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Fußball·vor 3 Std.

Eintracht Frankfurt holt Adi Hütter als Cheftrainer zurück – Dreijahresvertrag, fünf Jahre nach seinem ersten Engagement

Der österreichische Trainer, der den Verein zuvor ins Halbfinale der Europa League führte, unterschrieb einen Vertrag bis Sommer 2029 und ersetzt den abgereisten Albert Riera.

Eintracht Frankfurt hat Adi Hütter erneut als Cheftrainer verpflichtet. Damit kehrt der Österreicher fünf Jahre nach dem Ende seiner ersten Amtszeit zum Bundesligisten zurück. Der 56-Jährige unterschrieb einen Dreijahresvertrag bis zum Sommer 2029, wie der Verein am Sonntag bestätigte. Er tritt die Nachfolge von Albert Riera an, der nach einer kurzen und turbulenten Amtszeit, in der Frankfurt den achten Platz in der Bundesliga belegte und erstmals seit sechs Jahren die europäischen Wettbewerbe verpasste, im gegenseitigen Einvernehmen ausschied.

Eine emotionale Rückkehr

Hütters Rückkehr wird sowohl vom Verein als auch vom Trainer als ein Wiedersehen mit unerledigten Geschäften betrachtet. Er trainierte Eintracht Frankfurt bereits von 2018 bis 2021, eine Zeit, in der er das Team 2019 ins Halbfinale der Europa League und 2020 ins Halbfinale des DFB-Pokals führte. Im Frühjahr 2021, seiner letzten Saison vor dem Wechsel zu Borussia Mönchengladbach, belegte der Verein den fünften Platz in der Bundesliga.

Für mich ist es etwas ganz Besonderes und Emotionales, wieder Trainer bei Eintracht zu sein. Die gemeinsame Zeit in Frankfurt hat mich sehr geprägt und ist mir immer in Erinnerung geblieben. Rückblickend hatte ich immer das Gefühl, unerledigte Geschäfte zu haben.

Der Weg zurück nach Frankfurt

Nach seinem Abschied von Frankfurt im Jahr 2021 war Hütter kurzzeitig bei Borussia Mönchengladbach tätig, bevor er im Juli 2023 die Leitung der AS Monaco übernahm. In der französischen Liga führte er den Verein aus dem Fürstentum zu den Plätzen zwei und drei und qualifizierte sich zweimal für die Champions League. Ein schwacher Start in die folgende Saison führte jedoch am 10. Oktober 2025 zu seiner Entlassung. Seitdem war er vereinslos.

Vor seiner ersten Amtszeit in Frankfurt machte sich Hütter mit einem Double aus Meisterschaft und Pokal bei Red Bull Salzburg und einem Schweizer Meistertitel mit den Young Boys Bern im Jahr 2018 einen Namen.

Die Vision des Vereins

Sportdirektor Markus Krösche erläuterte die Eigenschaften, die Hütter zum Wunschkandidaten für die Wiederbelebung der Mannschaft machten. Die Vereinsführung betonte seine taktische Identität und seine Vertrautheit mit dem Umfeld als entscheidende Vorteile.

Adi Hütter steht für mutigen Angriffsfußball, Klarheit und Disziplin. Er hat in seiner Karriere gezeigt, dass er schnelles Umschaltspiel mit Ballbesitz verbinden kann. Nach sehr guten Gesprächen sind wir überzeugt, dass wir die Eintracht gemeinsam voranbringen können.

Krösche merkte zudem an, dass Hütters Kenntnis der Vereinsstrukturen, des Umfelds und der Personen bedeute, dass er keine Eingewöhnungszeit benötige.

Wie es weitergeht

Hütter wird von den Co-Trainern Christian Peintinger und Klaus Schmidt unterstützt, während Jan Zimmermann weiterhin für die Torhüter zuständig ist. Der neue Trainer übernimmt eine Mannschaft, die in der vergangenen Saison den achten Platz belegte, knapp außerhalb der europäischen Ränge, und von ihm wird erwartet, dass er den Verein wieder in den internationalen Wettbewerb führt. Die Verpflichtung führt auch zu einem Wiedersehen mit dem Schweizer Nationalspieler Aurèle Amenda.

Adi Hütters Trainerkarriere
  1. Zum Cheftrainer der Young Boys Bern ernannt
  2. Gewinnt die Schweizer Meisterschaft mit den Young Boys; wechselt zu Eintracht Frankfurt
  3. Führt Frankfurt ins Halbfinale der Europa League
  4. Erreicht mit Frankfurt das DFB-Pokal-Halbfinale
  5. Verlässt Frankfurt in Richtung Borussia Mönchengladbach
  6. Übernimmt das Amt des Cheftrainers bei der AS Monaco
  7. Nach schwachem Saisonstart von Monaco entlassen
  8. Wieder als Cheftrainer von Eintracht Frankfurt verpflichtet (Dreijahresvertrag)
Frankfurt

8 Quellen

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