Aufnahmen der Rauchwolke von Nasruddin Amer, dem stellvertretenden Leiter des Huthi-Medienbüros, online verbreitet wurden. Neben den Angriffen mit Langstreckenraketen und Drohnen dauerten schwere Bodenkämpfe im Jemen zwischen saudisch unterstützten Regierungstruppen und Huthi-Einheiten an. Militärkreise meldeten 48 Tote im Süden Jemens innerhalb von 24 Stunden. Regierungstruppen bestätigten 17 gefallene Soldaten, während Huthi-Vertreter den Verlust von 31 Kämpfern bei denselben Gefechten meldeten.

Gemeldete Todesfälle bei Zusammenstößen im Süden Jemens binnen 24 StundenTote
Huthi-Kämpfer
31 Tote
Regierungssoldaten
17 Tote

Daten aus dem Artikeltext

Italienischer Eurofighter in Taif getroffen

Die Angriffe auf Riad folgten einem Angriff vom Freitag, dem 18. September 2026, der einen abgestellten italienischen Eurofighter auf dem Luftwaffenstützpunkt König Chalid in Taif traf. Muhammad Mansur, ein Beamter im Huthi-Informationsministerium in Sanaa, äußerte sich gegenüber ANSA zur Zielsetzung italienischer Militärgüter. Mansur betonte, die jemenitische Bewegung befinde sich nicht im Krieg mit Rom, stellte jedoch die Frage, warum italienische Kampfflugzeuge auf saudischem Boden stationiert seien.

„Unser bewaffneter Widerstand ist angesichts der anhaltenden saudischen Aggression legitim. Wir befinden uns nicht im Krieg mit Italien und haben nicht die Absicht, Ihr Land in diesen Konflikt hineinzuziehen. Aber wir fragen uns, was italienische Flugzeuge in Saudi-Arabien tun, um Riads Krieg gegen uns zu unterstützen.“

Muhammad Mansur

Politische Reaktion in Rom

Der Schaden am Eurofighter in Taif führte in Italien zu politischen Kontroversen über militärische Einsätze im Nahen Osten. Italiens Verteidigungsminister Guido Crosetto wies einen Artikel in Il Fatto Quotidiano, herausgegeben von Marco Travaglio, öffentlich zurück, der behauptete, das Land sei ohne Unterrichtung des Parlaments oder von Staatspräsident Sergio Mattarella in einen Konflikt eingetreten. Crosetto wies den Bericht als falsch und beleidigend zurück und erklärte, die saudische Mission sei nach Standardverfahren genehmigt und den parlamentarischen Ausschüssen von militärischen Befehlshabern und Kabinettsmitgliedern vorgestellt worden. Er bestätigte, dass er den Angriff auf den Stützpunkt kontinuierlich verfolgt habe, um die Sicherheit des italienischen Personals zu überprüfen. Crosetto wies auch darauf hin, dass italienische Marineschiffe unter der EU-Mission Aspides im Roten Meer operierten, und fügte hinzu, er habe ein dringendes Schreiben über die Operation an die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas gesandt.

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