Konflikte · Barrow-in-Furness
Großbritannien investiert 8,4 Mrd. Pfund in Atom-U-Boote der Dreadnought-Klasse – Burnham verknüpft Verteidigung mit Arbeitsplätzen
Premierminister Andy Burnham hat bei einem Besuch in Barrow-in-Furness 8,4 Milliarden Pfund für die nächste Phase des U-Boot-Programms der Dreadnought-Klasse freigegeben und die nukleare Abschreckung sowohl als Sicherheitsgarantie als auch als Motor für die Reindustrialisierung dargestellt.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von The Independent, G4Media.ro, Ziare.com und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er
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Kurz gefasst
Premierminister Andy Burnham kündigte bei einem Besuch auf dem BAE-Systems-Gelände in Barrow-in-Furness am 30. Juli 2026 8,4 Milliarden Pfund für die vierte Phase des Atom-U-Boot-Programms der Dreadnought-Klasse an.
Die Regierung gibt an, dass die nukleare Verteidigungsinfrastruktur derzeit 47.000 britische Arbeitsplätze sichert, bis 2030 voraussichtlich auf 65.000 steigen und bis 2035 22.000 Ausbildungsplätze erwartet werden.
Die 8,4 Mrd. Pfund sind Teil eines 63,6 Mrd. Pfund schweren Vierjahresplans für die nukleare Verteidigungsinfrastruktur, der auch die Instandhaltung der bestehenden Vanguard-Flotte, die Entwicklung von U-Booten der nächsten Generation und die Modernisierung der Marineinfrastruktur umfasst.
Burnham und Finanzkanzler John Healey, der unter Keir Starmer als Verteidigungsminister zurücktrat, weil es keinen klaren Zeitplan für das 3,5%-NATO-Ziel gab, müssen nun zusätzliche Mittel auftreiben, um dieses Versprechen bis 2035 zu erfüllen.
Das britische Atomprogramm verschlingt 20–25 % des Verteidigungshaushalts, verglichen mit 8 % in den USA und 13 % in Frankreich, und Großbritannien bleibt von amerikanischer Raketen- und Reaktortechnologie abhängig.
- 2006Premierminister Tony Blair kündigt erstmals das U-Boot-Projekt der Dreadnought-Klasse an
- 2016Abgeordnete genehmigen formell den Bau der neuen U-Boote
- 30.07.Premierminister Andy Burnham kündigt 8,4 Mrd. Pfund für die vierte Phase des Programms an
- Anfang der 2030er JahreU-Boote der Dreadnought-Klasse werden in Dienst gestellt und ersetzen die Schiffe der Vanguard-Klasse
Die Ankündigung
Premierminister Andy Burnham besuchte am Donnerstag das BAE-Systems-Werk in Barrow-in-Furness, um 8,4 Milliarden Pfund für die vierte Phase des U-Boot-Programms der Dreadnought-Klasse zu bestätigen. Die vier Boote werden im Rahmen eines 5,9-Milliarden-Pfund-Vertrags mit BAE Systems gebaut, der Rest der Summe fließt in die Lieferkette. Die Ausgaben waren bereits geplant und tauchten im Verteidigungsinvestitionsplan auf, der in den letzten Tagen der Regierung von Sir Keir Starmer veröffentlicht wurde. Sie sind Teil eines umfassenderen 63,6-Milliarden-Pfund-Vierjahrespakets für die nukleare Verteidigungsinfrastruktur, das auch die Instandhaltung der bestehenden Vanguard-Flotte, den Beginn der Arbeiten an einer künftigen U-Boot-Klasse sowie die Modernisierung von Marinewerften und Fertigungsanlagen umfasst.
„Sicherheit ist nicht nur eine Frage dessen, was wir bauen, sondern auch, wer es baut und wer davon profitiert.“
Was die U-Boote ersetzen
Die Schiffe der Dreadnought-Klasse werden die vier U-Boote der Vanguard-Klasse ablösen, die seit 1992 Trident-Atomraketen tragen. Die Vanguard-Boote sollen in den 2030er Jahren ausgemustert werden, während die Dreadnoughts gleichzeitig in Dienst gestellt werden sollen. Das Projekt wurde erstmals 2006 vom damaligen Premierminister Tony Blair angekündigt, und die Abgeordneten genehmigten den Bau zehn Jahre später, 2016, formell. Die Ankündigung vom Donnerstag markiert den Beginn dessen, was Beamte als vierte Phase eines Programms bezeichnen, das bereits 20 Jahre gebraucht hat, um diesen Punkt zu erreichen.
