Klima · Andújar, Bilbao und Toledo
Erste Hitzewelle des Sommers in Spanien treibt Thermometer auf 45 °C – Höhepunkt am Dienstag, Abkühlung ab Donnerstag
Eine glühende Saharaluftmasse beschert Spanien die erste große Hitzewelle des Sommers. Im Norden gelten rote Warnstufen, im Süden nähern sich die Temperaturen der 45-Grad-Marke. Der Höhepunkt wird für Dienstag erwartet, bevor ab Donnerstag eine spürbare Abkühlung einsetzt, so der Wetterdienst AEMET.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von El Confidencial, eldiario.es, 20 minutos und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
In Teilen des Baskenlandes und Kantabriens erreichen die Warnungen die rote Stufe, mit Höchstwerten nahe 44–45 °C im Süden und Landesinneren. Toledo, Ciudad Real und das Ebrotal bleiben unter orangefarbener Warnung.
Andújar erreichte am Montag 45 °C, während die Provinz Jaén zuvor 44,8 °C verzeichnete. Navarra, Aragonien und Katalonien meldeten 42 °C, das Baskenland 41 °C.
Tropennächte über 20 °C sind weit verbreitet, in vielen Städten gibt es schwülheiße Nächte über 25 °C. Madrid, Almería und Saragossa erleben Äquinoktialnächte, in denen die Temperaturen über 25 °C bleiben.
Die OCU empfiehlt leichte Mahlzeiten, ständige Flüssigkeitszufuhr und die Vermeidung von Aufenthalten im Freien zwischen 12 und 17 Uhr. Das Risiko von Hitzschlag und Waldbränden ist erhöht.
AEMET erwartet ab Mittwoch eine leichte thermische Entlastung für die Atlantikregionen, gefolgt von einem deutlichen Temperaturabfall im ganzen Land am Donnerstag, der die Hitzewelle beendet.
- 22.06.Andújar verzeichnet 45 °C; Provinz Jaén erreicht 44,8 °C; 42 °C in Navarra, Aragonien, Katalonien; 41 °C im Baskenland.
- 23.06.Höhepunkt: Höchstwerte von 45 °C in der Nähe von Bilbao erwartet, 44 °C im Guadalquivir-Tal, rote Warnungen in Kantabrien und im baskischen Landesinneren.
- 24.06.Leichte Temperaturrückgänge an der Atlantikseite, aber anhaltende intensive Hitze im Landesinneren; orangefarbene Warnungen bleiben in Toledo und Ciudad Real bestehen.
- 25.06.Spürbare Abkühlung im ganzen Land; Ende der Hitzewelle laut AEMET.
Höhepunkt der Hitzewelle
Der Dienstag wird voraussichtlich der extremste Tag des Ereignisses sein, mit den höchsten Werten im Landesinneren und an der kantabrischen Küste. Der staatliche Wetterdienst AEMET hat für weite Teile des Landes orangefarbene und rote Warnungen herausgegeben. Im Baskenland gelten für das Landesinnere von Bizkaia und Gipuzkoa rote Warnungen, während die Provinzen Toledo und Ciudad Real unter orangefarbener Warnung stehen und Höchsttemperaturen von 42 °C erreichen, die in Tälern noch höher klettern können. Die Täler von Guadalquivir, Guadiana, Tajo und Ebro werden unter der anhaltendsten Hitze leiden.
Am Montag verzeichnete die Stadt Andújar in Jaén 45 °C, während in Navarra, Aragonien und Katalonien 42 °C und im Baskenland 41 °C erreicht wurden. Die Provinz Jaén hatte zuvor bereits ein Maximum von 44,8 °C registriert. Der Meteorologe Roberto Brasero warnte vor der Entwicklung:
„Am Dienstag werden die Temperaturen im Westen der Halbinsel noch weiter steigen, besonders an der westlichen kantabrischen Küste, wo der Anstieg im Vergleich zu gestern 6 oder 7 Grad betragen wird. Und ein leichterer Anstieg in der Extremadura und im westlichen Kastilien-León, wo sie um 2 oder 3 Grad mehr zulegen – genug, um zusammen mit dem Rest Spaniens, der sich kaum verändern wird, den morgigen Tag zum Höhepunkt dieser Hitzewelle zu machen.“
Schlaflose Tropennächte
Die Hitze weicht auch nach Sonnenuntergang nicht. Weite Teile des Landes erwartet eine verbreitete Tropennacht mit Tiefstwerten über 20 °C. In Küsten- und Ballungsräumen im Süden, Osten und im östlichen Kantabrien wird es mit Werten über 25 °C sogar schwülheiße Nächte geben. Städte wie Madrid, Almería und Saragossa könnten erleben, was Meteorologen als „Äquinoktialnacht“ bezeichnen – die Thermometer bleiben die gesamten frühen Morgenstunden über 25 °C.
