COGAT bestätigte einen Ynet-Bericht, wonach die Drohung am Mittwoch, 21. Oktober, bei einem Treffen mit dem UN-Nahostgesandten Ramiz Alakbarov an einen Vertreter der Behörde weitergegeben wurde; Alakbarov hatte in der Woche zuvor mit hochrangigen Hamas-Mitgliedern gesprochen.
Die Hamas nannte die Präsenz der israelischen Armee in mehr als der Hälfte des Gazastreifens ein Jahr nach der Ankündigung einer Waffenruhe sowie die Absage der ursprünglich für November geplanten palästinensischen Wahlen.
Laut Ynet warnte die Hamas, ein ähnlicher Angriff könne in Israel, im besetzten Westjordanland oder im Ausland erfolgen, ohne ein konkretes Ziel zu nennen.
Drei Jahre nach Kriegsbeginn ist umstritten, ob die Hamas einen solchen Angriff durchführen kann; Rekruten sollen kaum Erfahrung oder militärische Ausbildung haben.
COGAT, die israelische Behörde für palästinensische Angelegenheiten, bestätigte einen Bericht des israelischen Nachrichtenportals Ynet, wonach die Hamas Israel vor einem weiteren Angriff im Ausmaß des 7. Oktober 2023 gewarnt hat. Dem Bericht zufolge wurde die Drohung am Mittwoch, 21. Oktober, bei einem Treffen mit dem UN-Nahostgesandten Ramiz Alakbarov an einen Vertreter von COGAT weitergegeben. Alakbarov hatte in der Woche zuvor Gespräche mit hochrangigen Hamas-Mitgliedern geführt. Der Bericht konnte nicht unabhängig überprüft werden. Ynet bezeichnete die Warnung als beispiellos, und israelische Vertreter sollen deren Offenheit und Direktheit als ungewöhnlich beschrieben haben. Laut dem Bericht warnte die Hamas, ein ähnlicher Angriff könne überall geschehen – in Israel, im besetzten Westjordanland oder im Ausland.
Laut Ynet nannte die Hamas zwei zentrale Beschwerden. Die erste ist die anhaltende Präsenz der israelischen Armee in mehr als der Hälfte des Gazastreifens ein Jahr nach der Ankündigung einer Waffenruhe, verbunden mit gezielten Operationen gegen mutmaßliche Hamas-Mitglieder. Die zweite ist die Absage der palästinensischen Wahlen, die ursprünglich für November geplant waren. Die Botschaft, so wie der Bericht sie wiedergibt, lautet, dass die Hamas diese Situation nicht länger hinnehmen will. Ynet deutete die Drohung zudem als Zeichen wachsenden militärischen Drucks auf die Hamas, die sich Berichten zufolge in einer schweren Finanzkrise befindet. Israels politische Führung und die Sicherheitsdienste wurden umgehend informiert.
Die Warnung steht in einer langen Abfolge von Ereignissen. Der von der Hamas angeführte Angriff vom 7. Oktober 2023 tötete in Israel etwa 1.200 Menschen und verschleppte mehr als 250 Menschen als Geiseln in den Gazastreifen; er löste den Gazakrieg aus. Die von der Hamas geführte Gesundheitsbehörde im Gazastreifen meldet, dass seitdem mehr als 74.000 Palästinenser getötet wurden. Die Drohung wurde am Mittwoch, 21. Oktober, übermittelt, der Ynet-Bericht wurde am folgenden Tag öffentlich.
Die humanitäre Lage im Gazastreifen bleibt äußerst prekär. Große Teile des Gebiets liegen in Trümmern, viele Menschen leben weiterhin in Zelten und sind auf Hilfe angewiesen. Ob die Hamas nach drei Jahren Krieg noch über die operativen Fähigkeiten für einen Angriff dieser Art verfügt, ist umstritten. Berichte beschreiben die Rekrutierung neuer Kämpfer, doch diese Rekruten sollen kaum Erfahrung oder militärische Ausbildung haben. Die Berichterstattung behandelt die Fähigkeit der Gruppe, einen solchen Angriff auszuführen, daher als unsicher, während die Warnung selbst von Israels Führung ernst genommen wird.
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Die israelische Behörde COGAT bestätigte, dass die Hamas die Drohung am Mittwoch, 21. Oktober, über den UN-Gesandten Ramiz Alakbarov übermittelt hat. Als Gründe gelten die anhaltende israelische Präsenz im Gazastreifen und die Absage der palästinensischen Wahlen.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Stirile ProTV, Mediafax.ro, N-tv und weiteren Medien. Veröffentlicht .