
Zwei Boote fangen im Alten Hafen von Marseille Feuer und sinken – bis zu 15 Verletzte
Ein Feuer brach am Sonntagmorgen auf zwei Booten aus, die im Vieux-Port von Marseille vertäut waren, und hüllte die Stadt in dicken schwarzen Rauch. Bis zu 15 Menschen wurden verletzt, bevor beide Schiffe sanken.
Brand am Vieux-Port
Ein Feuer brach gegen 10:30 Uhr am Sonntag, den 5. Juli 2026, auf einem 20 Meter langen Boot aus, das am Quai de l'Hôtel de Ville im historischen Alten Hafen von Marseille vertäut war. Die Flammen griffen schnell auf ein zweites, zwölf Meter langes Boot über, während Touristen und Passanten eine dichte schwarze Rauchwolke über dem Hafen aufsteigen sahen. Beide Boote sanken schließlich, trotz Löschversuchen von nahegelegenen Pontons und dem Einsatz eines Krans vom Kai aus.
- Feuer bricht auf einem 20-Meter-Boot am Quai de l'Hôtel de Ville aus.
- Die Flammen greifen auf ein zweites, zwölf Meter langes Boot über.
- Beide Boote sinken trotz Löschversuchen von Pontons und einem Kran.
- Feuer von Bürgermeister Benoît Payan für unter Kontrolle erklärt.
Opfer und Verletzungen
Ersten Meldungen zufolge liegt die Zahl der Verletzten zwischen neun und 15. Sechs Passagiere, zwei Polizisten und ein Hafenwächter waren unter den Verletzten, mehrere erlitten Rauchvergiftungen. Die Behörden warnten, dass die Zahl aufgrund giftiger Dämpfe noch steigen könnte.
Löscheinsatz
Rund 150 Schiffsbrandbekämpfer und 37 Fahrzeuge wurden mobilisiert, unterstützt von der Wasserschutzpolizei. Die Einsatzkräfte bespritzten die Rümpfe von Pontons aus und setzten einen Kran ein, um die oberen Decks zu erreichen. Das Feuer wurde gegen Mittag als unter Kontrolle gemeldet.
Das Feuer ist jetzt unter Kontrolle.
Beeinträchtigungen und Folgen
Der Zugang zum Quai du Port wurde gesperrt, und alle Fähren und Shuttle-Verbindungen, einschließlich der Dienste zu den Frioul-Inseln und zum Château d'If, wurden eingestellt. Die Brandursache ist noch unbekannt.


