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Heutiger Brief

Ceuta, Hormus und 18 Zentimeter

Ceuta belastet Europa, während Trump Iran-Gespräche preist und Dürre die Industrie drückt

Europa verbrachte den Tag damit, über Grenzen zu streiten, während das Wetter seine Infrastruktur angriff. In Washington und Teheran wurde selbst die Existenz von Gesprächen zum Streitpunkt, was die Märkte dennoch als gute Nachricht behandelten.

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© Ouest France
Diplomatie·20. Juni

Iran verlangt 48-stündige Vorankündigung für die Straße von Hormus, während US-Gesandte in der Schweiz zu Atomgesprächen eintreffen

Der Iran verhängte am Freitag eine 48-stündige Vorankündigung für die Durchfahrt durch die Straße von Hormus, wodurch der Schiffsverkehr zurückging, während die US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner in der Schweiz zur ersten Runde der Atomverhandlungen eintrafen.

Diplomatischer Vorstoß

Der US-Gesandte Steve Witkoff war am 20. Juni auf dem Weg in die Schweiz, wo Jared Kushner bereits anwesend war, zur ersten Runde der Atomverhandlungen mit dem Iran, wie Axios berichtete. Die für den 19. Juni in der Schweiz geplante Unterzeichnungszeremonie wurde vom Iran abgesagt, so Le Figaro. Außenminister Marco Rubio wird nächste Woche durch den Golf reisen, mit Stationen in Kuwait, den VAE und Bahrain, und an einem Gipfeltreffen der Außenminister des Golf-Kooperationsrates teilnehmen.

Durchfahrtsregeln und Verkehr

Am 19. Juni verordnete die iranische Seefahrtsbehörde eine 48-stündige Vorankündigung für die Durchfahrt aller Schiffe durch die Straße von Hormus, auch nach der Wiedereröffnung der Wasserstraße im Rahmen des Iran-US-Rahmenabkommens. Die PGSA veröffentlichte zudem neue Karten mit sicheren Routen, die die Fahrspuren südlich der früheren Routen, aber immer noch nördlich der Routen vor dem Konflikt verlegten. Der Verkehr verlangsamte sich sofort: Bis 17:30 Uhr GMT hatten nur 8 Frachtschiffe die Durchfahrt geschafft, verglichen mit 22 am gesamten vorherigen Tag. Am Donnerstag hatten 25 Handelsschiffe die Durchfahrt, die meisten seit Mitte April. Leere Lastwagen bildeten kilometerlange Schlangen vor dem Hafen von Khor Fakkan, während leere Tanker zögerten, wieder in die Straße einzufahren.

Schlüsselereignisse um das US-Iran-Abkommen und die Hormus-Krise
  1. 19. Juni 2026Iran sagt Unterzeichnungszeremonie in der Schweiz ab (Le Figaro)
  2. Iran verordnet 48-stündige Durchfahrtsankündigung und veröffentlicht neue sichere Routen (La Libre)
  3. Gemeinsames Maritimes Informationszentrum senkt Risikostufe der Straße von schwerwiegend auf mäßig (La Libre)
  4. Pakistanische Marine bestätigt Seemine vor Oman (La Libre)
  5. 20. Juni 2026US-Gesandter Witkoff auf dem Weg in die Schweiz zu Verhandlungen (Axios)

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Minengefahr und Minenräumung

Die USA und andere beschuldigen den Iran, die Straße vermint zu haben; die Washington Post berichtet von etwa 20 Minen in einem Gebiet, das Schiffe weiterhin meiden. Zum ersten Mal seit Beginn des Konflikts bestätigte die pakistanische Marine eine Seemine vier Kilometer vor der Küste Omans. Das Gemeinsame Maritime Informationszentrum senkte die Risikostufe von „schwerwiegend“ auf „mäßig“, warnte jedoch, dass Minen weiterhin vorhanden seien.

Navigatoren müssen sich der Minen bewusst sein.

— Gemeinsames Maritimes Informationszentrum
Das Abkommen verspricht vollständige Sicherheit innerhalb von 30 Tagen, aber die Washington Post deutet an, dass die Minenräumung sechs Monate dauern könnte.

Maut-Ambitionen und zukünftige Sicherheit

Das Abkommen garantiert nur für die ersten 60 Tage eine mautfreie Durchfahrt für Handelsschiffe, danach wird der Iran einen Dialog mit Oman über die zukünftige Verwaltung und mögliche Durchfahrtsgebühren eröffnen. Dies hat Unsicherheit über Zölle und Verfahren geschaffen. Für einen längerfristigen Schutz haben Frankreich und Großbritannien eine Koalition von etwa 20 Ländern vorgeschlagen, um die Straße zu sichern.

Druck auf den Ölmarkt

Rund 120 Millionen Barrel Rohöl bleiben in der Region stecken, etwa ein Tag des weltweiten Verbrauchs, so Kpler-Analyst Homayoun Falakshahi.

Die große Frage ist, ob leere Tanker das Risiko einer erneuten Einfahrt eingehen. Es wird zwei bis drei Monate dauern, bis der Verkehr wieder völlig normal ist.

— Homayoun Falakshahi
Die USA hoben am 19. Juni ihre Blockade iranischer Häfen auf, aber 788 Schiffe befinden sich noch immer im Persischen Golf, so die Verifikationseinheit von Radio France.

Bern · Teheran · Khor Fakkan
Steve WitkoffJared KushnerMarco RubioDonald TrumpHomayoun Falakshahi
United StatesDonald TrumpWashington, D.C.JD Vance

7 Quellen

  • Guerre au Moyen-Orient : diplomates américains en Suisse, trafic dans le détroit d'Ormuz... Les dernières infos
    Ouest France·20. Juni
  • Tanker in Persian Gulf Resumes Voyage to Hormuz After U-Turn
    Bloomberg Business·20. Juni
  • Entre l'Iran et les États-Unis, un accord qui bat déjà de l'aile
    Le Figaro.fr·19. Juni
  • Détroit d'Ormuz: de nouvelles exigences de l'Iran laissent la reprise en suspens
    La Libre.be·19. Juni
  • VIDÉO. Détroit d'Ormuz : malgré la lente reprise du trafic, un retour à la normale impossible ?
    Ouest France·19. Juni
  • Plus de 500 navires encore bloqués au large de l'Iran, 25 passés jeudi... Le déblocage du détroit d'Ormuz est-il en vue ?
    Le Figaro.fr·19. Juni
  • Environ "120 millions de barils encore coincés" dans le détroit d'Ormuz, selon un expert
    Franceinfo·19. Juni

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