Diplomatie · Bern, Teheran und Khor Fakkan
Iran verlangt 48-stündige Vorankündigung für die Straße von Hormus, während US-Gesandte in der Schweiz zu Atomgesprächen eintreffen
Der Iran verhängte am Freitag eine 48-stündige Vorankündigung für die Durchfahrt durch die Straße von Hormus, wodurch der Schiffsverkehr zurückging, während die US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner in der Schweiz zur ersten Runde der Atomverhandlungen eintrafen.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Ouest France, Bloomberg Business, Le Figaro.fr und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Steve Witkoff und Jared Kushner sind in der Schweiz zur ersten Runde der Iran-US-Verhandlungen, und Außenminister Marco Rubio wird den Golf bereisen.
Alle Schiffe müssen 48 Stunden im Voraus um Durchfahrt bitten; neue Karten mit sicheren Routen halten die Fahrspuren nördlich der Vorkriegsrouten und ziehen den Hormus-Verkehr herunter.
Eine pakistanische Marinepatrouille bestätigte eine Mine nahe Oman, mit bis zu 20 vermuteten in der Straße; die Minenräumung könnte trotz eines 30-Tage-Ziels Monate dauern.
Das Abkommen erlaubt 60 Tage mautfreie Durchfahrt, danach wird der Iran eine Durchfahrtsgebühr mit Oman aushandeln, was langfristige Preisunsicherheit schafft.
Kpler schätzt, dass 120 Millionen Barrel gestrandet sind, mit 788 Schiffen im Persischen Golf; die Normalisierung könnte zwei bis drei Monate dauern.
- 19.06.Gemeinsames Maritimes Informationszentrum senkt Risikostufe der Straße von schwerwiegend auf mäßig (La Libre)
- 19.06.Pakistanische Marine bestätigt Seemine vor Oman (La Libre)
- 20.06.US-Gesandter Witkoff auf dem Weg in die Schweiz zu Verhandlungen (Axios)
Diplomatischer Vorstoß
Der US-Gesandte Steve Witkoff war am 20. Juni auf dem Weg in die Schweiz, wo Jared Kushner bereits anwesend war, zur ersten Runde der Atomverhandlungen mit dem Iran, wie Axios berichtete. Die für den 19. Juni in der Schweiz geplante Unterzeichnungszeremonie wurde vom Iran abgesagt, so Le Figaro. Außenminister Marco Rubio wird nächste Woche durch den Golf reisen, mit Stationen in Kuwait, den VAE und Bahrain, und an einem Gipfeltreffen der Außenminister des Golf-Kooperationsrates teilnehmen.
Durchfahrtsregeln und Verkehr
Am 19. Juni verordnete die iranische Seefahrtsbehörde eine 48-stündige Vorankündigung für die Durchfahrt aller Schiffe durch die Straße von Hormus, auch nach der Wiedereröffnung der Wasserstraße im Rahmen des Iran-US-Rahmenabkommens. Die PGSA veröffentlichte zudem neue Karten mit sicheren Routen, die die Fahrspuren südlich der früheren Routen, aber immer noch nördlich der Routen vor dem Konflikt verlegten. Der Verkehr verlangsamte sich sofort: Bis 17:30 Uhr GMT hatten nur 8 Frachtschiffe die Durchfahrt geschafft, verglichen mit 22 am gesamten vorherigen Tag. Am Donnerstag hatten 25 Handelsschiffe die Durchfahrt, die meisten seit Mitte April. Leere Lastwagen bildeten kilometerlange Schlangen vor dem Hafen von Khor Fakkan, während leere Tanker zögerten, wieder in die Straße einzufahren.
Minengefahr und Minenräumung
Die USA und andere beschuldigen den Iran, die Straße vermint zu haben; die Washington Post berichtet von etwa 20 Minen in einem Gebiet, das Schiffe weiterhin meiden. Zum ersten Mal seit Beginn des Konflikts bestätigte die pakistanische Marine eine Seemine vier Kilometer vor der Küste Omans. Das Gemeinsame Maritime Informationszentrum senkte die Risikostufe von „schwerwiegend“ auf „mäßig“, warnte jedoch, dass Minen weiterhin vorhanden seien.
„Navigatoren müssen sich der Minen bewusst sein.“
Maut-Ambitionen und zukünftige Sicherheit
Das Abkommen garantiert nur für die ersten 60 Tage eine mautfreie Durchfahrt für Handelsschiffe, danach wird der Iran einen Dialog mit Oman über die zukünftige Verwaltung und mögliche Durchfahrtsgebühren eröffnen. Dies hat Unsicherheit über Zölle und Verfahren geschaffen. Für einen längerfristigen Schutz haben Frankreich und Großbritannien eine Koalition von etwa 20 Ländern vorgeschlagen, um die Straße zu sichern.
Druck auf den Ölmarkt
Rund 120 Millionen Barrel Rohöl bleiben in der Region stecken, etwa ein Tag des weltweiten Verbrauchs, so Kpler-Analyst Homayoun Falakshahi.
„Die große Frage ist, ob leere Tanker das Risiko einer erneuten Einfahrt eingehen. Es wird zwei bis drei Monate dauern, bis der Verkehr wieder völlig normal ist.“
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Quellen und Kontext
- Ouest FranceGuerre au Moyen-Orient : diplomates américains en Suisse, trafic dans le détroit d'Ormuz... Les dernières infos
- Bloomberg BusinessTanker in Persian Gulf Resumes Voyage to Hormuz After U-Turn
- Le Figaro.frEntre l'Iran et les États-Unis, un accord qui bat déjà de l'aile
- La Libre.beDétroit d'Ormuz: de nouvelles exigences de l'Iran laissent la reprise en suspens
- Steve Witkoff
- US-Gesandter auf dem Weg in die Schweiz zu Atomgesprächen
- Jared Kushner
- Seniorberater des Weißen Hauses, bereits in der Schweiz
- Marco Rubio
- US-Außenminister, der eine Golfreise plant
- Donald Trump
- US-Präsident, der den Iran beim G7-Gipfel der Verminung der Straße beschuldigte
- Homayoun Falakshahi
- Chef-Ölanalyst bei Kpler
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