Die Formel 1 gab am 13. Oktober in Kigali einen Zehnjahresvertrag für ein Rennen auf einer noch nicht gebauten Strecke in Bugesera bekannt; das erste Rennen ist für Anfang der 2030er Jahre angesetzt.
Der 41-jährige Ferrari-Pilot sagte, er müsse länger in der Formel 1 bleiben; einen Titel hat er seit 2020 nicht mehr gewonnen.
Felix Jakens von Amnesty UK nannte das Rennen einen Sportswashing-Preis, während die DR Kongo beim Internationalen Gerichtshof Klage gegen Ruanda eingereicht hat. Ruanda bestreitet, die M23-Rebellen zu unterstützen.
Lewis Hamilton äußerte sich am Donnerstag, 22. Oktober, beim Großen Preis der Vereinigten Staaten in Austin, Texas, und lobte den Plan der Formel 1, nach Afrika zurückzukehren. Der 41-jährige Ferrari-Pilot und siebenmalige Weltmeister sagte, er habe sich seit vielen Jahren für ein Rennen in Afrika eingesetzt. Die Formel 1 hatte die Vereinbarung am 13. Oktober in Kigali bekannt gegeben: ein Zehnjahresvertrag für eine eigens gebaute Strecke in Bugesera, rund 25 Meilen südlich der Hauptstadt. Die Strecke ist noch nicht gebaut, das Rennen ist für Anfang der 2030er Jahre ohne konkretes Datum angesetzt. Der frühere Fahrer Alex Wurz entwirft den Kurs, der die hügelige Landschaft und die Höhenunterschiede der Region nutzen soll. Hamilton sagte, es gehe um den Kontinent selbst, und die Kultur dort verdiene es, der Welt gezeigt zu werden.
„Es geht um mehr als nur ein Land. Es geht um den Kontinent selbst.“
Hamilton sagte, die Aussicht auf ein Rennen in Afrika bedeute nun, dass er länger im Sport bleiben müsse. Er ergänzte, er werde weiter an seiner Fitness arbeiten und weitermachen, wenn er im kommenden Jahr weiterhin gute Ergebnisse erzielen könne.
„Ich bin jetzt gezwungen, viel länger zu bleiben, weil wir ein Rennen in Afrika haben, und das war mein Traum.“
Hamilton hat seit 2020 keinen Titel mehr gewonnen und liegt laut AP derzeit auf dem dritten Platz der Fahrerwertung. Die Angaben zu seinem Vertrag gehen auseinander: Der Guardian schreibt, er sei bei Ferrari bis zum Ende der Saison 2027 unter Vertrag, während AP von mindestens einem weiteren Jahr mit einer Option für 2028 berichtet. Ein Rennen Anfang der 2030er Jahre würde ihn mindestens 45 Jahre alt machen, und der Guardian merkt an, dass der älteste aktuelle Fahrer der Formel 1 der 45-jährige Fernando Alonso ist.
Amnesty International hat die Vereinbarung kritisiert. Felix Jakens, Leiter der Kampagnenarbeit von Amnesty UK, sagte, das Rennen sei ein Sportswashing-Preis für die Behörden Ruandas.
„Ein zehnjähriger Grand Prix, „präsentiert von Visit Rwanda“, ist ein Sportswashing-Preis für die ruandischen Behörden,“
Ruanda wird von der DR Kongo, den Vereinigten Staaten und UN-Experten beschuldigt, die im Kongo kämpfenden M23-Rebellen zu unterstützen; Ruanda bestreitet das. Ruanda erklärt, seine Truppen in der Region seien defensiv und sollten die FDLR-Miliz bekämpfen. Die DR Kongo hat beim Internationalen Gerichtshof Klage gegen Ruanda eingereicht und wirft dem Land Verstöße gegen Abkommen zur Völkermordprävention, gegen die Bekämpfung von Rassendiskriminierung, gegen Frauenrechte und gegen Folter vor. Die Außenministerin der DR Kongo, Thérèse Kayikwamba Wagner, erklärte, Präsident Paul Kagame eine Bühne zu geben, helfe dabei, das Image eines autoritären Führers aufzupolieren. Sie wies zudem darauf hin, dass die USA die ruandische Armee und vier hochrangige Offiziere mit Sanktionen belegt hätten, und forderte die Formel 1 auf, glaubwürdige, unabhängige Garantien dafür zu verlangen, dass kein Renn-Geld aus konfliktbezogenen Mineralien stammt. Hamilton räumte diese Bedenken ein, mahnte, sich dem Thema mit Demut zu nähern, und sagte, nach Ruanda zu gehen bedeute nicht, zu ignorieren, was dort geschehe. Er forderte zudem mehr Druck für Freiheit im Kongo, im Sudan, in Syrien und in Palästina.
Kimi Antonelli, der 20-jährige Mercedes-Fahrer, der Hamilton im Team ersetzt hat, könnte am Sonntag durch einen Sieg der jüngste Champion der Sportgeschichte werden. The Independent berichtet, Antonelli führe die Wertung mit 102 Punkten Vorsprung bei noch sechs ausstehenden Rennen an. Max Verstappen hat die letzten beiden Rennen in Malaysia und Singapur gewonnen, während Mercedes mit einem jüngsten Upgrade Probleme hatte. Hamilton antwortete auf die Frage nach einem Rat für Antonelli scherzhaft mit „Langsamer!“ und lobte dann dessen Talent: Er habe in diesem Jahr großartige Arbeit geleistet und verdiene den Titel.
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Lewis Hamilton sagte, das geplante Formel-1-Rennen in Ruanda sei ein Grund, bis Anfang der 2030er Jahre weiterzufahren, während Menschenrechtsorganisationen und die Demokratische Republik Kongo die Wahl des Gastgebers kritisieren.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Mediafax.ro, AP NEWS, BBC und weiteren Medien. Veröffentlicht .