Hurkacz schlägt Djokovic in der zweiten Runde der Shanghai Masters 6:4, 6:3
Hubert Hurkacz hat am Freitag in der zweiten Runde der Shanghai Masters Novak Djokovic mit 6:4, 6:3 besiegt – drei Tage, nachdem Djokovic in Peking die China Open gewonnen hatte. Durch die Niederlage liegt Djokovic im Rennen um einen Startplatz bei den ATP Finals in Turin auf Rang neun.
Das Match
Hubert Hurkacz besiegte Novak Djokovic am Freitag in der zweiten Runde der Shanghai Masters mit 6:4, 6:3 in 87 Minuten. Es war das erste Mal, dass Hurkacz den Serben bezwang, der vor dem Match im direkten Vergleich mit 8:0 geführt hatte. Djokovic war drei Tage in Shanghai angekommen, nachdem er am Dienstag im Finale der China Open Alex de Minaur besiegt hatte, der verletzt aufgab. Dieser Titel war Djokovics 102. Karrieretitel und sein siebter Triumph bei den China Open – Rekord.
Es ist eine besondere Nacht. Er hat gerade Peking gewonnen, deshalb ist es sehr schwierig, gegen ihn zu spielen, aber es ist mir eine Freude, mit ihm auf dem Platz zu stehen und gegen eine solche Legende des Sports zu spielen.
- Djokovic gewinnt das Finale der China Open, nachdem Alex de Minaur verletzt aufgibt
- Djokovic sagt, er wolle sich bei Sinner wegen dessen von Verletzungen geprägter Saison melden
- Ben Shelton besiegt Daniel Altmaier an seinem 24. Geburtstag mit 6:3, 7:6(6)
- Hurkacz besiegt Djokovic in der zweiten Runde in Shanghai mit 6:4, 6:3
Hurkacz, laut BBC auf Platz 34 der Weltrangliste, beendete die Partie mit 13 Assen und 28 Winnern und ließ beim Aufschlag kaum etwas zu. Er gewann 2023 den Titel in Shanghai und hatte 2024 und 2025 das Turnier verpasst. Er baute seine Siegesserie in Shanghai auf acht Matches aus und trifft nun entweder auf Lorenzo Musetti aus Italien oder Zhou Yi aus China.
- Asse
- 13 Anzahl
- Winner
- 28 Anzahl
Djokovics Saison
Die Niederlage war der jüngste Rückschlag in einer schwierigen Saison für den 39-jährigen Serben, der bei den US Open überraschend in der ersten Runde ausgeschieden war – seine früheste Grand-Slam-Niederlage seit den Australian Open 2006. Djokovic sagte, er habe nicht an sein Niveau aus Peking anknüpfen können und sich mit dem Belag schwergetan. Er sei etwas müder gewesen und habe den Ball auf dem Platz nicht gut getroffen.
Ich habe mich auf dem Platz nicht wie ich selbst gefühlt, was das Ballgefühl angeht. Es ist ein extrem schneller Belag, völlig anders als in Peking.
Djokovic liegt im Rennen um einen Startplatz bei den ATP Finals zum Saisonabschluss in Turin auf Rang neun. Er wird im November bei den Paris Masters ein starkes Ergebnis brauchen, um in die Top acht vorzustoßen. Am Donnerstag hatte er gesagt, er wolle sich bei Jannik Sinner melden, wegen dessen von Verletzungen geprägter Saison.
Ich plane, nur in Paris zu spielen, also schauen wir mal. Hoffentlich kann ich dort ein gutes Ergebnis erzielen.
Zverev und das Rennen um die Nummer eins zum Jahresende
Topgesetzter Alexander Zverev besiegte den Lokalmatador Wu Yibing mit 6:4, 7:6(4) und blieb damit auf Kurs zur Weltranglistenführung zum Jahresende. Der Deutsche, der French- und US-Open-Sieger, kann sich den Spitzenplatz sichern, indem er in Shanghai das Halbfinale erreicht. Er erreicht ihn auch, wenn seine nächsten Verfolger Carlos Alcaraz und Ben Shelton zu irgendeinem Zeitpunkt des Masters-1000-Turniers ausscheiden. Jannik Sinner ist derzeit die Nummer eins der Weltrangliste, doch er zog sich aus Shanghai zurück und pausiert wegen einer Verletzung des rechten Knies für den Rest des Jahres 2026.
Weitere Ergebnisse
Ben Shelton, der US-Open-Finalist, feierte seinen 24. Geburtstag mit einem 6:3, 7:6(6) gegen Daniel Altmaier und erreichte die dritte Runde. Shelton hatte nach den US Open beide Einzel für die Vereinigten Staaten im Davis Cup verloren, wo Zverev ihn im Finale in vier Sätzen besiegte. Alex de Minaur kam durch eine Aufgabe weiter, als Alex Molcan wegen einer nicht näher genannten Beschwerde aufgab. Qualifikant Rei Sakamoto besiegte am selben Tag den an Nummer 23 gesetzten Andrey Rublev mit 6:4, 6:4. Karen Khachanov besiegte den Briten Arthur Fery nach dreieinhalb Stunden mit 7:6(8:6), 6:7(5:7), 7:6(7:2), nachdem Fery in diesem Jahr das Wimbledon-Halbfinale erreicht hatte.