Arbeitsplätze und Reindustrialisierung
Burnham nutzte den Besuch, um den wirtschaftlichen Nutzen der Verteidigungsausgaben zu betonen. Die Regierung gibt an, dass die nukleare Abschreckung derzeit rund 47.000 britische Arbeitsplätze sichert, eine Zahl, die bis 2030 auf 65.000 steigen soll, und bis 2035 werden 22.000 Ausbildungsplätze erwartet. Der Premierminister verknüpfte die Investition direkt mit seiner innenpolitischen Agenda, die Zahl der jungen Menschen ohne Arbeit, Ausbildung oder Bildung zu reduzieren.
„Die in Barrow produzierten U-Boote werden Großbritannien jahrzehntelang schützen, und die 47.000 Arbeitsplätze und Ausbildungsplätze werden das Leben in dieser Stadt und in Dutzenden ähnlicher Orte verändern. Britisches Geld, ausgegeben für britische Arbeiter, britische Firmen und britische Fähigkeiten, an Orten, die 40 Jahre lang abgeschrieben wurden.“
Politischer und fiskalischer Druck
Die Ankündigung erfolgt vor dem Hintergrund anhaltender Fragen, wie die Regierung ihr Versprechen einhalten will, das NATO-Ziel von 3,5 % des Nationaleinkommens für Verteidigung bis 2035 zu erreichen, plus weitere 3 % für Zusatzinvestitionen. John Healey, der unter Starmer als Verteidigungsminister zurücktrat, gerade weil er frustriert war über das Fehlen eines klaren Zeitplans für dieses Ziel, ist jetzt Finanzkanzler und muss das zusätzliche Geld auftreiben. Der konservative Schattenverteidigungsminister James Cartlidge begrüßte die Fortschritte beim U-Boot-Programm, warf Burnham jedoch vor, sich nicht zur vollständigen Finanzierung der Verteidigung zu verpflichten.
Die Last der nuklearen Abschreckung
Die Aufrechterhaltung der Abschreckung verschlingt bereits 20 bis 25 Prozent des britischen Verteidigungshaushalts, so der jüngste Verteidigungsinvestitionsplan des Verteidigungsministeriums. Im Vergleich dazu geben die Vereinigten Staaten etwa 8 Prozent ihres Verteidigungshaushalts für Atomwaffen aus, Frankreich 13 Prozent. Das Vereinigte Königreich bleibt zudem in einzigartiger Weise von einer anderen Macht für die langfristige Lebensfähigkeit seiner Nuklearstreitkräfte abhängig und verlässt sich auf amerikanische Raketen- und Reaktortechnologie. Die Wiederherstellung der seit dem Ende des Kalten Krieges vernachlässigten Infrastruktur und Fähigkeiten wird, wie der New Statesman anmerkt, eine nationale Anstrengung in einem seit Jahrzehnten nicht mehr gesehenen Ausmaß erfordern.
- Vereinigtes Königreich
- 22.5 %
- Vereinigte Staaten
- 8 %
- Frankreich
- 13 %
Daten aus dem Artikeltext
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- The IndependentBoom! Labour's 3pc defence spending pledge is dead in the water
- G4Media.roRegatul Unit va investi 8,4 miliarde de lire sterline în dezvoltarea noilor submarine nucleare, anunță premierul Burnham
- Ziare.comNoul premier al Marii Britanii anunță o investiție de 8,4 miliarde de lire sterline în submarine nucleare. Vor fi create zeci de mii de locuri de muncă
- BBCNuclear submarine investment will protect Britain and boost jobs, PM says
- Andy Burnham
- Premierminister des Vereinigten Königreichs, kündigte die 8,4 Mrd. Pfund schwere U-Boot-Investition an
- John Healey
- Finanzkanzler, ehemaliger Verteidigungsminister, der unter Starmer wegen der Verteidigungsausgaben zurücktrat
- James Cartlidge
- Konservativer Schattenverteidigungsminister, begrüßte Fortschritte bei den U-Booten, kritisierte aber die Finanzierungszusage
- Keir Starmer
- Ehemaliger Premierminister, kurz vor der Ankündigung abgesetzt; seine Regierung veröffentlichte den Verteidigungsinvestitionsplan
- Tony Blair
- Ehemaliger Premierminister, der das U-Boot-Projekt der Dreadnought-Klasse 2006 erstmals ankündigte
- Orte
- Bristol
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