Leichtathletik · Budapest
Merlin Hummel gewinnt Hammerwurf bei der Ultimate Championship in Budapest und kassiert 150.000 Dollar Preisgeld
Der deutsche Hammerwerfer Merlin Hummel gewann die erste Ultimate Championship in Budapest mit einem Wurf von 81,46 Metern und kassierte ein Preisgeld von 150.000 Dollar bei dem neuen kompakten Leichtathletik-Meeting.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Der Tagesspiegel, DIE WELT, N-tv und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Merlin Hummel warf 81,46 Meter und besiegte damit den Europameister Bence Halász (80,30 Meter) und Mykhaylo Kokhan (78,90 Meter) und kassierte 150.000 Dollar.
Der dreitägige Wettbewerb in Budapest umfasst 28 Disziplinen und schüttet insgesamt 10 Millionen Dollar Preisgeld aus, ohne Vorläufe.
Armand Duplantis überquerte 6,20 Meter im Stabhochsprung, während Jakob Ingebrigtsen die 5.000 Meter und Yaroslava Mahuchikh den Hochsprung gewannen.
Die Vereinigten Staaten gewannen die gemischte 4x100-Meter-Staffel in 39,64 Sekunden vor Jamaika (39,72 Sekunden), während Deutschland in 40,85 Sekunden Sechster wurde.
Hummel sichert sich Hammerwurf-Sieg
Merlin Hummel gewann den Hammerwurf-Wettbewerb bei der ersten Ultimate Championship in Budapest mit einem Wurf von 81,46 Metern. Der 24-jährige deutsche Athlet erhielt für seinen Sieg im Nationalen Leichtathletikzentrum 150.000 US-Dollar (rund 129.000 Euro). Hummel, der bei den Weltmeisterschaften 2025 und den Europameisterschaften 2026 in Birmingham jeweils Silber gewonnen hatte, besiegte den ungarischen Europameister Bence Halász, der 80,30 Meter warf. Der Ukrainer Mykhaylo Kokhan belegte mit 78,90 Metern den dritten Platz. Hummel überwand einen Stolperer bei seinem zweiten Versuch, als sein Hammer das Sicherheitsnetz traf, während der Welt- und Olympiasieger Ethan Katzberg aus Kanada nach zwei Fehlversuchen ausschied. Der Sieg war Hummels erste Goldmedaille nach seinen jüngsten zweiten Plätzen bei Meisterschaften.
Hummel äußerte sich zu seinem Sieg nach mehreren zweiten Plätzen.
„Jetzt Gold zu holen, ist natürlich erfrischend, und ich könnte mich definitiv daran gewöhnen.“
- Merlin Hummel
- 81.46 m
- Bence Halász
- 80.3 m
- Mykhaylo Kokhan
- 78.9 m
Daten aus dem Artikeltext
Kompaktes Format und Rekordpreisgeld
World Athletics organisierte den dreitägigen Wettbewerb mit 26 Einzeldisziplinen und zwei gemischten Staffeln, wobei Qualifikationsläufe durch schnelle Finals ersetzt wurden. Im Hammerwurf wurde das Feld schrittweise über vier Runden reduziert, anstatt der üblichen sechs Versuche. Mehrere olympische Standarddisziplinen, darunter Zehnkampf, Kugelstoßen, Diskuswurf und Marathon, wurden aus dem Zeitplan gestrichen, um die kompakten Abendsitzungen zu ermöglichen. Die Veranstaltung schüttet ein Gesamtpreisgeld von 10 Millionen US-Dollar (etwa 8,6 Millionen Euro) aus, das nach Angaben von World Athletics die höchste Preissumme ist, die jemals bei einem einzelnen Leichtathletik-Wettbewerb geboten wurde. Jeder Sieger einer Einzeldisziplin erhält 150.000 Dollar, und Hummel bemerkte, dass er sein Preisgeld weise anlegen wolle. Hummel sprach sich für eine Reform der Leichtathletik-Präsentation aus, wobei er auf die Balance zwischen den Bedürfnissen der Athleten und der Unterhaltung hinwies.
