
Adonis Georgiadis und Elena Akrita geraten wegen Madonna-Besuch auf Korfu und griechischem Gesundheitswesen aneinander
Der griechische Gesundheitsminister Adonis Georgiadis und die SYRIZA-Abgeordnete Elena Akrita lieferten sich am 22. August 2026 einen scharfen Online-Schlagabtausch über die Auswirkungen von Promi-Tourismus, Krankenhausausrüstung in Nikaia und familiäre Verwicklungen.
Gegensätzliche Ansichten zum Promi-Tourismus
Der Konflikt begann, nachdem berichtet wurde, dass die Bewohner des korfiotischen Dorfes Kouramades gebeten wurden, während eines Geburtstagsessens für die Popsängerin Madonna ihre Fenster geschlossen zu halten, um ihre Privatsphäre zu schützen. Elena Akrita, Abgeordnete der wichtigsten linken Oppositionspartei SYRIZA, verurteilte den Vorfall in den sozialen Medien und kritisierte Premierminister Kyriakos Mitsotakis dafür, dass er den Besuch freundlich begrüßte, anstatt sich mit den lokalen Beeinträchtigungen zu befassen. Gesundheitsminister Adonis Georgiadis antwortete direkt an Akrita und bezeichnete sie als eine extrem reiche Person, die von der arbeitenden Bevölkerung abgekoppelt sei. Georgiadis verteidigte die Anwesenheit der Sängerin und behauptete, dass Promi-Besuche kostenlose Werbung liefern, die Arbeitsplätze im gesamten inländischen Tourismussektor schafft.
In Wirklichkeit hat sie uns kostenlose Werbung im Wert von Millionen von Euro geschenkt, und nächstes Jahr werden die Menschen hier in Griechenland Arbeit finden, weil dieser berühmte Star hierhergekommen ist. Und anstatt sich darüber zu freuen, wie jeder vernünftige Mensch, hat sie einen Grund gefunden, zu jammern, sich elend zu benehmen und zu beschuldigen.
Überprüfung der Gesundheitsverwaltung
Akrita antwortete mit einer detaillierten öffentlichen Erklärung, die die Debatte auf Georgiadis' Leistung im Gesundheitsministerium lenkte. Sie konzentrierte sich auf das Fehlen eines funktionierenden digitalen Mammographie-Systems am Nikaia General Hospital und wies darauf hin, dass sie die Regierung drei Jahre lang im Parlament zu diesem Thema gedrängt habe, während Krebspatientinnen weiterhin Not litten. Akrita brachte auch breitere Beschwerden über die Zustände in öffentlichen Krankenhäusern in ganz Griechenland vor und beschuldigte den Minister, sich in Social-Media-Fehden zu verstricken, anstatt institutionelle Mängel zu beheben. Sie weitete ihre Kritik auf frühere politische Kontroversen aus, indem sie auf seinen früheren Verkauf von Büchern von Konstantinos Plevris verwies, und warnte, dass ihre parlamentarische Aufsicht fortgesetzt werde, solange er im Amt sei.
Geh und repariere das digitale Mammographie-Gerät unten in Nikaia, wo ich dich seit drei Jahren im Parlament verfolge und Krebspatientinnen sich die Schuhsohlen ablaufen, um eine Mammographie zu bekommen.
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Persönliche Retourkutschen und parlamentarische Pflichten
Der Schlagabtausch verschärfte sich, als Akrita Georgiadis' Rechtschreibung des griechischen Wortes für „superreich“ korrigierte und seine Frau, Eugenia Manolidou, in die Diskussion einbezog, indem sie sich über ihren Lehrerberuf lustig machte. Georgiadis gab eine detaillierte Antwort, in der er die SYRIZA-Abgeordnete dafür angriff, dass sie seine Ehefrau ins Visier genommen hatte. Er wies darauf hin, dass Akrita als parlamentarische Schattenministerin von SYRIZA für Rechte und Gleichstellung fungiert, und argumentierte, dass die Einbeziehung eines unbeteiligten Familienmitglieds die Heuchelei der Oppositionspartei in Bezug auf ihre erklärte Ablehnung von sexistischen Stereotypen und Patriarchat offenlege. Er sagte Akrita, dass etwaige Beschwerden über Manolidou direkt an seine Frau gerichtet werden sollten, anstatt als politische Waffe gegen ihn eingesetzt zu werden.
Die Tatsache, dass eine linke Abgeordnete und Schattenministerin für Rechte und Gleichstellung der SYRIZA-PS-Fraktion, um mich politisch zu treffen, meine Frau hineingezogen hat, die ihr nichts getan hat, zeigt das Ausmaß ihrer Heuchelei und der von SYRIZA.