Brasero wies auf die außergewöhnlichen Bedingungen für die traditionellen Johannisfeuer hin:
„Wenn wir die für den morgigen frühen Morgen vorhergesagten Tiefstwerte betrachten, sehen wir nur sehr wenige Hauptstädte, die unter 20 °C fallen können (Teruel, Soria, A Coruña, Santander... mit Tiefstwerten von 18 oder 19 Grad), so dass die Johannisnacht in den meisten Teilen Spaniens tropisch oder sogar schwülheiß sein wird.“
Ein kühler Fleck in einem glühenden Land
Inmitten der landesweiten Hitzewelle bot die kleine Stadt Salvacañete in der Provinz Cuenca eine seltene Erfrischung. Auf einer Höhe von 1.200 Metern und eingebettet im Cabriel-Tal erwachte die Stadt am Montagmorgen bei 9,6 °C, während der Großteil der Halbinsel bereits über 20 °C lag. Ihr bergiges Mikroklima sorgt in dieser Woche für nächtliche Tiefstwerte zwischen 11 °C und 13 °C, obwohl die Tagestemperaturen immer noch 30–35 °C erreichen.
Warum die Hitzekuppel so beständig ist
Ein blockierendes Hochdrucksystem, oft als Hitzekuppel bezeichnet, fängt eine sehr warme, trockene Saharaluftmasse über der Iberischen Halbinsel ein. Die Luftmasse wird Tag für Tag komprimiert und aufgeheizt, ohne dass frische Luft zugeführt wird. Laut La Razón liegen die Werte zwischen 5 °C und 10 °C über dem Normalwert für Ende Juni, wobei die Anomalien in der nördlichen Landeshälfte noch größer sind.
Ausblick und Gesundheitshinweise
AEMET rechnet mit hoher Wahrscheinlichkeit mit einer anhaltenden Hitzewelle bis Mittwoch, wonach an der Atlantikseite leichte Rückgänge einsetzen. Eine deutlichere Abkühlung wird für Donnerstag erwartet, die das Ende der Hitzewelle markiert. Bis dahin empfiehlt die OCU (Organisation der Verbraucher und Nutzer), täglich etwa 2,5 Liter Wasser zu trinken, den Aufenthalt im Freien zwischen 12:00 und 17:00 Uhr zu meiden und leichte, frische Mahlzeiten zu bevorzugen. Die Behörde warnt zudem vor Hitzschlagsymptomen wie Schwindel, roter Haut, Kopfschmerzen, beschleunigtem Puls und Verwirrtheit und fordert dazu auf, bei Auftreten medizinische Hilfe zu suchen.
- Andújar
- 45 °C
- Navarra
- 42 °C
- Aragonien
- 42 °C
- Katalonien
- 42 °C
- Baskenland
- 41 °C
Daten aus dem Artikeltext
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- El ConfidencialRoberto Brasero, meteorólogo, sobre la ola de calor en España: "Subirán todavía más las temperaturas"
- eldiario.es¿Hasta cuándo durará la ola de calor? Hasta 44 grados y noches tórridas antes de un descenso térmico a partir del jueves
- 20 minutosEl pueblo que ha despertado con el termómetro por debajo de los 10ºC en plena ola de calor
- eldiario.esLa ola de calor en su pico este martes: en parte de la provincia de Toledo se llegará a los 43 grados
- Roberto Brasero
- spanischer Meteorologe und Wettermoderator, der die Intensivierung der Hitzewelle und tropische Nächte kommentiert
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