Klima · Paris, Nantes und Angers
Frankreich bereitet sich auf Hitzewelle vor: Temperaturen bis 40°C am Wochenende erwartet
Météo-France warnt vor einer neuen Hitzewelle ab Mittwoch, die am Sonntag örtlich 40°C erreichen soll – eine der frühesten jemals gemessenen.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Ouest France, 20minutes, Le Figaro.fr und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Mehr als 50 Departements stehen unter gelber Warnung, da ab dem 17. Juni eine neue Hitzewelle mit täglich steigenden Temperaturen einsetzt.
Poitou-Charentes, Centre-Val de Loire, Île-de-France und das Rhônetal sind am stärksten gefährdet, am 21. und 22. Juni 40°C zu erreichen.
Die aktuelle Hitzewelle folgt auf die Rekordepisode Ende Mai und ist eine der frühesten schweren Hitzewellen seit Beginn der Aufzeichnungen.
Daten von Météo-France zeigen 27 Hitzewellen seit 2010, verglichen mit 25 in den vorausgegangenen 63 Jahren – ein Zeichen der Beschleunigung.
- 21.06.Sommersonnenwende: Höhepunkt der Hitze erwartet. Örtlich 40°C in Poitou-Charentes, Centre-Val de Loire, Île-de-France und dem Rhônetal.
- 22.06.Hitze hält an; 39-40°C möglich in Angers, Saumur, Cholet. Hellfest-Festival erlebt 36-37°C.
- 23.06.Temperaturen fallen endlich unter 30°C, während die Hitzewelle nachlässt.
Rasche Rückkehr extremer Hitze
Eine neue Hitzewelle wird ab Mittwoch, dem 17. Juni, über Frankreich hinwegfegen – nur wenige Wochen nach den Rekordtemperaturen Ende Mai. Météo-France hat mehr als 50 Departements unter eine gelbe Hitzewelle-Warnung gestellt; die Temperaturen sollen im Laufe der Woche kontinuierlich steigen. Am Donnerstag und Freitag werden in Paris und der Region Île-de-France Höchstwerte über 35°C erwartet.
Die Verschärfung setzt sich bis zum Wochenende fort: Der Sonntag, 21. Juni (Sommersonnenwende), und Montag, 22. Juni, gelten als die heißesten Tage. Die Meteorologen rechnen mit örtlichen Spitzenwerten von 40°C in mehreren Regionen, darunter Poitou-Charentes, Centre-Val de Loire, Île-de-France und das Rhônetal. Auch das Departement Maine-et-Loire wird stark betroffen sein: In Angers und Saumur werden 39°C, in Cholet am Sonntag und Montag 40°C erwartet.
„Es gibt Modelle, die örtliche Temperaturen von bis zu 40°C zeigen.“
Vergleich mit dem Mai-Ereignis
Dies ist die zweite intensive Hitzephase vor dem offiziellen Sommerbeginn. Die Hitzewelle Ende Mai wurde als die früheste in der französischen Geschichte beschrieben; im Westen des Landes fielen monatliche Temperaturrekorde: 34,7°C in Angers, 36,5°C in Saumur und 35°C in Cholet. Das aktuelle Ereignis wird voraussichtlich intensiver und länger andauern und erfüllt die Kriterien für eine nationale Hitzewelle.
Der Klimatologe Matthieu Sorel von Météo-France merkte an, dass Frankreich zwischen 2010 und heute 27 Hitzewellen verzeichnet habe, gegenüber 25 im gesamten Zeitraum von 1947 bis 2010. Die aktuelle zähle zu den frühesten schweren Hitzephasen, die je beobachtet wurden.
„Das französische Mutterland hat zwischen 2010 und heute 27 Hitzewellen verzeichnet, gegenüber 25 zwischen 1947 und 2010.“
Regionale Aussichten und Unsicherheit
Während die offizielle Vorhersage von Météo-France für Montag in Nantes von einem mittleren Szenario von 35°C ausgeht, deutete eine extreme Projektion des deutschen ICON-Modells auf 45°C hin. Frédéric Guibaud, Chefprognostiker von Météo-France für den Westen, warnte davor, solche Werte aufgrund des Vorhersagezeitraums mit großer Zurückhaltung zu behandeln, und verwies darauf, dass andere Modelle niedrigere Werte zeigten.
„Es besteht eine große Unsicherheit, die mit der Zeit zunimmt. Météo-France hat sich entschieden, ein mittleres Szenario darzustellen.“
In der Loire-Atlantique können Festivalbesucher des Hellfest in Clisson an diesem Wochenende mit Temperaturen von 36 oder 37°C rechnen. Die Warnstufe wird voraussichtlich am Donnerstag für Departements in Centre-Est, im Norden von Rhône-Alpes und der Region Paris auf Orange angehoben und könnte im weiteren Verlauf der Hitze ausgedehnt werden.
Nachwirkungen und Entspannung
Gewitter könnten am Donnerstag und Freitag örtlich etwas Entlastung bringen, insbesondere in östlichen und nördlichen Teilen des Westens, doch die Hitze wird landesweit anhalten. Erst ab Dienstag, dem 23. Juni, sollen die Temperaturen wieder unter die 30°C-Marke fallen. Météo-France wird am Dienstag, 16. Juni, um 15:30 Uhr eine Pressekonferenz abhalten, um das Ausmaß des Ereignisses zu erläutern.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Ouest FranceCanicule : le Maine-et-Loire en vigilance jaune, de très fortes chaleurs attendues ce week-end
- 20minutesCes régions où Météo-France anticipe des pointes à 40 °C en fin de semaine
- Le Figaro.frPourquoi la vague de chaleur de juin sera-t-elle différente de celle de mai ?
- Ouest France45 °C à Nantes dès lundi ? Doit-on se fier à ses prévisions effrayantes ?
- Christelle Robert
- Prognostikerin bei Météo-France, die vor örtlichen Spitzenwerten von 40°C warnte.
- Valérie Scavarda
- Bereitschaftsprognostikerin bei Météo-France, die darauf hinwies, dass die Warnstufe auf weitere Regionen ausgedehnt werden könnte.
- Frédéric Guibaud
- Chefprognostiker von Météo-France für die Region West, der vor der Vorhersageunsicherheit warnte.
- Matthieu Sorel
- Klimatologe bei Météo-France, der historische Daten zur Häufigkeit von Hitzewellen bereitstellte.
- Sébastien Decaux
- Meteorologe, der eine ICON-Modellprojektion von 45°C in Nantes teilte.
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