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Kurz gefasst

  • Die Formel 1 gab am 13. Oktober in Kigali einen Zehnjahresvertrag für ein Rennen auf einer noch nicht gebauten Strecke in Bugesera bekannt; das erste Rennen ist für Anfang der 2030er Jahre angesetzt.

  • Der 41-jährige Ferrari-Pilot sagte, er müsse länger in der Formel 1 bleiben; einen Titel hat er seit 2020 nicht mehr gewonnen.

  • Felix Jakens von Amnesty UK nannte das Rennen einen Sportswashing-Preis, während die DR Kongo beim Internationalen Gerichtshof Klage gegen Ruanda eingereicht hat. Ruanda bestreitet, die M23-Rebellen zu unterstützen.

Austin
Austin, Kigali · Vereinigte Staaten, Ruanda
Wie es dazu kam
  1. 1993Letztes Formel-1-Rennen in Afrika, in Kyalami in Südafrika
  2. Februar 2025Außenminister der DR Kongo warnt Stefano Domenicali in einem Brief vor einem Rennen in Ruanda
  3. 13.10.Die Formel 1 kündigt das Rennen in Ruanda in Kigali an
  4. 22.10.Hamilton sagt, das Rennen sei für ihn ein Grund, seine Karriere zu verlängern

Hamilton begrüßt den Plan

Lewis Hamilton äußerte sich am Donnerstag, 22. Oktober, beim Großen Preis der Vereinigten Staaten in Austin, Texas, und lobte den Plan der Formel 1, nach Afrika zurückzukehren. Der 41-jährige Ferrari-Pilot und siebenmalige Weltmeister sagte, er habe sich seit vielen Jahren für ein Rennen in Afrika eingesetzt. Die Formel 1 hatte die Vereinbarung am 13. Oktober in Kigali bekannt gegeben: ein Zehnjahresvertrag für eine eigens gebaute Strecke in Bugesera, rund 25 Meilen südlich der Hauptstadt. Die Strecke ist noch nicht gebaut, das Rennen ist für Anfang der 2030er Jahre ohne konkretes Datum angesetzt. Der frühere Fahrer Alex Wurz entwirft den Kurs, der die hügelige Landschaft und die Höhenunterschiede der Region nutzen soll. Hamilton sagte, es gehe um den Kontinent selbst, und die Kultur dort verdiene es, der Welt gezeigt zu werden.

„Es geht um mehr als nur ein Land. Es geht um den Kontinent selbst.“

Lewis Hamilton, Ferrari-Pilot und siebenmaliger Formel-1-Weltmeister

Eine längere Karriere

Hamilton sagte, die Aussicht auf ein Rennen in Afrika bedeute nun, dass er länger im Sport bleiben müsse. Er ergänzte, er werde weiter an seiner Fitness arbeiten und weitermachen, wenn er im kommenden Jahr weiterhin gute Ergebnisse erzielen könne.

„Ich bin jetzt gezwungen, viel länger zu bleiben, weil wir ein Rennen in Afrika haben, und das war mein Traum.“

Lewis Hamilton, Ferrari-Pilot und siebenmaliger Formel-1-Weltmeister

Hamilton hat seit 2020 keinen Titel mehr gewonnen und liegt laut AP derzeit auf dem dritten Platz der Fahrerwertung. Die Angaben zu seinem Vertrag gehen auseinander: Der Guardian schreibt, er sei bei Ferrari bis zum Ende der Saison 2027 unter Vertrag, während AP von mindestens einem weiteren Jahr mit einer Option für 2028 berichtet. Ein Rennen Anfang der 2030er Jahre würde ihn mindestens 45 Jahre alt machen, und der Guardian merkt an, dass der älteste aktuelle Fahrer der Formel 1 der 45-jährige Fernando Alonso ist.

Kritik an der Menschenrechtslage

Amnesty International hat die Vereinbarung kritisiert. Felix Jakens, Leiter der Kampagnenarbeit von Amnesty UK, sagte, das Rennen sei ein Sportswashing-Preis für die Behörden Ruandas.

„Ein zehnjähriger Grand Prix, „präsentiert von Visit Rwanda“, ist ein Sportswashing-Preis für die ruandischen Behörden,“

