
Griechische Polizei verhaftet Geschäftsmann nach nicht genehmigter Hubschrauberlandung am Strand von Spetses
Ein privater Hubschrauber aus Keratea setzte am Samstag am Zogeria-Strand auf Spetses auf und führte zur Festnahme eines griechischen Passagiers, nachdem die Polizei Betäubungsmittel entdeckte.
Strandlandung in Zogeria
Ein privater Hubschrauber mit vier Insassen landete am Samstag, dem 22. August 2026, gegen 15:00 Uhr unerlaubt am Zogeria-Strand auf der griechischen Insel Spetses. Das Luftfahrzeug, das unter österreichischer Registrierung betrieben wurde, startete in Keratea im Osten Attikas und flog über den Saronischen Golf in Richtung Spetses. Als sich das Luftfahrzeug der Küste näherte und direkt neben dem Wasser aufsetzte, erzeugten starke Abwinde der Rotoren dichte Sand- und Staubwolken. Die Störung zwang Hunderte von Badenden und örtlichen Urlaubern, das Gebiet in Unordnung zu räumen. Schwimmer verständigten sofort die griechische Küstenwache, was zu einem gemeinsamen Einsatz von Küstenwache und Polizei führte, die Einheiten zum Ort entsandten.
Aussagen der Piloten und staatsanwaltschaftliche Ermittlungen
Der Vorfall führte zu sofortigen Maßnahmen des Staatsanwalts von Piräus, der die Polizei anwies, vorläufige Ermittlungsunterlagen zu sammeln und die Flugdetails zu klären, einschließlich Abflugorte, Landeerlaubnisse und Gepäckinhalte. Die Beamten nahmen die beiden Piloten fest, die in ersten Berichten als deutsche Staatsbürger identifiziert wurden, wobei ein Bericht einen Österreicher und einen Deutschen angab. Die Besatzung legte der Polizei ihre Flugdokumente vor und gab an, sie seien angeheuert worden, um einen griechischen Passagier und eine ausländische Begleiterin zu transportieren. Die Piloten erklärten den Ermittlern, dass sie sich zur Landung am Strand entschlossen hätten, weil geparkte Motorräder den offiziellen Hubschrauberlandeplatz der Insel blockiert hätten. Nach ihren formellen Aussagen ordnete der Staatsanwalt die Freilassung beider Piloten ohne Anklage im Rahmen des Flagranti-Verfahrens an.
Drogenfund und Festnahme des Passagiers
Nach der Landung verließen die beiden Passagiere den Zogeria-Strand mit einem Wassertaxi und gaben Pläne auf, eine private Luxusyacht zu besteigen, nachdem sie das Eintreffen der Strafverfolgungsbehörden bemerkt hatten. Ein am Strand stationierter Polizeibeamter außer Dienst bemerkte eine verdächtige Tasche in der Nähe. Bei der Durchsuchung entdeckten die Beamten illegale Substanzen, die in Quellenberichten als etwa 5 Gramm Haschisch, 0,5 Gramm Kokain und ein 20-Milliliter-Behälter mit inhalierbarem Kokain aufgeführt wurden, während ein anderer Bericht ein Paket mit 50 Gramm Kokain beschrieb, das vermutlich Sekunden vor der Landung aus dem Hubschrauber geworfen worden war. Die Polizei spürte den griechischen Passagier auf, der als 39- oder 40-jähriger Geschäftsmann und Reeder identifiziert wurde, und nahm ihn wegen Drogenbesitzes fest, während die Suche nach der ausländischen Frau für eine Befragung fortgesetzt wurde.
Gerichtsverfahren und früherer Vorfall auf Milos
Eine separate Akte über die nicht genehmigte Strandlandung wird von der Polizei zusammengestellt und dem Staatsanwalt von Piräus vorgelegt, um weitere strafrechtliche Verantwortlichkeiten für das Flugmanöver zu prüfen. Der Vorfall folgt auf eine nicht genehmigte Landung am 7. August 2026 am Sarakiniko-Strand auf der Insel Milos, bei der ein Hubschrauber auf geschützten Vulkangesteinsformationen landete, um Passagiere zum Schwimmen aussteigen zu lassen. Die Behörden koordinieren sich zwischen Polizei und Hafenbeamten, während der festgenommene Passagier zur Staatsanwaltschaft überstellt wird, um die Drogenvorwürfe zu klären.
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