Lokal · Paris
Ehemalige Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo weist Strafvorwürfe im Schulmissbrauchsskandal zurück
Die ehemalige Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo äußerte sich zu Strafanzeigen von 15 Familien wegen sexueller Gewalt in städtischen Nachmittagsbetreuungsprogrammen und wies eine rechtliche Verantwortung vor einer Senatsuntersuchung zurück.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von 20minutes, BFMTV, Le Figaro.fr und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Rund 15 Familien reichten eine Strafanzeige gegen Anne Hidalgo und Emmanuel Grégoire wegen angeblicher unterlassener Hilfeleistung im Zusammenhang mit Missbrauch in der Nachmittagsbetreuung ein.
Hidalgo erklärte, dass das Rathaus nach einem Bericht der Stadtinspektion von 2015 drei Einstellungsfilter einführte und Zugang zum Register der Sexualstraftäter erhielt.
Hidalgo bedauerte, dass sie im Frühjahr 2025 nicht an Treffen mit Familien teilnahm, als Missbrauchsvorwürfe in den Arrondissements 7, 11 und 15 auftauchten.
Die ehemalige Bürgermeisterin wird nächste Woche vor einem Senatsuntersuchungsausschuss aussagen, um die städtische Aufsicht über das Personal der Nachmittagsbetreuung zu thematisieren.

- 2015Die Stadtinspektion überprüft die Nachmittagsbetreuungsdienste und sichert den Zugang zum Register der Sexualstraftäter.
- Frühjahr 2025Neue Missbrauchsberichte tauchen in Pariser Schulen in den Arrondissements 7, 11 und 15 auf.
- 9.09.Hidalgo bestreitet strafrechtliches Fehlverhalten auf France Inter nach einer Anzeige von 15 Familien.
- Nächste WocheHidalgo soll vor einem Senatsuntersuchungsausschuss erscheinen.
Reaktion auf Strafanzeige
Die ehemalige Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo äußerte sich am Mittwoch auf France Inter zu einer gegen sie eingereichten Strafanzeige von rund 15 Familien. Die Ende der Vorwoche eingereichte Klage wirft Hidalgo und ihrem Nachfolger im Bürgermeisteramt, Emmanuel Grégoire, unterlassene Hilfeleistung in Bezug auf sexuelle Gewalt gegen Kinder während außerschulischer Betreuungsprogramme vor. Hidalgo, die von 2014 bis 2026 die französische Hauptstadt regierte, sprach erstmals seit ihrem Amtsende über die Angelegenheit. Während der Sendung bestritt sie die rechtliche Grundlage der Anzeige und argumentierte, dass alle dokumentierten Handlungen den Vorwürfen der Fahrlässigkeit widersprächen und die Fakten nicht die Schwelle einer Straftat erreichten.
„Ich stehe an der Seite der Familien der Opfer, ich teile ihren Schmerz.“
Krise der Nachmittagsbetreuung an Pariser Schulen
Der Strafanzeige gingen Berichte über sexuellen Missbrauch durch Mitarbeiter der Nachmittagsbetreuung an Grundschulen in der Hauptstadt voraus. Die Kontroverse eskalierte im Frühjahr 2025, als neue Vorwürfe in Schulen im 7., 11. und 15. Arrondissement auftauchten. Während städtische Vertreter Informationsveranstaltungen mit Eltern in den betroffenen Bildungseinrichtungen abhielten, nahm Hidalgo an keiner der Sitzungen teil. Sie räumte ein, dass sie das Gefühl der Verlassenheit der Eltern verstehe, und bedauerte, nicht persönlich an diesen Treffen teilgenommen zu haben. Sie erklärte, dass das Rathaus gleichzeitig daran gearbeitet habe, eine institutionelle Antwort zu strukturieren, während sie in einen komplexen Kommunalwahlkampf verwickelt war.
„Als Bürgermeisterin von Paris zu wissen, dass trotz aller Prozesse, allem, was wir eingerichtet haben, allem, was wir getan haben, um Opfer zu unterstützen, die sich äußern, Täter durch die Maschen eines Netzes geschlüpft sind und Kinder sexuell missbraucht haben, das ist eine Wunde und ein Schmerz.“
Screening-Verfahren und die Prüfung von 2015
Hidalgo verteidigte die während ihrer Amtszeit eingerichteten Präventionsmechanismen und wies die Vorwürfe zurück, dass die Stadtverwaltung interne Empfehlungen unbeachtet gelassen habe. Als erste Missbrauchsberichte im Jahr 2015 auftauchten, führte die Generalinspektion der Stadt Paris auf ihre direkte Bitte hin eine interne Überprüfung durch. Sie wies Behauptungen zurück, die Ergebnisse des Berichts von 2015 seien ignoriert worden, und nannte diese Behauptungen völlig falsch. Laut Hidalgo schloss die Stadt 2015 eine Vereinbarung mit der Staatsanwaltschaft, um den städtischen Diensten Zugang zu offiziellen Registern für Sexualstraftäter zu gewähren. Sie erklärte, dass die Gemeinde anschließend drei verschiedene Überprüfungsfilter für die Auswahl und Einstellung von Betreuern der Nachmittagsbetreuung unterhalten habe.
Senatsuntersuchung und rechtliche Verantwortung
Der Skandal um die Nachmittagsbetreuung wird nächste Woche auf die nationale Gesetzgebungsebene verlagert, wenn Hidalgo zu einer Anhörung vor einem Senatsuntersuchungsausschuss erscheint. Ihr Nachfolger Emmanuel Grégoire, der zuvor während ihrer Amtszeit ihr erster stellvertretender Bürgermeister war, bleibt neben ihr in der Klage genannt. Hidalgo sprach während des Interviews keine Entschuldigung oder formelles Mea Culpa aus und betonte, dass sie auf Elternbriefe reagiert und während ihrer 12-jährigen Amtszeit zum Schutz von Kindern gehandelt habe. Sie erklärte, dass Rechenschaftspflicht eine strenge Prüfung der Verwaltungsakte erfordere und nicht eine politische Instrumentalisierung des Leids der Opfer.
„Die Familien brauchen keine Instrumentalisierung ihres Schmerzes, sie brauchen die Wahrheit.“
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- 20minutesDans le scandale du périscolaire à Paris, Hidalgo " aux côtés des familles "
- BFMTVAnne Hidalgo dit se tenir "aux côtés des familles" de victimes du scandale du périscolaire à Paris, sans faire faire de mea culpa
- Le Figaro.frPériscolaire à Paris : Anne Hidalgo défend son action tout en regrettant de ne pas avoir participé à certaines réunions
- L'Opinion" Il y a eu des trous dans le filet " : Anne Hidalgo s'exprime sur le scandale du périscolaire, sans présenter d'excuses
- Anne Hidalgo
- Ehemalige Bürgermeisterin von Paris von 2014 bis 2026
- Emmanuel Grégoire
- Bürgermeister von Paris und ehemaliger stellvertretender Bürgermeister unter Anne Hidalgo
- Orte
- Paris
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