Felix Jakens, Leiter

Ruanda wird von der DR Kongo, den Vereinigten Staaten und UN-Experten beschuldigt, die im Kongo kämpfenden M23-Rebellen zu unterstützen; Ruanda bestreitet das. Ruanda erklärt, seine Truppen in der Region seien defensiv und sollten die FDLR-Miliz bekämpfen. Die DR Kongo hat beim Internationalen Gerichtshof Klage gegen Ruanda eingereicht und wirft dem Land Verstöße gegen Abkommen zur Völkermordprävention, gegen die Bekämpfung von Rassendiskriminierung, gegen Frauenrechte und gegen Folter vor. Die Außenministerin der DR Kongo, Thérèse Kayikwamba Wagner, erklärte, Präsident Paul Kagame eine Bühne zu geben, helfe dabei, das Image eines autoritären Führers aufzupolieren. Sie wies zudem darauf hin, dass die USA die ruandische Armee und vier hochrangige Offiziere mit Sanktionen belegt hätten, und forderte die Formel 1 auf, glaubwürdige, unabhängige Garantien dafür zu verlangen, dass kein Renn-Geld aus konfliktbezogenen Mineralien stammt. Hamilton räumte diese Bedenken ein, mahnte, sich dem Thema mit Demut zu nähern, und sagte, nach Ruanda zu gehen bedeute nicht, zu ignorieren, was dort geschehe. Er forderte zudem mehr Druck für Freiheit im Kongo, im Sudan, in Syrien und in Palästina.

Antonelli und der Titelkampf

Kimi Antonelli, der 20-jährige Mercedes-Fahrer, der Hamilton im Team ersetzt hat, könnte am Sonntag durch einen Sieg der jüngste Champion der Sportgeschichte werden. The Independent berichtet, Antonelli führe die Wertung mit 102 Punkten Vorsprung bei noch sechs ausstehenden Rennen an. Max Verstappen hat die letzten beiden Rennen in Malaysia und Singapur gewonnen, während Mercedes mit einem jüngsten Upgrade Probleme hatte. Hamilton antwortete auf die Frage nach einem Rat für Antonelli scherzhaft mit „Langsamer!“ und lobte dann dessen Talent: Er habe in diesem Jahr großartige Arbeit geleistet und verdiene den Titel.

Weiter in der heutigen Ausgabe

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Heutiger Brief · 5 Min. zum AnhörenRussland greift Kyjiw vor neuen Ukraine-Gesprächen anLive · 5 ThemenNordkorea warnt vor Truppenverlegung

Quellen und Kontext

  • Mediafax.rovor 2 Std.Lewis Hamilton begrüßt die Rückkehr der Formel 1 nach Afrika: Jetzt muss ich länger im Wettbewerb bleibenLewis Hamilton salută revenirea Formulei 1 în Africa: Acum trebuie să rămân mai mult în competiție · Original auf Rumänisch
  • AP NEWSvor 8 Std.Hamilton begrüßt F1-Plan für Ruanda, deutet Verschiebung des Rücktritts an, um in Afrika zu fahrenHamilton cheers F1's Rwanda plan, hints at delaying retirement to race in Africa · Original auf Englisch
  • BBCvor 8 Std.Lewis Hamilton äußert sich zu menschenrechtlichen Bedenken bezüglich der Austragung eines Afrika-Grand-Prix in RuandaLewis Hamilton addresses concerns on human rights grounds about holding an African Grand Prix in Rwanda · Original auf Englisch
  • The Guardianvor 9 Std.Lewis Hamilton strebt eine Verlängerung seiner Karriere bis in die frühen 2030er Jahre an, um am Afrika-Grand-Prix teilzunehmenLewis Hamilton aims to extend career till early 2030s so he can race in African Grand Prix · Original auf Englisch
Lewis Hamilton
Ferrari-Pilot und siebenmaliger Formel-1-Weltmeister, der das Rennen in Ruanda begrüßte
Kimi Antonelli
20-jähriger Mercedes-Fahrer, der die WM 2026 anführt
Felix Jakens
Leiter der Kampagnenarbeit von Amnesty UK, der die Vereinbarung kritisierte
Thérèse Kayikwamba Wagner
Außenministerin der Demokratischen Republik Kongo
Paul Kagame
Präsident von Ruanda
Stefano Domenicali
Formel-1-Chef, der im Februar 2025 den Warnbrief der Ministerin der DR Kongo erhielt
Max Verstappen
Fahrer, der die letzten beiden Rennen in Malaysia und Singapur gewonnen hat

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Veröffentlicht heute um 07:23.

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In diesem Text

  1. 1Hamilton begrüßt den PlanHamilton begrüßt den Plan
  2. 2Eine längere KarriereEine längere Karriere
  3. 3Kritik an der MenschenrechtslageKritik an der Menschenrechtslage
  4. 4Antonelli und der TitelkampfAntonelli und der Titelkampf

Auf Grundlage von Berichten von

Mediafax.ro, AP NEWS, BBC, The Guardian, The New York Times, The Independent

Liste der Quellen

Motorsport · Austin und Kigali

Hamilton begrüßt F1-Rennen in Ruanda und will seine Karriere verlängern

Lewis Hamilton sagte, das geplante Formel-1-Rennen in Ruanda sei ein Grund, bis Anfang der 2030er Jahre weiterzufahren, während Menschenrechtsorganisationen und die Demokratische Republik Kongo die Wahl des Gastgebers kritisieren.

Austin

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KI-Text auf Grundlage von Berichten von Mediafax.ro, AP NEWS, BBC und weiteren Medien. Veröffentlicht heute um 07:23.

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