Die Hamburger Polizei nahm den 18-jährigen Deutschen am Donnerstag, 22. Oktober 2026, fest; die Staatsanwaltschaft gab dies am Freitag, 23. Oktober, bekannt, die Wohnung wurde durchsucht.
Er steht im dringenden Verdacht des Mordes und der schweren Körperverletzung in mittelbarer Täterschaft, wurde in Untersuchungshaft genommen, ist nicht vorbestraft, die Ermittlungen dauern an.
Zwischen September und Oktober 2026 soll er das 14-jährige Mädchen aus Indiana gedrängt haben, sich vor der Kamera zu verletzen; sie starb am 2. Oktober in ihrem Zimmer.
Nach ihrem Tod soll er versucht haben, Aufnahmen ihres Todes zu bekommen, und Menschen aus ihrem Umfeld mit der Veröffentlichung persönlicher Daten und kompromittierenden Materials bedroht haben.
Das FBI und das National Center for Missing and Exploited Children gaben am 15. und 16. Oktober Erkenntnisse weiter, die die Hamburger Ermittlungen auslösten.
Die Polizei in Hamburg nahm am Donnerstag, 22. Oktober 2026, einen 18-jährigen Deutschen fest und durchsuchte seine Wohnung, wie die Staatsanwaltschaft am Freitag, 23. Oktober, mitteilte. Er steht im dringenden Verdacht des Mordes und der schweren Körperverletzung, beide in der Form der mittelbaren Täterschaft, also der Begehung durch eine andere Person. Nach Angaben des Tagesspiegel wurde er in Untersuchungshaft genommen. Er ist nicht vorbestraft, die Ermittlungen dauern an, es gilt die Unschuldsvermutung. Die Staatsanwaltschaft verdächtigt ihn zudem der versuchten Nötigung und des Besitzes jugendpornografischer Inhalte; ein weiteres Verfahren wegen versuchter Nötigung wurde zu dem neuen Verfahren hinzugezogen.
Nach Angaben der Ermittler nahm der damals 17-jährige Tatverdächtige zwischen September und Oktober 2026 Kontakt zu einem 14-jährigen Mädchen aus Indiana auf, vor allem über Discord, und beschrieb sie als psychisch labil. Er soll sie gedrängt haben, sich schwer zu verletzen und dies zu filmen; die Aufnahmen soll sie auf seine Forderung hin geschickt haben. Mit dem Blut aus ihren Wunden soll sie seinen Decknamen „Kaz“ und den Gruppennamen „NMK“ an eine Wand geschrieben haben. Sie starb am 2. Oktober in ihrem Zimmer; die Ermittler prüfen weiterhin, ob sie ihren Tod filmte. Nach ihrem Tod soll er versucht haben, solche Aufnahmen zu erlangen, und Menschen aus ihrem Umfeld damit bedroht haben, persönliche Daten und kompromittierendes Material zu veröffentlichen, falls er sie nicht bekomme.
Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass er sich innerhalb von NMK, kurz für „Nefarious Maniac Kult“, bekannt machen oder über das Material Zugang zu der Gruppe gewinnen wollte. NMK orientiert sich an Gruppen aus dem COM-Netzwerk, zu dem auch die aus dem Fall White Tiger bekannte Gruppe „764“ gehört. In solchen Communities sollen besonders verletzliche Menschen über soziale Medien emotional abhängig gemacht werden, um die Bindung später auszunutzen. Die Hamburger Ermittlungen begannen mit Informationen aus den Vereinigten Staaten, wo das FBI und das National Center for Missing and Exploited Children am 15. und 16. Oktober Erkenntnisse weitergaben. Bereits am selben Freitag beantragte der Generalbundesanwalt in Karlsruhe, einen weiteren, im Oktober 2025 festgenommenen 17-jährigen mutmaßlichen NMK-Anhänger vor Gericht zu stellen; ihm wird in mindestens 14 Fällen Anstiftung zu Straftaten an Minderjährigen im Alter von 12 bis 16 Jahren vorgeworfen.
Die Welt berichtet, dass seit Januar vor dem Landgericht Hamburg ein deutsch-iranischer Mann im Fall White Tiger angeklagt ist, dem 204 zwischen 2021 und 2023 begangene Straftaten vorgeworfen werden. Das Verfahren umfasst auch den Vorwurf, er habe eine 13-jährige Amerikanerin online in den Suizid getrieben; die Verhandlung findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Er wurde im Juni 2025 in Hamburg festgenommen, die Hamburger Staatsanwaltschaft hat ihn unter anderem wegen Mordes angeklagt. NDR weist darauf hin, dass dies bereits der dritte Fall ist, den die Hamburger Staatsanwaltschaft bearbeitet, in dem Minderjährige über Videochats zu schwerer Selbstverletzung gedrängt wurden. Die Ermittler prüfen weiterhin, ob das Mädchen ihren Tod filmte; die Ermittlungen gegen den 18-jährigen Tatverdächtigen dauern an.
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Die Staatsanwaltschaft wirft dem damals 17-jährigen Tatverdächtigen vor, ein 14-jähriges Mädchen aus Indiana per Video zur Selbstverletzung gedrängt und später Aufnahmen ihres Todes erlangt haben zu wollen. Die Polizei nahm ihn am Donnerstag, 22. Oktober 2026, in Hamburg fest.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von BFMTV, DIE WELT, Der Tagesspiegel und weiteren Medien. Veröffentlicht .