„Grundsätzlich finde ich es cool, dass sie versuchen, den Sport wieder attraktiv für die Leute zu machen und die perfekte Balance zwischen dem, was gut für den Athleten ist, und dem, was gut für das Programm ist, zu finden.“
Leichtathletik-Ergebnisse in den Disziplinen
Im Stabhochsprung überquerte Armand Duplantis 6,20 Meter und siegte, bevor er einen erfolglosen Weltrekordversuch über 6,32 Meter unternahm. Emmanouil Karalis aus Griechenland belegte hinter Duplantis mit 6,15 Metern den zweiten Platz. Die ukrainische Hochspringerin Yaroslava Mahuchikh gewann den Hochsprung der Frauen, während der Norweger Jakob Ingebrigtsen den 5.000-Meter-Lauf der Männer für sich entschied. In der gemischten 4x100-Meter-Staffel sicherten sich die Vereinigten Staaten den Sieg in 39,64 Sekunden vor Jamaika (39,72 Sekunden) und Großbritannien (40,26 Sekunden). Das deutsche Quartett mit Kevin Kranz, Sina Kammerschmitt, Jolina Ernst und Robin Ganter belegte in 40,85 Sekunden den sechsten Platz und trat ohne die Stammkraft Gina Lückenkemper an.
- Vereinigte Staaten
- 39.64 s
- Jamaika
- 39.72 s
- Großbritannien
- 40.26 s
- Deutschland
- 40.85 s
Daten aus dem Artikeltext
Deutsche Starter und Zukunftspläne der Meisterschaft
Deutschland entsandte fünf Einzelathleten sowie seine gemischte Staffel in die ungarische Hauptstadt. Der Europameister im Speerwurf, Julian Weber, die 400-Meter-Hürdenläufer Emil Agyekum und Owe Fischer-Breiholz sowie der 1.500-Meter-Läufer Robert Farken sollen an den Wochenendsitzungen teilnehmen. Der Wettbewerb läuft bis Sonntag an demselben Ort, an dem das deutsche Team bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2023 keine Medaille gewinnen konnte. World Athletics plant, die Ultimate Championship alle zwei Jahre auszutragen, ohne die traditionellen neuntägigen Weltmeisterschaften zu ersetzen. Hummel schlug vor, die individuellen Preisgeldausschüttungen bei künftigen Ausgaben zu reduzieren, um Athleten aus ausgeschlossenen Disziplinen die Teilnahme zu ermöglichen. Der deutsche Werfer plant, Urlaub zu machen, bevor er mit den Vorbereitungen für das kommende Wettkampfjahr beginnt.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Der TagesspiegelUltimate Championship: Nach Sieg bei Premiere: Hammerwerfer Hummel hat Großes vor
- DIE WELTUltimate Championship: Höchstes Preisgeld der Leichtathletik - dieser Versuch bringt Hammerwerfer Hummel 150.000 Dollar
- N-tvErst gestolpert, dann viel Geld: Merlin Hummel krönt sich zum ersten Ultimate Champion
- ZEIT ONLINEUltimate Championships: Hammerwerfer Hummel siegt bei Leichtathletik-Premiere
- Merlin Hummel
- deutscher Hammerwerfer und Sieger der Ultimate Championship
- Bence Halász
- ungarischer Hammerwerfer und Europameister
- Mykhaylo Kokhan
- ukrainischer Hammerwerfer
- Ethan Katzberg
- kanadischer Hammerwerfer und Olympiasieger
- Armand Duplantis
- schwedischer Stabhochspringer und Olympiasieger
- Emmanouil Karalis
- griechischer Stabhochspringer
- Yaroslava Mahuchikh
- ukrainische Hochspringerin und Olympiasiegerin
- Jakob Ingebrigtsen
- norwegischer Mittel- und Langstreckenläufer
- Julian Weber
- deutscher Speerwerfer und Europameister
- Orte
- Budapest
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